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Fazit: Ancestors: The Humankind Odyssey im Test - Tausche Assassin's Creed gegen Affen

Fazit der Redaktion

Florian Zandt
@zandterbird

Wenn mich jemand nach der Definition eines Growers fragt, also eines Unterhaltungsprodukts, das erst nach einiger Zeit seine wahren Werte offenbart, würde ich derzeit wie aus der Pistole geschossen das neue Spiel von Patrice Desilets nennen.

Denn dass einen Ancestors so gar nicht an die Hand nimmt, ist gerade am Anfang gewöhnungsbedürftig. Zumal die angepriesene totale Freiheit eigentlich eine ziemliche Täuschung ist: Die meisten Gegenstände haben zwei bis drei Funktionen, mehr lässt sich damit nicht anstellen, und so wahnsinnig viel gibt es im optisch immerhin halbwegs passablen Afrika des Miozäns nicht zu entdecken.

Dafür überzeugt Ancestors: The Humankind Odyssesy mit seinen klug ineinandergreifenden Systemen zwischen Neuronentraining, Generationswechsel und dem Mikromanagement meines eigenen Clans. Obwohl dieses Fundament stabil genug für ein großes Spiel ist, wackelt es tatsächlich in den höheren Etagen gewaltig. Zu viel Grind, zu wenig sichtbarer Fortschritt, zu wenig Variabilität. Ein interessanter »Was wäre wenn?«-Blick auf die Menschheitsgeschichte ist es aber allemal.

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