Das unterschätzte Rollenspiel-Meisterwerk: Was Yakuza so besonders macht [Anzeige]

Mit dem Xbox Game Pass für PC habt ihr die Chance, mit Yakuza ein richtiges Rollenspiel Epos nachzuholen, das gerade im Westen oft unterschätzt wird!

von Sponsored Story ,
08.09.2021 08:30 Uhr

Yakuza beeindruckt vor allem mit seiner atemberaubenden Inszenierung. Yakuza beeindruckt vor allem mit seiner atemberaubenden Inszenierung.

Von Yakuza wird wohl jeder schonmal gehört haben. Allerdings kann es durchaus einschüchtern, jetzt mit einem Epos zu beginnen, das bereits ganze acht Spiele umfasst. Gerade mit dem Xbox Game Pass, der euch Zugriff auf die gesamte Serie gibt, solltet ihr den Schritt dennoch wagen. Ihr verpasst sonst nicht nur ein grandioses Rollenspiel, sondern auch eine sehr emotionale und mitreißende Geschichte!

Der erste Monat Game Pass für PC für nur 1€

Warum ihr Yakuza eine Chance geben solltet!

Allen voran sei gesagt: Bei Yakuza handelt es sich nicht um das häufig prophezeite »Japan-GTA«. Und wer mit dieser Erwartung an das Spiel herangeht, wird nur enttäuscht werden. Doch sobald ihr sie ablegt, könnt ihr das JRPG für das wertschätzen, was es wirklich ist.

Es ist ein Japano-Rollenspiel mit einer offenen Welt, das aber kein übliches Fantasy- oder Mittelalter-Setting nutzt, sondern euch durch moderne japanische Stadtviertel ziehen lässt. Die meiste Zeit werdet ihr in Kamurocho in Tokio verbringen, das auf dem real existierenden Kabukicho basiert. Allerdings gibt es auch Ausflüge in andere Städte wie etwa Osaka und Yokohama.

Hier erzählt die Reihe Geschichten rund um die japanische Mafia, deren Inszenierung hollywoodreif ist. Dafür sorgt unter anderem auch die Starbesetzung. Denn für die Charaktere hat man echte Schauspieler digitalisiert, die ihren Ebenbildern zudem die Stimme leihen. Und selbst wenn einem die Namen im Westen wohl nicht viel sagen werden, so sind die imposanten Zwischensequenzen ein Testament für deren schauspielerische Leistung.

Yakuza 0 - E3-Trailer zum 80er-Jahre-Prequel 1:31 Yakuza 0 - E3-Trailer zum 80er-Jahre-Prequel

Wie spielt sich Yakuza?

Rollenspieltypisch erkundet ihr die Spielwelt und nehmt dabei die verschiedensten Aufgaben an, die - ganz im Gegensatz zur Hauptgeschichte - auch schonmal etwas abgedrehter sein können. Unter anderem unterwandert ihr eine religiöse Sekte, die ihren Mitgliedern das Geld aus der Tasche zieht, oder legt euch mit erwachsenen Gangstern an, die einen eher ungewöhnlichen Fetisch haben.

Häufig müsst ihr für die Lösung dieser Quests die Fäuste sprechen lassen. Denn das Kampfsystem ist eine der großen Stärken der Reihe. Es legt wenig wert auf den Einsatz von Schusswaffen, sondern konzentriert sich auf Faustkämpfe, in denen ihr eure Gegner mit allen vermöbeln könnt, das nicht niet- und nagelfest ist. Ein Fahrrad als Waffe einzusetzen ist genauso möglich, wie einen der Gangster mit Essstäbchen auszuschalten. In den ersten sieben Teilen laufen die Kämpfe komplett in Echtzeit ab, Like A Dragon hingegen setzt auf rundenbasierte Konfrontationen.

Abseits dieser Auseinandersetzungen könnt ihr nicht nur den Alltag Japans genießen und etwa Restaurants besuchen, sondern euch zudem in zahlreiche Minispiele werfen, die kaum abwechslungsreicher sein könnten. Unter anderem gibt es Dart, Karaoke und Mahjong. Außerdem könnt ihr an Kranautomaten spielen oder zum Manager eines Hostessen-Clubs werden und hier eine spannende Nebengeschichte um die Konflikte im Nachtclubgewerbe erleben.

Einen Großteil der Zeit verbringt ihr im Faustkampf mit anderen Gangstern. Einen Großteil der Zeit verbringt ihr im Faustkampf mit anderen Gangstern.

