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Fazit: Anno 1800: Der erste DLC »Gesunkene Schätze« im Test mit Wertung

Fazit der Redaktion

Heiko Klinge
@HeikosKlinge

Vielleicht ist es unfair, dass ich die DLCs zu Anno 1800 an den vergangenen Addon-Großtaten »Der Fluch des Drachen« und »Venedig« messe. Aber letzten Endes verlangt Ubisoft für den Season Pass ja einen Addon-Preis. Und selbst bei einem Einzelpreis von 13 Euro kann ich Gesunkene Schätze trotz aller vorhandenen Qualitäten nicht einschränkungsfrei empfehlen. Denn letzten Endes lohnt sich der erste DLC nur für diejenigen, die sich mal ohne Platzprobleme so richtig aufbautechnisch austoben wollen. Oder für diejenigen, die schon im Hauptprogramm viel Spaß beim Sammeln von Gegenständen hatten, um damit ihre Siedlungen bis ins letzte Schräubchen zu optimieren.

Mich persönlich reizt beides eher wenig, denn gerade das Tüfteln an der optimalen Inselauslastung gehört für mich bei einem Anno einfach dazu, und auch das Hin- und Hergeschiebe von Items hat mich schon im Hauptprogramm mehr genervt als motiviert. Viel lieber hätte ich meine Aufbauspiel-Fähigkeiten an einem neuen Monumentalbau getestet oder an zusätzlichen Produktionsketten. Das alles macht Gesunkene Schätze noch lange nicht zu einem schlechten DLC. Der Umfang passt grundsätzlich und die neue Region sieht wirklich fantastisch aus. Aber für meinen Geschmack konzentriert sich Gesunkene Schätze zu sehr auf die Kür und vernachlässigt dabei die Aufbauspiel-Pflicht. Als alleiniges Kaufargument für den Season Pass reicht das noch nicht.

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