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Seite 2: Die besten Filme 2024: 9 Kino-Highlights, die uns die Socken ausgezogen haben

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Civil War

Genre: Drama | Regie: Alex Garland | Kinostart: 18. April 2024 | Cast: Kirsten Dunst, Wagner Moura, Cailee Spaeny, Stephen McKinley Henderson

Peter Bathge: Ich war für Civil War nicht im Kino, und wenn ich ganz ehrlich bin, hätte ich den Preis dafür wohl anschließend hinterfragt. Denn je länger ich über einige der Situationen im Film nachdenke, umso mehr Logiklücken und hirnrissige Entscheidungen der Protagonisten fallen mir auf. Aber ist Krieg nicht genau so: Dumm, unlogisch und chaotisch?

Civil War zeigt fantastische Bilder und hat einige der intensivsten Actionszenen des Jahres, ganz ohne Superhelden oder durch die Luft wirbelnden Autos. Alex Garland bleibt immer ganz nahe an seinen Protagonisten. Civil War fesselt, überrascht und schockiert. Es ist ein schmutziges Portrait eines politisch entzweiten Amerikas, vielleicht eher pseudo-realistisch, aber eindrücklich und erinnernswert.

Für einen gepflegten Streaming-Abend gab es da 2024 schlechtere Alternativen.

Video starten 2:23 Civil War: Im Film des Sci-Fi-Regisseurs Alex Garland bricht ein neuer US-Bürgerkrieg aus

Smile 2

Genre: Horror | Regie: Parker Finn | Kinostart: 17. Oktober 2024 | Cast: Naomi Scott, Ray Nicholson, Kyle Gallner, Dylan Gelula

Natalie Schermann: Den ersten Teil von Smile habe ich eigentlich schon komplett gesehen, noch bevor ich im Kinosessel versunken bin. Denn die Promo zum Film hat mich auf den sozialen Medien verfolgt wie das gruselige Ding in It Follows. Der Trailer erzählte schon fast die ganze Geschichte, Schnipsel auf TikTok nahmen jegliche Schock-Momente vorweg.

Der Film selbst war dann … ganz ok. Coole Prämisse, schaurige lächelnde Fratzen, aber sonst ein klischeehafter Ablauf und stumpfes Finale.

Ich hatte also keinerlei Erwartungen an Smile 2 – doch der Horrorstreifen hat mich komplett weggeblasen. Naomi Scott geht in ihrer Rolle als Sängerin Skye Riley auf, zeigt mir nicht nur das nächste hilflose Horrorfilm-Opfer, sondern eine spannende, ungefilterte, realistische Persönlichkeit. Oft verschwimmen die Grenzen zwischen Rileys Wahrnehmung, ihrem mentalen Zustand und dem tatsächlichen Smile-Fluch.

Schon lange hat mich ein Horrorfilm im Kino nicht mehr so sehr gepackt, dass ich am Ende körperlich total ausgelaugt aus dem Saal gestolpert bin. 

Mit der Abschluss-Szene macht Regisseur Parker Finn ein großes Fass auf und ich bin gespannt, wie er das im nächsten Smile-Ableger wieder einfangen möchte. Diesmal habe ich viel größere Hoffnungen für die Zukunft der Reihe – und bis Teil 3 höre ich jetzt noch ganz oft den Song »Brain« von Skye Riley, denn auch die Musik ist Top

Video starten 2:01 Smile 2 - Ganz schön viele Grinsebacken im offiziellen Trailer zum Horror-Sequel

Alles steht Kopf 2

Genre: Animationsfilm | Regie: Kelsey Mann | Kinostart: 12. Juni 2024 | Cast: Maya Hawke, Amy Poehler, Kyle MacLachlan, Paul Walter Hauser

Sören Diedrich: Gefühle sind eine wunderbare und zugleich doch schockierende Angelegenheit. Wunderbar deshalb, weil sie uns das Leben erst mit allen Sinnen so richtig auskosten lassen. Schockierend, weil sie eine unfassbare Macht über unseren gesamten Körper haben.