Eine persönliche Story um Intrigen und Verrat

Die große Geschichte des Spiels dreht sich um den Konflikt zwischen den beiden fiktionalen Yakuza-Clans Tojo aus dem Gebiet rund um Tokio und Omi, die aus Osaka kommen. In der Welt der Verbrecher Hier geht es nicht nur um Geld, Intrigen und Verrat. Auch Ehre und deren Verfall im Lauf der Zeit ist ein wichtiges Stichwort.

Ihr erlebt die Auseinandersetzung hauptsächlich aus der Sicht von Ex-Yakuza Kiryuu Kazuma, der immer wieder in die Machenschaften der Verbrecherorganisationen hineingezogen wird. Dadurch nimmt dessen persönlicher Werdegang ebenfalls einen wichtigen Platz in der Story ein und ihr lernt ihn nicht nur als Gangster kennen, sondern auch als Mensch.

Ganz nebenbei könnt ihr zudem beobachten, wie sich Japan selbst im Laufe der Zeit verändert. Und das nicht nur politisch, was ebenfalls ein wichtiger Aspekt der Geschichte ist. Denn das Viertel Kamurocho, in dem ihr die meiste Zeit verbringen werdet, ist nicht statisch sondern entwickelt sich ebenso weiter wie die Charaktere selbst. Läden verschwinden, neue werden eröffnet. Aus Baustellen werden neue Gebäude.

Yakuza Kiwami 2 - Test-Video: Japanischer Gangster-Krimi 6:08 Yakuza Kiwami 2 - Test-Video: Japanischer Gangster-Krimi

Realismus-Siegel von der japanischen Mafia

Obwohl Yakuza abseits der Hauptgeschichte gerne mal etwas abgedreht werden kann, setzt es bei der Darstellung der Gangster selbst allerdings auf Realismus. Die japanische Mafia selbst sah sich seinerzeit gar den dritten Teil der Reihe persönlich an.

Ihr Fazit: Obwohl es einige Ausrutscher gibt wie etwa zu kleine Tattoos oder den unpassenden Kleidungsstil von Kiryuu, so sei nicht nur die erzählte Geschichte realistisch, sondern gerade auch die Darstellung der Stadtviertel, Gangster-Bosse und Dialoge - obwohl letztere manchmal die falschen Höflichkeitsformen und Ansprachen verwenden.

In welcher Reihenfolge spielt man Yakuza?

Wenn ihr jetzt Yakuza spielen wollt, stellt sich bei insgesamt acht Teilen mit Prequels und Remakes natürlich die Frage, wo ihr überhaupt anfangen solltet. Und wo genau ihr danach weitermacht. Die Frage ist allerdings sehr leicht beantwortet. Denn ihr könnt euch zum größten Teil einfach an den Nummern entlanghangeln. Das liegt auch daran, dass die Spin-Offs, die im alten Japan spielen, nie im Westen veröffentlicht wurden. Dadurch sieht die Reihenfolge folgendermaßen aus:

  1. Yakuza 0
  2. Yakuza Kiwami
  3. Yakuza Kiwami 2
  4. Yakuza 3: Remastered
  5. Yakuza 4: Remastered
  6. Yakuza 5: Remastered
  7. Yakuza 6: The Song of Life
  8. Yakuza: Like a Dragon

Obwohl Yakuza 0 ursprünglich als Prequel erschien, lohnt es sich heutzutage mehr mit diesem Teil einzusteigen, anstatt mit den Remakes der ersten beiden Yakuza-Teile. Denn da Kiwami und Kiwami 2 erst nach Yakuza 0 erschienen, nehmen deren Geschichten mittlerweile auch Bezug auf die von Yakuza 0.

Die schwächsten Titel sind heutzutage 3 bis 5. Das hat nichts mit deren Qualität ans ich zu tun, sondern einfach mit ihren Alter. Denn die haben keine Remakes bekommen, sondern Remastered-Versionen. Obwohl deren Geschichten nach wie vor überzeugen können, merkt man dadurch dennoch, dass sie mittlerweile in Sachen Grafik und teilweise auch Gameplay ein wenig hinterhängen.

Ihr müsst euch auch keine Gedanken darüber machen, sofort sämtliche Teile spielen zu müssen. Denn obwohl sich die Hintergrundgeschichte rund um die Mafia und Kiryu Kazuma über all acht Teile hinweg durchzieht und auch viele Charaktere immer wieder auftauchen, so erzählt jedes Yakuza eine eigene, in sich geschlossene Story. Grund genug also, mit dem Game Pass zumindest einmal Yakuza 0 anzuwerfen!

Der erste Monat Game Pass für PC für nur 1€