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Seite 2: American Truck Simulator im Test - Auf dem Highway ist die Hölle los

Kein Kojote? Ugly!

Im Vordergrund Kakteen, am Himmel tausende von Sternen, bisweilen auch Sternschnuppen: Die Wüste hat nachts besonderen Reiz. Im Vordergrund Kakteen, am Himmel tausende von Sternen, bisweilen auch Sternschnuppen: Die Wüste hat nachts besonderen Reiz.

Ein paar mehr neue Features im Vergleich zum Euro Truck Simulator 2 hätten's trotzdem sein dürfen, spielerisch hat sich schlichtweg wenig getan. Staus, die es klug zu umfahren gilt, echte Polizeikontrollen, bei der Alkotests, Reifenchecks oder Ladungssicherung auf dem Prüfstand stehen, oder Wildwechsel - derlei Details fehlen.

So ein plötzlich über die Straße hetzender Kojote oder Berglöwe hätte auch mal die Adrenalinpumpe Tango tanzen lassen. Dass der Trucker aussteigt und an der Raststätte einen Kaffee inhaliert, um eine Stunde länger fahren können, wäre ebenfalls denkbar.

Wir sind sicher: Echten Fernfahrern würden an dieser Stelle noch weit mehr interessante Alltagssituationen einfallen. So jedoch gibt's zwischen sich immer wieder wiederholenden Abläufen kaum Überraschungen. Ein weiterer Kritikpunkt: Es gibt keinen Mehrspielermodus. Der Euro Truck Simulator 2 verfügt diesbezüglich wenigstens über eine Mod.

Ohnehin ist der Nachfolger weit weniger umfangreich. So enthält er aktuell gerade mal zwei fahrbare Lkw-Typen, den Peterbilt 579 und den Kenworth T680. Das ist schon sehr mager. Wenigstens lassen sich die Trucks mit steigendem Level immer aufwändiger tunen und lackieren.

Ein Peterbilt-Lkw, ein Ford Mustang, die Morgensonne und Palmen - die Grafik des American Truck Simulator sorgt für amerikanisches Flair. Ein Peterbilt-Lkw, ein Ford Mustang, die Morgensonne und Palmen - die Grafik des American Truck Simulator sorgt für amerikanisches Flair.

Weil der American Truck Simulator stark aufs Modding ausgelegt ist, kommen außerdem in den nächsten Monaten garantiert jede Menge neue von Fans erstellte und damit kostenlose Inhalte. So wird das ohnehin schon gute Spiel noch aufgewertet.

Der American Truck Simulator ist eine preisgünstige Gelegenheit, den Traum vom bärbeißigen Fernfahrer zu leben. Und das auch noch in einem Land, in dem Trucker geachtet und als Rückgrat der Wirtschaft verstanden werden, die in der Regel nicht mal mit auf- und abladen müssen.

Die neue Simulation von SCS Software ist so gut geworden, dass auch Menschen einen Blick riskieren dürfen, die nicht täglich kleine Revell-Lkw im Maßstab 1:87 basteln und/oder in Scania-Bettwäsche schlafen. Der Spielspaß lässt sich übrigens noch verstärken, und jetzt ein abschließender Tipp, wenn Sie auf Hardware wie Lenkrad mit H-Schaltung sowie Track IR zurückgreifen und hinter den Ohren ein bisschen Motoröl und Benzin auftragen.

Ausbaufähig: Die aktuelle Karte umfasst die Bundesstaaten Kalifornien und Nevada und 30 mehr oder weniger bekannte Städte. Ausbaufähig: Die aktuelle Karte umfasst die Bundesstaaten Kalifornien und Nevada und 30 mehr oder weniger bekannte Städte.

Vertruckte DLC-Politik

Entwickler SCS Software will den American Truck Simulator mittels herunterladbarer Inhalte peu à peu vergrößern. Die Kartenerweiterung Arizona kommt kostenlos, mit ihr finden unter anderem die Städte Phoenix, Yuma, Nogales und Kingman den Weg ins Spiel. Wann, bleibt wie die weitere DLC-Politik nebulös. Der Hersteller lässt sich ungern in die Karten schauen, reagierte auch nicht auf unsere Anfrage.

Kommuniziert hat die Spieleschmiede bislang, dass sie sich um den Kenworth W900, den Peterbilt 379 und den Volvo VNL 780 bemüht. Fest steht darüber hinaus, dass einige Lastwagen gratis sein werden. Hinsichtlich weiterer Bundesstaaten über Arizona hinaus ist von kostenpflichtigem Downloadcontent auszugehen.

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