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Seite 4: WoW Midnight: Die besten DPS-Klassen für Season 1 im Ranking

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C-Tier: Die Sorgenkinder und Nischen-Spezialisten

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Gebrechen-Hexenmeister

Eure Nische ist fantastisch, aber extrem eng: Ihr glänzt in Kämpfen, in denen mehrere Ziele mit gigantischen Lebensbalken gleichzeitig sehr langsam sterben. In herkömmlichen Mythic+-Dungeons verpufft euer starker Ramp-up-Schaden jedoch komplett in der Leere. Deswegen steht ihr im Meta aktuell deutlich hinter euren mächtigen Dämonologie- und Zerstörungs-Kollegen.

Das hat sich zum Season 1 Release getan: Für euch gibt es leider keine spannenden PvE-Patchnotes zu vermelden.Ihr habt lediglich einen PvP-Buff von 15 Prozent erhalten. Euer Nutzen hängt in Saison 1 also komplett vom Layout der Raid-Bosse ab.

Feuer-Magier

Kaum eine Klasse ist so stark von ihren kritischen Treffern und den Cooldown-Fenstern abhängig wie der Feuer-Magier. Wenn eure »Einäschern«-Phase perfekt sitzt, seid ihr kurzzeitig ein DPS-Gott – wird diese Phase jedoch durch eine Boss-Mechanik unterbrochen, stürzt euer Schaden ins Bodenlose.

Aktuell fehlt dem Feuer-Magier die nötige Konstanz, um sich gegen den Arkan-Magier durchzusetzen, der seine Schadensspitzen deutlich verlässlicher abrufen kann.

Das hat sich zum Season 1 Release getan: Anstatt euch zu retten, hat Blizzard euch noch weiter zugesetzt. Zwar bekamen Kernzauber wie der Feuerball und der Feuerschlag Buffs zwischen 15 und 25 Prozent, aber euer Flächenschaden durch Ignition Flamestrike wurde brutal von 50 auf mickrige 15 Prozent gestutzt. Da obendrein die Boni eures neuen Tier-Sets der Saison 1 massiv generft wurden, rutscht ihr trotz punktueller Buffs unweigerlich ins C-Tier.

Gesetzlosigkeit-Schurke

Als verwegener Outlaw-Schurke hämmert ihr mit einer absurd hohen, fast schon anstrengenden Aktionsrate auf eure Tastatur ein, werdet dafür aber einfach nicht belohnt. Eure ungesund starke Abhängigkeit von extremen RNG-Elementen, allen voran die klassischen Schicksalswürfel, macht euch zu einer viel zu inkonsistenten Wahl für ernsthafte Raid-Gruppen. Kein Wunder also, dass Top-Spieler in der ersten Saison fast ausnahmslos auf die Täuschung oder Meucheln ausweichen.

Das hat sich zum Season 1 Release getan: Eure Geschichte ist wohl die tragischste des gesamten Patches. Während andere schwache Klassen weitreichende Reworks oder zweistellige Buffs erhielten, wurdet ihr bei den PvE-Tunings von Blizzard nahezu komplett und unerklärlich ignoriert. Abgesehen von ein paar marginalen, irrelevanten PvP-Anpassungen friert euer PvE-Balancing auf dem unzulänglichen Release-Niveau ein.

Frost-Todesritter

Während euer stark überarbeiteter Unheilig-Kollege die DPS-Meter dominiert, bleibt ihr als Frost-Todesritter traurig auf der Strecke. Euer Schadensprofil ist viel zu eindimensional konzipiert und skaliert im aktuellen, niedrigen Gear-Segment der ersten Saison einfach nicht stark genug mit den neuen sekundären Werten. In schnellen Mythisch+ Dungeons fehlt euch zudem die gnadenlose Flexibilität bei rasanten Zielwechseln, was euch im direkten Vergleich schlichtweg obsolet macht.

Das hat sich zum Season 1 Release getan: Da ihr in den offiziellen Schadensmetriken fast vollkommen unsichtbar wart, versuchte Blizzard mit den Hotfixes am 25. März, euch rudimentäres Leben einzuhauchen. Das Ergebnis war jedoch nur ein unglaublich stumpfer, pauschaler Buff von lediglich vier Prozent auf euren verursachten PvE-Schaden. Doch dieses Pflaster ist weitaus zu klein, um die generellen Skalierungsprobleme ernsthaft zu beheben.

Spielt, was euch Freude bereitet!

Am Ende des Tages ist diese Tier List natürlich nur eine Orientierungshilfe, basierend auf dem aktuellen Stand. Bevor ihr jetzt aber euren langjährigen Hauptcharakter frustriert in die Ecke stellt, nur weil er im C-Tier gelandet ist, denkt daran: Das wichtigste Kriterium in World of Warcraft Midnight ist und bleibt euer persönlicher Spielspaß.

Eine Klasse, deren Rotation euch blind in Fleisch und Blut übergegangen ist, wird in euren Händen fast immer besser performen als ein S-Tier-Spec, den ihr nur widerwillig spielt.

Zudem solltet ihr die Ruhe bewahren, denn das Meta ändert sich schnell: Schon am 17. März, pünktlich zum scharfen Start von Mythic+ Season 1, hat Blizzard das erste große Balancing-Update angekündigt. Es ist gut möglich, dass die heutigen Sorgenkinder dann schon wieder oben mitmischen.

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