Seite 2: Age of Mythology im Test - Hervorragende Echtzeit-Strategie

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Vertrautes verbessert

Held und Pegasusreiter Bellerophon hat ein Artefakt ergattert, das seiner Stadt einen Bonus beschert. Held und Pegasusreiter Bellerophon hat ein Artefakt ergattert, das seiner Stadt einen Bonus beschert.

Trotz aller Neuerungen halten die Entwickler am bewährten Spielprinzip der Age of Empires-Reihe fest: Arbeiter beschaffen Holz und Gold und laden die Rohstoffe am Stadtzentrum oder einer Sammelstelle ab. Nahrung kommt von einer Farm oder erbeuteten Tieren. Nett: Wenn Sie Schweine eine Weile am Leben lassen, werden die Grunzer fetter und liefern mehr Fleisch. In Kasernen rekrutieren Sie Infanterie und Kavallerie, eine Festung spuckt Belagerungsmaschinen aus. Während in WarCraft 3 nur auf dem Land gekämpft wird, toben in Age of Mythology auf dem Meer Seeschlachten. Technologie-Upgrades verbessern Wirtschaft und Militär. Ein durch Hausbau erweiterbares Bevölkerungslimit verhindert, dass Sie oder der Gegner exorbitante Riesenarmeen aufstellen.

Der Meteorschauer ist das spektakulärste Götterwunder der Griechen. Der Meteorschauer ist das spektakulärste Götterwunder der Griechen.

Meist sind nicht mehr als 50 bis 80 Krieger pro Seite unterwegs - immerhin zwei- bis dreimal soviel wie bei WarCraft 3. Stadtzentren können Sie nur auf bestimmte, meist hart umkämpfte Siedlungsplätze bauen. Wenn Sie so einen Ort erobert haben, bringt eine Karawane zwischen dem neuen Stützpunkt und einem Markt bis zu 100 Goldstücke pro Tour. Mauern und Türme sind auch in Age of Mythology das Rückgrat jeder Basisverteidigung. Weltwunder gibt es ebenfalls wieder. Die haben jedoch anders als etwa in Empire Earth keine direkten Auswirkungen auf Ihre Basis. Steht so ein Bauwerk für zehn Minuten, gewinnen Sie im Einzelkarten- oder Mehrspielermodus die laufende Partie. Insgesamt sank die Anzahl der Gebäude gegenüber Age of Empires 2. Dadurch behalten Sie bei Upgrades und Einheiten besser den Überblick.

Hellenisch, praktisch, gut

Statt wieder zwei Dutzend von Kulturen mit nur minimalen Unterschieden aufeinander loszulassen, hat sich Ensemble diesmal für drei große Parteien entschieden: Griechen, Wikinger und Ägypter stehen samt ihrer Sagenwelt im Mittelpunkt von Age of Mythology. Erstere erfordern kaum Eingewöhnung, sie spielen sich wie ein typisches Volk aus Age of Empires 2. Kämpfer kosten relativ viel und bewegen sich langsam, stecken dafür aber ordentlich Schläge ein. Alle Waffengattungen lassen sich global in drei Stufen verbessern. Wenn Sie etwa »Infanterie-Champion« erforschen, profitieren Hopliten genauso davon wie Hyspaspisten (gut gegen Infanterie) oder Myrmidon-Kämpfer (Elite-Einheit und Leibgarde von Zeus).

Nordische Nomaden

Etwas mehr Eingewöhnung verlangen die Wikinger. Deren schnelle Truppentypen kosten zwar wenig, sind aber recht schwach auf der Brust.

Die Frost-Fertigkeit von Skadi verschüttet Gegner in Schneewehen und lähmt sie. Die Frost-Fertigkeit von Skadi verschüttet Gegner in Schneewehen und lähmt sie.

Als Besonderheit beschäftigen die Wikinger zur Ressourcenbeschaffung zwei Arbeitertypen: Normale Sammler kümmern sich um Holz und Nahrung, Zwerge schürfen besonders effektiv nach Gold. Rohstoffe laden beide bei einem mobilen Ochsenkarren ab. Das macht die Wikinger zum idealen Volk, wenn Sie schnell Vorkommen fernab der Basis vereinnahmen wollen. Bauen darf bei den Nordmännern nur der Ulfsark, eine Allround-Kombination aus Arbeiter und Infanterist. Praktisch, denn so können Sie etwa eine Goldmine erobern und dort auch gleich einen Wachturm errichten. Denn auch in Age of Mythology gewinnt für gewöhnlich der Spieler, der sich früh Nachschubquellen sichert.

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