A Way Out - Entwickler hätten fast bei Microsoft statt EA unterschrieben

A Way Out wäre beinahe bei Microsoft gelandet, erzählt Chef-Entwickler Josef Fares im Interview. Für EA sprach der Standort des Entwicklers in Schweden.

von Martin Dietrich,
12.04.2018 16:07 Uhr

A Way Out wäre fast von Microsoft vertrieben worden. A Way Out wäre fast von Microsoft vertrieben worden.

Das Koop-Gangsterspiel A Way Out erschien unter Electronic Arts Indie-Label EA Original. Doch wäre es fast nicht dazu gekommen, denn Entwickler Hazelight Studios stand kurz davor, sich mit Microsoft zu einigen. Josef Fares, Chef-Entwickler von A Way Out, erzählte im Interview mit IGN über die Publisher-Entscheidung seines Entwicklerteams.

Mussten sie bei ihrem ersten Spiel Brothers: A Tale of Two Sons noch Türklinken putzen und sich mühsam einen Vertriebspartner suchen, meldeten sich beim Nachfolgeprojekt eigenständig die Interessenten. Fares hatte ein Gespräch mit Xbox-Chef Phil Spencer, für den er nur positive Worte fand. »Ich glaube, er war das Beste, was Microsoft hätte passieren können. Er ist ein super cooler Typ und leidenschaftlicher Spieler.«

A-Way-Out-Chefentwickler Josef Fares - »Ich denke nicht groß darüber nach, was ich sage!«

Eine Woche zuvor traf sich das Studio schon mit Vertretern von EA und stand vor der Entscheidung, welchen Publisher sie als Partner haben wollen. Die Wahl fiel schließlich zu Gunsten von Electronic Arts aus, weil sie in Schweden Büros besitzen. Und da Hazelight in Stockholm beheimatet ist, machte das die Kommunikation zwischen den beiden Unternehmen einfacher. Außerdem konnte das Spiel so auch für die Playstation 4 erscheinen.

Im rund einstündigen Interview spricht der ehemalige Film-Regisseur auch über seinen »Fuck the Oscars«-Moment und seinen Werdegang zum Spiel-Designer.

Quelle: IGN

A Way Out - Testvideo zum Koop-Actionspiel: Ein außerordentliches Erlebnis 8:24 A Way Out - Testvideo zum Koop-Actionspiel: Ein außerordentliches Erlebnis


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