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Seite 3: Aquanox: Deep Descent - Rückkehr auf Schleichfahrt

Schleichfahrt inspiriert

Beibehalten werden insbesondere die Fraktionen des Originals, vermutlich bis auf das Shogunat. Anders als die Original-Entwickler von Aquanox, die ihr Spiel damals als »Quake unter Wasser« anpriesen, blicken die neuen Entwickler beim Spielprinzip jedoch etwas stärker auf dessen geistigen Vorgänger Schleichfahrt und ein bisschen auf den Weltraum-Klassiker Elite.

In Kämpfen soll taktisches Vorgehen und Energiemanagement von Waffen und Schilden wichtig sein, man wird Rohstoffe sammeln und verkaufen können und beim Besuch von Unterwasser-Stationen das gesammelte Geld wieder in neue Schiffskomponenten investieren.

Ein schnellerer Antrieb, neue Waffen oder der insbesondere zum Ausweichen nützliche Booster sind nur ein paar der Komponenten, die ihr in euer modular aufgebautes Unterseeboot schrauben könnt. Wer nicht gerade shoppen ist, kann außerdem die Bar besuchen und in Gesprächen mit den Bewohnern tiefer in die Welt von Deep Descent eintauchen. Allerdings nicht allein.

Die größte Neuerung

Denn die größte Neuerung ist mit Sicherheit der geplante Koop-Modus für vier Spieler. Den will Digital Arrow direkt in die Story einbinden, in der es diesmal nicht um einen einsamen Helden gehen soll, sondern ein Team aus vier Personen. Damit soll vermieden werden, dass am Ende drei von vier Mitspielern in den Zwischensequenzen nur Statisten sind. Umgekehrt bedeutet diese Entscheidung jedoch: Auch wenn wir allein spielen, werden wir von drei computergesteuerten Mitstreitern begleitet. Wer will kann aber jederzeit von einem Schiff zum anderen wechseln, um besonders heikle Situationen persönlich zu lösen.

So gehört sich das

Der Schritt hin zum derzeit populären Vier-Spieler-Koop ist vermutlich die deutlichste Konzession an den Zeitgeist, die es derzeit bei Aquanox: Deep Descent zu entdecken gibt. Ansonsten wirkt das Spiel genau so charmant auf Nische getrimmt, wie es Publisher Nordic angekündigt hat.

Energiemanagement, Rohstoffsysteme, Schiff-Upgrades und viele, kleine Simulationsanleihen lassen auf ein taktisches Actionspiel mit Tiefgang hoffen. Das echte Fans an dem Titel arbeiten, die das Erbe von Auanox ernst nehmen wollen, nimmt man insbesondere Reinhard Pollice ab.

Wegen des sehr frühen Entwicklungsstadiums macht die Technik auf Unreal-3-Basis zwar noch eine eher durchwachsene Figur, aber grafische Oberliga darf man hier schlicht nicht erwarten. Die Rückkehr von Aquanox geschieht sicherlich nicht mit Pauken und Trompeten, sondern eher auf Schleichfahrt. Aber so gehört sich das ja auch.

War man im ersten Aquanox (hier im Bild) noch allein in der Kampagne unterwegs, lässt sich Aquanox: Deep Descent auch im Vier-Spieler-Koop spielen. War man im ersten Aquanox (hier im Bild) noch allein in der Kampagne unterwegs, lässt sich Aquanox: Deep Descent auch im Vier-Spieler-Koop spielen.

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