Witchfire: Massig neue Infos zum bildhübschen Shooter der Painkiller-Macher

Es gibt ein neues Lebenszeichen von Witchfire. In einem riesigen Q&A informieren die Entwickler über Release, Gameplay, Koop und mehr.

von Sören Diedrich,
25.01.2022 17:47 Uhr

Mehr als zwei Jahre sind bereits ins Land gezogen, als es zuletzt ein relevantes Lebenszeichen von Witchfire gab. Damals zeigten die Entwickler von The Astronauts (The Vanishing of Ethan Carter) frisches Gameplay des rasanten Shooters, ehe die Funkstille einsetzte.

Jetzt gibt’s neue Infos: Denn in einem erstaunlich umfangreichen und zugleich äußert witzigen Q&A wurde Witchfire im aktuellen Zustand gezeigt – und der dürfte Shooter-Fans Lust auf mehr machen.

Wundert euch übrigens nicht, dass in diesem Artikel einige GIFs eingebunden sind. Diese zeigen euch nämlich ein paar brandneue Gameplay-Ausschnitte und mehr von der bildhübschen Grafik.

Vor der Lektüre der zahlreichen neuen Infos solltet ihr euch aber erst mal mit dem bereits 2017 erschienen Trailer in die passende Stimmung versetzen. Der vermittelt trotz seines Alters noch immer einen guten Eindruck, wie rasant es in Witchfire zur Sache gehen soll:

Witchfire - Erstes Gameplay aus dem Dark-Fantasy-Shooter 1:14 Witchfire - Erstes Gameplay aus dem Dark-Fantasy-Shooter

Shooter mit Roguelite-Elementen

Bislang präsentierte sich Witchfire als reinrassiger Ego-Shooter. Das ist zwar weiterhin der Fall, doch wie das Q&A verrät, wird das Spiel auch einige Roguelite-Elemente besitzen. Damit sind aber keine prozedural generierten Level oder ein Permadeath gemeint. Man bezieht sich vielmehr auf die Art und Weise, wie die Bestrafung des Spielers für das Ableben ausfallen soll.

Wer befürchtet, im Falle einer Niederlage sämtlichen teuer erspielten Fortschritt zu verlieren, kann aufatmen. Denn die Entwickler betonen das -lite in Roguelite und versichern, dass ihr keine drakonischen Maßnahmen zu erwarten habt. Vor allem freigeschaltete Upgrades wird man aller Voraussicht nach behalten dürfen. Konkrete Angaben zu den Auswirkungen beim Sterben eurer Spielfigur bleibt man aber schuldig.

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Weitere Infos aus dem neuen Q&A

Kommen wir zu den weiteren Infos, die sich im neuen Blog-Eintrag finden lassen. Zahlreiche Fans haben Fragen gestellt, die von den Entwicklern teilweise sehr unterhaltsam beantwortet wurden. Da es sehr viele Neuigkeiten sind, listen wir sie euch im Folgenden übersichtlich auf:

Allgemeines

  • Release und Early Access: Im vierten Quartal 2022 soll eine Early-Access-Phase starten. Der finale Release wurde noch nicht fixiert, sollte dementsprechend aber erst frühestens 2023 erfolgen. Der Entschluss für eine Early-Access-Phase ergebe Sinn, da der Fokus in Witchfire auf der flüssigen Roguelite-Gameplay-Schleife liege. Dadurch sei es umso wichtiger, das Feedback von Spielern zu sammeln, die bereits Titel wie Hades oder Dead Cells gespielt haben.
  • NFTs und Metaverse: Auch zu den beiden derzeit wohl kontroversesten Themen der Spiele-Industrie äußert man sich. Man betont ohne Umschweife, dass Witchfire nichts mit NFTs oder dem Metaverse zu tun haben werden. Eine gute Nachricht, denn wie wir in unserem Podcast bereits mit einem Experten besprochen haben, sind derlei Technologien in Games nur der Quell neuer Probleme:
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Podcast

