Am 17. November 2023 wird für mich ein kleiner Traum wahr: 13 Jahre nach dem Scott-Pilgrim-Kinofilm haucht Netflix dem Kult-Comic von Bryan Lee O’Malley neues Leben ein. Und das nicht irgendwie, sondern in der Form einer neuen TV-Serie, die das Beste aus zwei Welten vereint.
Warum ich mich auf diese neue Netflix-Serie freue
Scott Pilgrim vs. the World wird keine Neuauflage oder Reboot, sondern eine direkte Adaption der Comics. Und das nicht als Realverfilmung, sondern als Animationsserie, die sich klar und deutlich am Zeichenstil der Vorlage bedient. Für mich als absoluter Liebhaber der Comics, der viel zu viel Geld für die sündhaft teure colorierte Fassung ausgegeben hat, ist das natürlich Musik in meinen Ohren!
Doch nicht nur das: Dass sich die Netflix-Serie vor dem 2010 erschienenen Kinofilm nur verbeugt, wäre untertrieben. Denn tatsächlich wurde für das Animationsprojekt der (fast) komplette Cast des Films zusammengetrommelt. Damit kehren also unter anderem Michael Cera, Mary Elizabeth Winstead, Jason Schwartzman, Brie Larson, Ellen Wong und Chris Evans in ihren altbekannten Rollen zurück - nur um ein paar wenige Namen zu nennen.
Wie das aussieht und wie sich das anhört, zeigt ein taufrischer Trailer zur Scott-Pilgrim-Serie, die am 17. November 2023 bei Netflix startet. Und ich weiß nicht, wie es euch geht, bei mir als Fan des Comics und des Films drückt das alle Knöpfe:
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Scott Pilgrim ist zurück! Erster Trailer zur neuen TV-Serie von Netflix
Die zweite Chance für Scott Pilgrim
Sogar die kreativen Köpfe sind zurück: Übrigens wird die neue Serie sogar von Bryan O’Malley (dem Comic-Schöpfer) und Edgar Wright (dem Regisseur des Kinofilms) persönlich produziert. Beide arbeiteten bereits bei Scott Pilgrims Leinwand-Abenteuer eng zusammen, was mich für die Vs-the-World-Adaption zusätzlich optimistisch stimmt.
Worum es bei Scott Pilgrim überhaupt geht? Um es kurz und knapp zusammenzufassen: Scott Pilgrim trifft das Mädchen seiner Träume (Ramona Flowers). Doch um mit ihr zusammen sein zu können, muss er zuerst ihre sieben böse Ex-Freunde und -Freundinnen besiegen. Dabei bedient sich Scott Pilgrim stark einer gewissen Retro-Videospiel-Ästethik und scheut auch nicht vor schwerwiegenden Themen zurück.
Leider war der Kinofilm aus dem Jahre 2010 von einem meiner Lieblings-Regisseure (Edgar Wright drehte unter anderem Shaun of the Dead, Hot Fuzz, Baby Driver oder Last Night in Soho) trotz heutigen Kultstatus alles andere als ein Erfolg. Bei einem Budget von 60 Millionen US-Dollar spielte Scott Pilgrim in den Kinos nur knapp 50 Millionen wieder ein (via Box Office). Schlimm, ich weiß.
Übrigens: Interessiert ihr euch dafür, was sonst gerade so Spannendes bei Netflix und Co. passiert, dann werft einfach mal einen Blick auf einen der folgenden Links:
Habt ihr den Scott-Pilgrim-Film gesehen und wenn ja, wie gut hat er euch gefallen? Freut ihr euch auf die neue Netflix-Serie basierend auf der Comicvorlage oder könntet ihr guten Gewissens darauf verzichten? Was für Hoffnungen und Erwartungen habt ihr an Scott Pilgrim vs. the World? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!
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