Apex Legends - Entwickler arbeitet an Lösung für Motion Sickness

Das Spielen von Apex Legends führt bei vielen Spielern zu Kopfschmerzen und Übelkeit. Der Entwickler sucht derzeit nach einer Lösung für das Problem.

von Mathias Dietrich,
19.02.2019 09:40 Uhr

Respawn Entertainment will herausfinden, wieso Apex Legends bei vielen Spielern zu Motion Sickness führt und das Problem beheben.Respawn Entertainment will herausfinden, wieso Apex Legends bei vielen Spielern zu Motion Sickness führt und das Problem beheben.

Manche Spieler finden Apex Legends zum Kotzen. Das liegt aber nicht an der Qualität des Spiels - die Tests und Spielermeinungen zufolge überaus gut ist - sondern an Motion Sickness. Beim normalen Zocken wird den Betroffenen übel. Apex Legends löst entsprechende körperliche Reaktionen bei sehr vielen Spielern aus. Der Entwickler Respawn will an dem Problem allerdings arbeiten.

Ein Spieler wandte sich auf Reddit mit einem Beitrag an die Community: Das vom Spiel simulierte auf- und abbewegen des Kopfes ist zu viel für ihn und führt zu stundenlangen Kopfschmerzen und Übelkeit. Mittlerweile hat sein Beitrag mehr als 8.700 Zustimmungen und der Entwickler des Shooters antwortete auf den Kommentar.

Dem Community Manager von Respawn zufolge will man sich dem Problem annehmen und sammelt deshalb das Feedback der Community, um der genauen Ursache auf den Grund zu gehen und eine Lösung anzubieten. Höchstwahrscheinlich werden wir in Zukunft eine Option sehen, um das so genannte »Head Bobbing« auszuschalten.

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Wie entsteht Motion Sickness?

Selbst wer heute nicht an Motion Sickness leidet, kann schon morgen davon betroffen sein. Jeder Mensch kann zu jeder Zeit unter den Symptomen leiden. Unmittelbar gefährlich ist die Krankheit nicht, allerdings sehr unangenehm: Blässe, Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwindel und Erbrechen zählen zu den Symptomen.

Die Ursache der Krankheit sind meist widersprüchliche Informationen der Sinnesorgane im Zusammenhang mit der Bewegung des eigenen Körpers und der räumlichen Lage. Bei Videospielen kann das zum Problem werden: Immerhin sitzt man dabei die meiste Zeit, sieht aber pausenlos Szenen aus dem Spiel die dem Körper vorgaugeln, man würde sich selbst bewegen.

Die Symptome können dabei von Spiel zu Spiel unterschiedlich sein und verschiedene Einstellungen können dem Problem Abhilfe schaffen. So kann eine Verringerung des Field-of-View helfen, das Abschalten des »Head Bobbings« oder gar eine andere Kameraperspektive kann schon die Lösung sein.

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