Battlefield 5: Firestorm vs. Apex Legends - EA-Chef sieht keine Konkurrenz

Der Electronic Arts CEO Andrew Wilson glaubt nicht daran, dass sich die beiden Spiele gegenseitig Konkurrenz machen. »Die Battle-Royale-Community besteht aus millionen Menschen«.

von Fabiano Uslenghi,
07.02.2019 15:07 Uhr

Das neue Battle Royal Apex Legends stammt von den Titanfall-Machern und spielt im selben Universum.Das neue Battle Royal Apex Legends stammt von den Titanfall-Machern und spielt im selben Universum.

Während der letzten Investoren-Konferenz von Electronic Arts kam CEO Andrew Wilson auf das Battle-Royles Apex Legends und Battlefield 5's Firestorm-Modus zu sprechen. Demnach mache er sich keine Sorgen, dass der zeitnahe Release der Spiele ihnen schaden könnte.

"Obwohl sie beide zum Battle-Royale-Genre gehören, sind es zwei sehr unterschiedliche Erfahrungen. Es ist ersichtlich, dass die Community, die diese Art von Spielen spielen möchte, aus Hunderten oder Millionen von Menschen besteht."

Apex: Legends erschien ziemlich überraschend diesen Montag und fand sehr schnell große Beachtung. Auch spielerisch konnte der Free2Play-Titel bislang überzeugen, was ihr in unserem Vorab-Test bereits nachlesen könnt. Schon im März soll Battlefield V nachziehen und seinen eigenen Battle-Royale-Modus namens Firestorm erhalten.

Wilson geht trotzdem davon aus, dass sich die beiden Spiele spielerisch ausreichend voneinander abheben um gleichsam erfolgreich zu sein.

"Wir glauben, dass es eine Möglichkeit gibt, sowohl die schnelle Spielweise von Apex Legends, die einem großen Teil der Community zusagt, zu liefern, als auch die strategische Spielweise mit den Fahrzeugen, Dinge, die den Battle-Royale-Modus von Battlefield einzigartig machen und der damit einen anderen Teil der Community anspricht."

Wirklich keine Konkurrenten?

Während derselben Konferenz sprach Wilson auch darüber, weshalb Battlefield 5 hinter den Erwartungen zurückblieb. Dabei machte er den zeitlich ungünstigen Release und den Fokus auf Singleplayer anstelle des Battle-Royale-Modus verantwortlich. Die Hoffnung bestehe aber, dass der neue Firestorm-Modus weitere Spieler an Bord holt.

Die Situation ähnelt dem 2016er-Release von Titanfall 2. Damals wurde der Respawn-Shooter zeitlich genau zwischen Battlefield One und Call of Duty: Infinite Warfare veröffentlicht. Auch damals schon sah Wilson Battlefield und Titanfall nicht als Konkurrenten an.

Der Optimismus des EA-CEOs konnte Titanfall 2 dann allerdings trotzdem nicht helfen. Der Shooter wurde laut Respawn-Präsident Zampella nicht so gut verkauft, wie es eigentlich notwendig gewesen wäre. Es scheint naheliegend, dass die Konkurrenz durch zwei andere große Multiplayer-Shooter im gleichen Zeitraum dabei sehr wohl eine Rolle spielte.

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