Alles steht Kopf 2 gelingt es wie schon dem Vorgänger, dieses Zusammenspiel zwischen Körper und Psyche wunderbar humorvoll, aber gleichzeitig auch mit angemessener Ernsthaftigkeit darzustellen. Ich habe gelacht, geweint, dann wieder gelacht und dann doch wieder Tränen vergossen - eine herrliche Abfolge auf der heimischen Couch!

Ich weiß nicht einmal, welche der Emotionen in Rileys Kopf mein Favorit ist. Wut vielleicht, der alte Hitzkopf? Oder doch die vor Energie nur so sprudelnde Freude? Ach, ich bin ehrlich: Mein Liebling ist einfach Kummer. So niedlich und so liebenswürdig! Und ausgerechnet sie bringt mich immer wieder am meisten zum lachen.

Irgendwann schaue ich beide Teile mit meiner Tochter, sobald sie alt genug ist. Denn es gibt in meinen Augen kaum eine bessere Art und Weise, den Kleinen die komplexe Welt der Gefühle zu eröffnen, als die beiden Animationshits aus dem Hause Pixar!

Video starten 1:29 Alles steht Kopf 2: Im Trailer zum Pixar-Animationsfilm blüht Fans ein emotionales Teenager-Dasein

Poor Things

Genre: Fantasy-Komödie | Kinostart: 18. Januar 2024 | Cast: Emma Stone, Mark Ruffalo, Willem Dafoe, Ramy Youssef

Nina Schild: Mein Kinohighlight des Jahres?  Definitiv Poor Things. Absolut wild, völlig surreal – und ich habe vor Lachen Tränen vergossen. Obwohl der Film in den USA schon 2023 Premiere feierte, kam er bei uns erst im Januar 2024 ins Kino und darf somit noch mit in diese Liste. Und was soll ich sagen? Die Mischung aus viktorianischer Eleganz und absurd groteskem Wahnsinn hat mich einfach komplett abgeholt.

Drei meiner liebsten Darsteller in einem Film haben diese Entscheidung für mich noch einfacher gemacht: Emma Stone liefert eine meisterhafte Performance ab und verkörpert Bella so frech, charmant und unberechenbar, dass man ihr einfach verfallen muss. Mark Ruffalo überrascht mit einer wunderbar exzentrischen Performance, die gekonnt zwischen genialem Wahnsinn und komischer Überzeichnung balanciert. Willem Dafoe bringt mit seiner eindringlichen Präsenz eine düstere Tiefe ins Spiel, die den Film gekonnt abrundet. 

Schon allein aufgrund der außergewöhnlichen Optik ist Poor Things ein Erlebnis: märchenhafte Sets, abgefahrene Kostüme, alles ein Fest für die Augen. Aber der Film bietet noch weitaus mehr. Poor Things ist ein aberwitziger, subversiver Kommentar über weibliche Sexualität, gesellschaftliche Kontrolle und die Freiheit, du selbst zu sein. Bella stellt alles infrage, was Frauen angeblich sein sollten, und bringt das Publikum zum Nachdenken – ohne dabei mit dem erhobenen Zeigefinger zu nerven.

Kurz gesagt: Dieser Film ist ein kunstvoller, witziger und smarter Ritt, den man so schnell nicht vergisst.

Video starten 1:26 Der Trailer zum Film Poor Things eröffnet uns eine faszinierende Welt voller schräger Charaktere

Alien: Romulus

Genre: Sci-Fi/Horror | Regie: Fede Álvarez | Kinostart: 16. August 2024 | Cast: Cailee Spaeny, David Jonsson, Robert Bobroczkyi

Tristan Gudenrath: Oh man, fand ich den Trailer von Alien: Romulus langweilig und uninspiriert. Für nichts gehe ich lieber ins Kino, als für spannende Horrorstreifen, doch beim neuesten Alien-Abenteuer habe ich eine gigantische Lizenz-Gurke erwartet. Zum Glück wurde ich dann doch überredet, dem Film eine Chance zu geben. Romulus ist nämlich der Hammer!

