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10 Jahre Arbeit, irre ambitioniert: Wie YMIR Civilization & Die Siedler mixt

YMIR mixt Civilization mit Die Siedler, sieht aus wie Stronghold und wird von einem einzigen Mann entwickelt. Nach zehn Jahren Entwicklung droht aber jetzt der Burnout.

von Dom Schott,
12.04.2020 05:00 Uhr

Die Idee von YMIR ist zeitlos: Ein Stamm muss geeignetes Siedlungsgebiet finden, die erste Stadt hochziehen und schließlich zur Weltmacht werden. Offensichtlichster Unterschied: In der Welt des Aufbauspiels leben Schweine statt Menschen. Die Idee von YMIR ist zeitlos: Ein Stamm muss geeignetes Siedlungsgebiet finden, die erste Stadt hochziehen und schließlich zur Weltmacht werden. Offensichtlichster Unterschied: In der Welt des Aufbauspiels leben Schweine statt Menschen.

Auf den ersten Blick unterscheidet YMIR kaum etwas von anderen Aufbau-Strategiespielen: Wir übernehmen die Kontrolle über einen Schweinemenschen-Stamm, siedeln auf einer riesigen Weltkarte, erforschen Technologien und bekriegen andere Stämme.

Okay, die Schweinemenschen sind auf den ersten Blick etwas exotischer als unsere Pixel-Einwohner im Stronghold-Mittelalter, aber davon abgesehen wirkt das alles vertraut: Ihr zieht eine Weltmacht hoch und plättet die Konkurrenz. Ein bisschen Age of Empires, ein bisschen Civilization.

Allerdings gibt es einen interessanten Twist: Die konkurrierenden Nationen werden im Multiplayer-Modus nicht von einer künstlichen Intelligenz, sondern von echten Spielern gesteuert (eine Solo-Option gibt es ebenfalls). Und wer YMIR beendet, verlässt nicht das Spiel, sondern überlässt seine Schweinemenschen sich selbst: Die Grunz-Bewohner gehen eigenmächtig ihrer Arbeit nach, produzieren und kaufen Waren, errichten neue Gebäude oder verlassen unzufrieden die Heimatstadt.

YMIR ist eine umfangreiche, komplexe Aufbausimulation - und sie wird seit über zehn Jahren von einem einzigen Mann entwickelt: Thibaud Michaud, 32 Jahre alt, ständig bedroht vom Burnout. Wir haben mit ihm über sein außergewöhnliches Strategiespiel und seinen Aufstieg vom Modder zum Solo-Entwickler gesprochen.

Was ist YMIR? Die wichtigsten Fakten zum Spiel
- Aufbau-Strategie in Echtzeit
- Vier Zeitalter von Steinzeit bis Mittelalter
- Singleplayer- und Multiplayer-Modus
- Weltkarte wie in Civilization
- 2D-Grafik der Städte wie in Stronghold
- Komplexe Wirtschaft-, Diplomatie- und Militär-Features
- Verhalten der Untertanen wird simuliert

YMIR gibt's auf Steam zu kaufen, der Preis für die Early-Access-Version beträgt rund 30 Euro.

YMIR ist Schweinkram statt beengender Historie

Ein selbstgebauter Schreibtisch, eine verschmuste Katze, ein lärmender Computer: Das ist Thibaud Michauds Arbeitsplatz, der sich in den letzten zehn Jahren kaum verändert hat. Nur wo dieser Arbeitsplatz steht, das ändert sich regelmäßig: erst ein kleines Dorf in Frankreich, dann die englische Kleinstadt Horsham, kurz darauf Moskau, seit rund einem Jahr nun Gozo, die zweitgrößte Insel der Republik Malta.

Verantwortlich für YMIR ist Thibaud Michaud, der seit rund zehn Jahren ganz alleine an dem Spiel arbeitet. Verantwortlich für YMIR ist Thibaud Michaud, der seit rund zehn Jahren ganz alleine an dem Spiel arbeitet.

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