WoW: Battle for Azeroth - Details zum neuen PvP, Fallschirmabwürfe wie in Battle Royale

Blizzard stellt die Änderungen am PvP von World of Warcraft mit Battle for Azeroth vor. Talentüberarbeitungen, Kopfgelder, Open-World-PvP im War-Modus und mehr warten.

von Stefan Köhler,
03.07.2018 08:28 Uhr

Ein bisschen Battle Royale: In World of Warcraft: Battle for Azeroth wird es neutrale Kistenabwürfe per Fallschirm geben, um das Loot kloppen sich die Spieler von Allianz und Horde.Ein bisschen Battle Royale: In World of Warcraft: Battle for Azeroth wird es neutrale Kistenabwürfe per Fallschirm geben, um das Loot kloppen sich die Spieler von Allianz und Horde.

Einige Details zum PvP von World of Warcraft: Battle for Azeroth waren zwar schon bekannt, nun hat Blizzard aber nochmal die kommenden Neuerungen der Erweiterung für PvP-Fans zusammengefasst. Der Blogpost findet sich auf der offiziellen Webseite und stellt die Kernmechaniken vor.

Überarbeitete Talente

Wie hatten es bereits in einer anderen Meldung skizziert: Die PvP-Talente werden nicht mehr über PvP-Ehrenstufen, sondern über die ganz normale Spielerstufe freigeschaltet. Damit sollen frische Charaktere keinen direkten Nachteil gegenüber gleichstufigen Gegner haben.

Die PvE-Talente bleiben wie in Legion in drei Spalten aufgeteilt, die PvP-Talente werden zur Liste, aus der wir drei (plus Medaillon) wählen.Die PvE-Talente bleiben wie in Legion in drei Spalten aufgeteilt, die PvP-Talente werden zur Liste, aus der wir drei (plus Medaillon) wählen.

Außerdem werden die Talent-Dreierreihen im PvP aufgelöst, stattdessen gibt es einfach eine Liste mit allen verfügbaren Talenten. Drei davon können beliebig gewählt werden, obendrauf gibt es ein spezielles Talent gegen Kontrollverlusteffekte, der Ersatz für die alten PvP-Schmuckstücke also.

Open-PvP nur im War-Modus

Ebenfalls schon bekannt: Die Aufteilung von PvP- und PvE-Server ist mit Battle for Azeroth vorbei, stattdessen wechseln Spieler auf jedem Server zwischen PvE- und Kriegsmodus. Letzterer kann nur in den jeweiligen Fraktionshauptstädten, also Orgrimmar und Sturmwird, an- und abgeschaltet werden.

Wer in der offenen Spielwelt kämpft, muss um sein Leben bangen - erhält zum Ausgleich aber auch mehr Erfahrung, Gold und Co.Wer in der offenen Spielwelt kämpft, muss um sein Leben bangen - erhält zum Ausgleich aber auch mehr Erfahrung, Gold und Co.

Im Kriegsmodus wird der Server dann zur klassischen PvP-Erfahrung. Wir können überall und frei jeden Gegner angreifen, sind aber auch selbst zum Abschuss freigegeben. Fair: Da PvP-Spieler in der offenen Spielwelt häufiger durch Widersacher ausgeschaltet werden, erhalten sie einen kleinen Bonus auf ihre Erfahrungspunkte, Materialien und Artefaktmacht. Das gleicht langfristig den Fakt aus, dass PvE-Spieler ungestört Quest um Quest abgrasen können.

Außerdem sind die neuen Features "Kopfgeldsystem" und "Fallschirmjäger" an den Kriegsmodus gebunden.

Fallschirmjäger - Ein Hauch Battle Royale

Wenn es am Himmel laut wird, knattert ein Flugzeug vorbei und wirft per Fallschirm Loot ab. Das wissen Spieler von Playerunknown's Battlegrounds und Fortnite: Battle Royale. Und bald ist genau diese Mechanik auch Teil des Open-World-PvP von World of Warcraft.

Wirft eine Flugmaschine eine Kiste per Fallschirm ab, haben alle Spieler im jeweiligen Gebiet die Chance, um sie zu kämpfen. Ist eine Fraktion siegreich, können alle Spieler der Partei für kurze Zeit auf die Kiste zugreifen und persönliche Beute entnehmen.

Kopfgeldsystem

Mit einem Kopfgeld wird man zur Zielscheibe, dafür teilt man aber auch 15 Prozent mehr Schaden aus und heilt effektiver.Mit einem Kopfgeld wird man zur Zielscheibe, dafür teilt man aber auch 15 Prozent mehr Schaden aus und heilt effektiver.

Wie klingen 15 Prozent mehr Schaden und Heilung und der Titel "Assassin"? Wer all das möchte, muss im Open-World-PvP Gegner bezwingen, ohne selbst ausgeschaltet zu werden. Hält der Killstreak lang genug an, gibt es die entsprechende Belohnung.

Aber Achtung: Man kämpft sich als Assassin dank des Buffs nicht nur besser durch die Gegner, ab einer gewissen Menge an Ausschaltungen wird auch ein Kopfgeld ausgelobt und der Jäger wird zum Gejagten. Dann ist der besonders erfolgreiche PvP-Spieler für alle Spieler der feindlichen Fraktion auf der Karte markiert - Wer ihn ausschaltet, erhält Bonusbelohnungen und Eroberungspunkte.

Duellantengilde und Änderung der Ehrenstufen

Wem all das noch nicht reicht, der kann Mann gegen Mann in der Duellantengilde kämpfen. Die Regel ist einfach und ähnelt der Arena aus Hearthstone. Spieler müssen so viele 1vs1-Duelle wie möglich gewinnen. Mehr Siege bedeuten auch bessere Belohnungen. Wer verliert, scheidet aus dem aktuellen Wettkampf und muss seine Siegessträhne neu beginnen.

Außerdem werden die Ehrenstufen überarbeitet und das Prestigesystem von Legion, das aus Call of Duty entnommen wurde, entfernt. Schließlich sind die PvP-Talente ja nun nicht mehr an dieses System gebunden und die Mechanik damit obsolet.

World of Warcraft: Battle for Azeroth - Screenshots ansehen

In Battle for Azeroth wird dagegen das kontinuierliche System von Heroes of the Storm oder Overwatch übernommen: Spieler können mit Ehre aus PvP-Schlachten unendlich Ränge aufsteigen, bei jedem Rangaufstieg gibt es kosmetische Belohnungen wie Titel, Reittiere, Haustiere und mehr. Ehre wird außerdem nicht mehr pro Charakter, sondern dem System entsprechend über den gesamten Account zusammengezählt.

Ob all die Änderungen Spaß bereiten und vor allem das Open-World-PvP zu neuen Glanzzeiten verhelfen kann, erfahren wir am 14. August 2018. Dann erscheint die mittlerweile siebte Erweiterung für World of Warcraft, Battle for Azeroth.

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