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Gameplay

  • Koop: Nun eine für den ein oder anderen vermutlich schlechte Nachricht. Es wird höchstwahrscheinlich keinen Koop-Modus in Witchfire geben. Der Aufwand dafür sei derzeit zu groß, doch man behält einen Fuß in der Tür, indem man mit Blick auf eine Post-Launch-Zeit schreibt: Sagt niemals nie!
  • Inventar: Wenn ihr gerne allerlei Ramsch anhäuft und euch von nichts trennen könnt, dürft ihr frohlocken. Euer Inventar wird nämlich - bis auf Ausnahmen wie eure angelegte Ausrüstung - nicht limitiert sein.
  • Waffen und Upgrades: Mit wie vielen Waffen ihr den Monstern einheizen dürft, ist noch nicht bekannt. Laut den Entwicklern sollen es aber definitiv mehr als fünf Stück sein. Um für langanhaltenden Ballerspaß zu sorgen, dürft ihr eure Schießeisen auch mit Upgrades versehen. Das Gleiche gilt auch für eure Zaubersprüche.
  • Spiel mit den Elementen: Spieler sollen im Rahmen der Zaubersprüche mit den verschiedenen Naturgewalten experimentieren können. Wasser + Elektrizität? Eine todbringende Kombination. Und was macht man, wenn ein Gegner zu Eis erstarrt ist? Natürlich mit einer schweren Wumme dagegenschießen.
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  • Wie viel Schmalz steckt hinter der Fassade? Wer sich das bisherige Bilder- und Videomaterial anschaut, könnte zu dem Schluss kommen, dass Witchfire ein Hirn-aus-und-Dauerballern-Spiel wird. Doch trotz des rasanten Shooter-Gameplays soll man auch mit einer immersiven Lore und einer glaubwürdigen Welt rechnen, die einen über die Schusswechsel hinaus tiefer ins Geschehen ziehen sollen.
  • Dark Souls oder Doom? Beim Schwierigkeitsgrad sollen Interessierte eher an eines der populären Soulsborne-Spiel denken. Skill allein soll nicht den Erfolg garantieren, man müsse auch mit Köpfchen agieren, um voranzukommen.
  • Spielzeit: Ein User möchte wissen, ob das Spiel einen Umfang von mindestens 500 Stunden biete. Andernfalls würde er es nicht kaufen. Die Antwort der Entwickler: Jedes Spiel biete eine Spielzeit von 500 Stunden, wenn es über eine Pause-Taste verfügt. Damit spielen beide Seiten natürlich auf die jüngst von Dyling Light 2 losgetretene Diskussion um einen ausufernden Umfang an, zu der Elena in ihrer neuesten Kolumne klar Stellung bezieht:
Bei Open Worlds ist die Spielzeit-Diskussion sinnlos   30     28

Kolumne

Bei Open Worlds ist die Spielzeit-Diskussion sinnlos

Technik

  • Kein Online-Zwang: Witchfire wird sich komplett offline spielen lassen. In der heutigen Zeit durchaus eine Erwähnung wert.
  • Unreal Engine 5, Raytracing und DLSS: Da Witchfire auf die Unreal Engine 4 setzt, könne man relativ einfach Nvidias DLSS- und RTX-Features implementieren. Derzeit sei dies aber nicht der Fall. Auch ein Wechsel auf die auf dem Papier modernere Unreal Engine 5 ist nicht geplant.
  • 21:9-Support: Besitzer eines Ultrawide-Monitors können volle Unterstützung beim HUD und anderen Bildschirmelementen erwarten.

Habt ihr Bock auf Witchfire und dessen rasantes Gameplay? Oder bleibt ihr skeptisch, ob hinter der hübschen Fassade auch genug Spieltiefe steckt, um euch lange Zeit vor den Bildschirm zu fesseln? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare!

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