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Seite 2: Below im Test - Nach 5 Jahren in Entwicklung endlich ein Hit

Das liegt auch an der allgegenwärtigen Dunkelheit. Ohne Fackeln oder eure Laterne, die ihr mit von erledigten Gegnern geplünderten Kristallen betreibt, seht ihr fast nichts. Nichts von den malerischen Höhlensystemen und den enorm düsteren Totenmetropolen. Ein weiterer kluger Kniff im System: Nur mit einer Lichtquelle in der Hand werden Fallstricke oder Stachelfallen im Sichtfeld hervorgehoben, und manche Umgebungsrätsel machen den Einsatz eurer Laterne unabdingbar - die Wahl zwischen dunkel und hell wird also zur Frage nach Leben und Tod.

Der Tod ist in Below nicht das Ende, sondern gehört zum Spielfluss dazu. Die sterblichen Überreste eures Charakters könnt ihr mit dem nächsten Abenteurer plündern und verliert so nicht allzu viel Fortschritt.Der Tod ist in Below nicht das Ende, sondern gehört zum Spielfluss dazu. Die sterblichen Überreste eures Charakters könnt ihr mit dem nächsten Abenteurer plündern und verliert so nicht allzu viel Fortschritt.

Ein kleiner Klecks in einer riesigen Welt

Der Tod ist zwar euer ständiger Begleiter, sorgt aber selten für Frust. Denn die bereits erwähnten Kristalle dienen nicht nur als Treibstoff für eure Laterne und als Universalwährung, sondern haben auch ungewöhnlichere Anwendungsmöglichkeiten. So könnt ihr euch damit einen leuchtenden Pfad aus Wegpunkten legen - oder ihr gebt eine Handvoll Glitzerkram dafür aus, ein Lagerfeuer zu einer Teleportmöglichkeit aufzuwerten. Die funktioniert aber nur einmal. Auch hier schafft es Below, auf dem schmalen Grat zwischen Komfortfunktion und Herausforderung zu balancieren und euch immer wieder in seinen Bann zu ziehen.

Dazu trägt auch die enorm ästhetische Grafik bei, die trotz ihres Polygon-Minimalismus ein ungeheuer dichtes atmosphärisches Netz webt. Das liegt nicht nur an der ungewöhnlichen Kameraperspektive. Diese ist zwar prinzipiell isometrisch, ist aber enorm weit herausgezoomt, so dass eure Spielfigur wie ein kleines, unbedeutendes Pixelhäufchen und die Spielumgebung mit ihren Schattenspielen, wehenden Gräsern und dem eigentlich eher aus Strategiespielen bekannten Fog Of War bedrohlich und weitläufig wirkt.

Das Spiel mit Licht und Schatten gehört zu den absoluten optischen Highlights des Low-Poly-Dungeon-Crawlers.Das Spiel mit Licht und Schatten gehört zu den absoluten optischen Highlights des Low-Poly-Dungeon-Crawlers.

Ein ähnliches Gefühl ruft der absolut herausragende Soundtrack von Jim Guthrie hervor. Dieser bewegt sich irgendwo zwischen Synthwave und 80er-Electronica und reibt sich trotz SciFi-Feeling nur unmerklich am Fantasy-Setting des Titels. Denn dafür ist das atmosphärische Gesamtpaket einfach zu überragend. Und um das zu genießen, braucht ihr Zeit - und Lust am Experiment.

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