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Battlefleet Gothic: Armada 2 im Test - Epische Warhammer Weltraumschlachten

Inhalts-Overkill ist das Motto von Battlefleet Gothic: Armada 2. Im Test beeindruckt die Weltraum-Strategie mit Umfang und viel Rums. Warum erreicht das Spiel trotzdem nicht ganz die Wertung des Vorgängers?

von Gloria H. Manderfeld,
31.01.2019 15:07 Uhr

Battlefleet Gothic: Armada 2 im Test: In dieser Szene trennen nur noch ein paar Sekunden das Ork-Schlachtschiff vom imperialen Kreuzer.Battlefleet Gothic: Armada 2 im Test: In dieser Szene trennen nur noch ein paar Sekunden das Ork-Schlachtschiff vom imperialen Kreuzer.

Nein, man muss kein totaler Warhammer-40K-Kenner sein, um Battlefleet Gothic: Armada 2 spielen zu können. Aber es hilft natürlich ungemein. Die Story versetzt euch nämlich mitten in das Gathering Storm-Szenario, in dem Chaos-Kriegsfürst Abaddon mit seiner Streitmacht zum 13. Schwarzen Kreuzzug gegen das Imperium der Menschen auszieht.

Auch der ebenso bereits aus dem ersten Spiel bekannte imperiale Kampagnen-Held Admiral Spire erlebt ein Revival und wird einfach wieder aus der Mottenkiste, äh, dem Warp gezogen. Darin war er samt Schiff und Besatzung seit seinem letzten Sieg über Abaddon immerhin 800 lange Jahre verschollen.

Test zum Vorgänger Battlefleet Gothic: Armada

Eroberung mal Drei

Einen Helden wie Spire hat die Galaxis dringend nötig, da die Chaoskräfte im rasanten Tutorial-Prolog die bedeutende Imperium-Festungswelt Cadia und die dortigen uralten Pylonen zerstören. Admiral Spire sammelt folglich in einer der drei Kampagnen eine Verteidigungsflotte sowie Verbündete gegen Abaddons Häretiker-Streitmacht.

Das aus intelligenten Robotern bestehende Volk der Necrons hingegen erwacht langsam aus dem viele Millionen Jahre andauernden Stasisschlaf und muss feststellen, dass die Galaxis nichts mehr von ihrer einstigen Größe weiß. Ein guter Grund, es den in Necron-Augen weit weniger wertvollen Völkern zu zeigen und verlorene Gebiete in der zweiten Kampagne des Spiels zu unterwerfen! Die biomorphen Tyraniden dagegen stillen ihren unendlichen Hunger durch die vom Verzehr eroberter Welten erlangte Biomasse und vermehren sich auf Kosten aller anderen Lebewesen.

Drei Völker und ihre Ziele: Imperium Jede Fraktion bei Warhammer 40.000 bringt einen inneren Konflikt mit, der ihre Handlungen und Ziele maßgeblich beeinflusst. In der Kampagne von Battlefleet Gothic: Armada 2 erhaltet ihr einen kleinen Einblick in die Hintergründe und Ziele dieser drei Fraktionen. Das Imperium der Menschen wird von außen durch die Kräfte des Chaos sowie aggressive Alien-Völker und von innen durch Häretiker und Tyraniden-Kulte bedroht.

Necron Nach 60 Millionen Jahren in Stasis-Schlaf erheben sich die Necron, um ihr verloren gegangenes Reich zurückzugewinnen, viele leiden aber an einem Fluch der Blutgier.

Tyraniden Nie endender Hunger auf der Suche nach neuen, verzehrbaren Welten treibt die extragalaktischen Tyraniden-Schwarmflotten durch die bekannte Sektoren.

Spaßig: Die Fähigkeiten der drei Kampagnen-Völker sind komplett unterschiedlich und verlangen jeweils andere Spielweise und Strategie. Während die Tyraniden vor allem durch Masse und abwechslungsreiche Spezialaktionen glänzen, verlassen sich Imperiale auf die hervorragende Panzerung ihrer Schlachtschiffe und kampfstarke Entertruppen. Necrons kompensieren die langsame Fluggeschwindigkeit ihrer Schiffe mit Teleportantrieben und Rumpf-Regeneration.

Planeten erobern ist nicht schwer ...

Nach dem Prolog müsst ihr die erste Schlacht in der imperialen Kampagne spielen, um auch die Necrons und Tyraniden freizuschalten; alle Kampagnen laufen dabei unabhängig voneinander ab.

Egal für welches Volk ihr euch entscheidet, das Spielprinzip bleibt immer gleich: Auf einer Sektorenkarte seht ihr alle Systeme samt darin liegenden Planeten, stationierten Flotten und möglichen Flugrouten, dazu alle Ausbauten, mit denen ihr und eure Feinde die Systeme verteidigt. Die Flottenstärke wird durch einen aus den Werten der darin enthaltenen Schiffe kumulierten Punktwert angezeigt, mit dem ihr einschätzen könnt, wie herausfordernd euer Gegner im Vergleich zu euch ist.

Überblick zu den drei Story-Kampagnen von Battlefleet: Gothic Armada 2. 6:20 Überblick zu den drei Story-Kampagnen von Battlefleet: Gothic Armada 2.

Pro Zug generiert euer erobertes Reich Ressourcen, mit denen ihr Flotten- und Planetenausbau und Reparaturen bezahlt, für größeren Ressourcenertrag entwickelt ihr eure Planeten weiter. Eure durch ein Schlachtschiff symbolisierten Flotten bewegt ihr auf dieser Sektorenkarte hin zu Systemen, die ihr erobern oder verteidigen wollt.

Missionen, die ihr vom Anführer eurer gewählten Fraktion erhaltet, geben euch pro Kampagnenabschnitt meist mehrere Eroberungsziele oder Spezialmissionen vor. Diese müsst ihr innerhalb der über die Bedrohungsanzeige vorgegebenen Menge an Zügen schaffen, damit die Kampagne nicht scheitert.

Je mehr Zeit ihr euch lasst, desto mehr Handlungsoptionen bis hin zur Invasion in euer Gebiet stehen euren Feinden zur Verfügung. Gerade das Ressourcensammeln fürs Aufstocken eurer Flotte oder umfangreiche Reparaturen nach verlustreichen Kämpfen kosten jedoch immer wieder einige Züge. Ihr müsst also abwägen, ob der Nutzen die Risiken wert ist. Da das Spiel nicht viele Fehler verzeiht, kann das Mikromanagement auch im »einfachen« Schwierigkeitsgrad gerade für Anfänger stressig werden.

Mit einer schwarzen Festung des Chaos im Blick steuert ihr die mächtige Phalanx.Mit einer schwarzen Festung des Chaos im Blick steuert ihr die mächtige Phalanx.

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