Blizzard hat mal wieder entschlossen den Bannhammer geschwungen und damit gleich mehrere WoW-Gilden ausgeknockt, teils für längere Zeiträume oder gleich für immer. Dabei hat es auch eine Gruppe erwischt, die gerade im Live-Stream an einem Raid saß.
Da keins der betroffenen Mitglieder über die Strafe gemurrt hat, darf man wohl davon ausgehen, dass sie sich bewusst waren, gegen welche Regeln sie verstoßen - und welche Konsequenzen ihnen dafür drohen.
10:30
WoW Midnight: Alle wichtigen Neuerungen aus Patch 12.1 in 10 Minuten erklärt
Dauerhafte Sperre, wohl wegen Echtgeld-Handel
Der Grund für die aktuell ausgesprochenen Sperren ist laut Mein-MMO vor allem Echtgeld-Handel (»RMT = Real Money Trading«). Das bedeutet, dass die Gilden verbotenerweise Ingame-Gold oder Items für Echtgeld verkauft haben. Dafür gab es Banns für sechs Monate, teilweise wohl sogar dauerhaft, wie aus den Kommentaren der im Stream gesperrten Gilde hervorgeht.
Dieser Clip aus dem Raid-Stream zeigt den Moment, als der Bann aktiv wurde. Wie man hört, sind die Gildenmitglieder eher belustigt bis resigniert statt überrascht.
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Der Zeitpunkt der aktuellen Bannwelle von Seiten Blizzards gegen Betrüger ist sicher kein Zufall, sondern fällt mit dem Release von Patch 12.1 für WoW Midnight zusammen. Kurz vor dessen Erscheinen wurden die Gilden aus dem Spiel gekickt.
Was im Patch neu ist und wo die Story von World of Warcraft abseits des MMOs weiter erzählt wird, lest ihr in den hier verlinkten Artikeln:
In den offiziellen Richtlinien macht Blizzard klar, dass man Echtgeld-Handel sehr viel strenger bestrafe als zum Beispiel Regelverstöße im Chat. Die Entwickler behalten sich das Recht vor, selbst über die genauen Längen von Sperren zu entscheiden. Es gibt also keine offizielle Tabelle, in der genau steht, wie lange ein Account für welches Vergehen gebannt wird. Wer Beschwerde einlegen will, kann sich dafür an die offizielle Anlaufstelle wenden. Bei nachgewiesenem Echtgeld-Handel sieht's aber schlecht aus.
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