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Seite 2: A Plague Tale: Innocence im Test - Mit Geschwisterliebe gegen die Pest

Technisch beeindruckend

Beim Vermitteln der Gefühle helfen auch die vielen großartigen Zwischensequenzen. Vor allem Gestik und Mimik überzeugen hier; Trauer, Angst oder auch Freude der Helden werden jederzeit deutlich. So fühlen wir richtig mit, wenn die beiden sich brenzligen Situationen befinden oder einfach herumalbern, als wären sie normale Kinder.

Abseits der Sequenzen wirken die Gesichter und Animationen deutlich steifer - hier merkt man das Indie-Budget - als wirklich störend empfanden wir das aber nicht. Außerhalb der Zwischensequenzen sieht man Amicia und Hugo aber ohnehin fast nur von hinten und das Spiel fährt sonst auch nicht nah an die Nebenfiguren heran.

Zudem sieht A Plague Tale für eine Indie-Produktion wirklich fantastisch aus. Die malerischen Wälder, heruntergekommenen Städte oder unheimlichen Keller beeindrucken mit größtenteils scharfen Texturen, atmosphärischen Lichteffekten und vielen Details.

Hinzu kommt eine sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch sehr gut umgesetzte Sprachausgabe und ein passender Soundtrack, der mal traurige Momente melancholisch untermalt oder bei Gefahr zu einem dröhnenden Orchester anschwillt.

Spielwelt Die Spielwelt von A Plague Tale ist voller ansprechender Lichteffekte und Details.

Charaktere Die Charaktere machen dank detaillierter Mimik und Gestik in den Zwischensequenzen eine gute Figur.

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Weniger beeindruckend sieht es spielerisch aus: A Plague Tale ist im Kern ein recht simples Schleichabenteuer. Das bietet später zwar eine Fülle an Möglichkeiten, die können aber nicht wirklich über fehlende Spieltiefe hinwegtäuschen. Als Amicia lenken wir Wachen ab, indem wir zum Beispiel Steine an Metall werfen, um Lärm zu verursachen. Ist kein Metall in der Nähe, knallen wir Töpfe auf den Boden.

Kämpfen können wir auch, allerdings sind Amicia und Hugo bereits nach einem Treffer tot. Mit der Zeit werden wir aber stärker. Amicias Waffe ist eine Steinschleuder, für die wir im Lauf der Story neue Munition freispielen. Können wir anfangs nur Soldaten ohne Helm mit einem Stein ausschalten, dürfen wir später beispielsweise mit ekliger Stink-Munition Soldaten zwingen, ihre Helme abzunehmen und sie anschließend erledigen.

Da wir reichlich Material finden, wird das Töten von Gegnern mit der Zeit zu einer validen Option. Amicias Hemmungen lassen hier irgendwann auch nach, obwohl andere Figuren ihr Vorgehen hinterfragen.

Das Töten komplett vermeiden kann man nicht. Spätestens bei den Bosskämpfen ist es soweit. Die drei im Spiel sind nicht sonderlich anspruchsvoll, stören aber die Atmosphäre, wenn Amicia plötzlich riesige Ritter umhaut.

Gegner ohne Helm können wir mit einem gezielten Steinwurf außer Gefecht setzen. Gegner ohne Helm können wir mit einem gezielten Steinwurf außer Gefecht setzen.

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