Obwohl ich aus der Alien-Reihe zuvor nur den zweiten Ableger und Prometheus gesehen habe, war ich bereits nach wenigen Minuten gefesselt von der Welt und den Charakteren.

Die Geschichte ist zwar vorhersehbar, aber trotzdem interessant: Eine Gruppe von jungen Erwachsenen entdeckt im All ein verlassenes Raumschiff, durch das sie ihren Heimatplaneten verlassen können. Auf dem Schiff angekommen, müssen sie jedoch feststellen, dass dort Experimente an gefährlichen Kreaturen durchgeführt wurden, die sie durch ihre Ankunft befreit haben. Jetzt heißt es: Überleben!

Besonders der finale Xenomorph hat mich nachhaltig beeindruckt, insbesondere weil er fast ohne CGI erschaffen wurde. Aber seht einfach selbst. Jetzt bleibt mir nur noch die restlichen Filme nachzuholen und gespannt auf die Serie Alien: Earth zu warten, die bereits nächstes Jahr erscheinen soll.

Video starten 2:47 Der letzte Trailer zu Alien: Romulus steckt voller Spoiler - schaut auf eigene Gefahr!

Fly Me To The Moon

Genre: Romantische Komödie | Regie: Greg Berlanti | Kinostart: 12. Juli 2024 | Cast: Scarlett Johansson, Channing Tatum, Jim Rash, Anna Garcia

Elena Schulz: Mit Filmen gibt es bei mir jedes Jahr nur eine Konstante: Ich komme nicht dazu, sie zu schauen. Dieses Jahr habe ich es nur ein einziges Mal ins Kino geschafft - für Transformers One. Und während der auf jeden Fall ein (überraschendes) kleines Highlight für mich war, ist mir ein anderer Film noch stärker im Gedächtnis geblieben: Fly Me To The Moon. Und dabei hatte ich überhaupt nichts davon gehört, bis ich zufällig in der Entertainment-Bibliothek meines 14 Stunden langen Japan-Flugs darauf stieß.

Die romantische Komödie rund um Scarlett Johansson und Channing Tatum erzählt mit einem satirischen Augenzwinkern die Mondlandung neu. Denn die Nasa hat damals aufgrund von Unfällen und Verzögerungen ein katastrophales Image. Damit die Amerikaner trotzdem weiter Geld fließen lassen und man den Wettlauf ins All ja nicht gegen die Russen verliert, wird deshalb Kelly Jones (Scarlett Johansson) hinzugezogen. Die Marketing-Expertin nimmt es mit der Wahrheit nicht so genau und soll der Raumfahrt zu neuem Glanz verhelfen.

Cole Davis (Channing Tatum) arbeitet wiederum direkt bei der Nasa und kämpft verzweifelt darum, dass Apollo 11 starten kann und auch sonst alles glatt läuft bei der Mission. Ihm passt die quirlige Werbefrau natürlich überhaupt nicht in den Kram, was für ordentlich (romantischen) Raketenzündstoff sorgt.

Fly Me To The Moon schürft nicht sonderlich tief, ist für mich aber einfach Gute-Laune-Unterhaltung mit einem frischen Setting. Gerade, weil ich als großer Sci-Fi- und Raumfahrt-Fan vom Weltraum einfach nicht genug bekomme.

Video starten 2:40 In To The Moon faken Channing Tatum und Scarlett Johansson die Mondlandung

Das sind also unsere 9 Film-Highlights des Kinojahr 2024. Was haltet ihr von unseren auserwählten Lieblingen? Welche Leinwandstreifen habt ihr hier vermisst? Immerhin fehlt zum Beispiel von Dune: Part Two, The Substance oder Der Wilde Roboter jede Spur ...

Und natürlich wollen wir auch wissen, welche Filme euch 2024 am meisten begeistert haben. Schreibt es uns in die Kommentare - wir sind auf eure Meinung gespannt!

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