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Wie steht es um Beyond Good & Evil 2? - Laut dem Ubisoft CEO könnte ein Richtungswechsel anstehen

In einem Interview spricht Ubisoft CEO Yves Guillemot über Beyond Good & Evil 2. Er unterhielt sich kürzlich mit dem Lead Director des Titels und besprach eine mögliche Neuausrichtung.

von Mathias Dietrich,
10.04.2019 09:49 Uhr

Wer auf Beyond Good & Evil 2 wartet, muss vor allem geduldig sein. Der Nachfolger des Action-Adventures wurde bereits im Jahr 2008 angekündigt. Bis zur ersten offiziellen Vorstellung auf der E3 2017 vergingen jedoch ganze 9 Jahre.

Ubisoft CEO Yves Guillemot gab im Interview mit IGN jetzt ein kleines Update zum Spiel. Der dazugehörige Abschnitt beginnt bei 9 Minuten 50 Sekunden im eingangs eingebetteten Video.

Ubisoft musste Ancel überzeugen

Zunächst äußerte sich Yves Guillemot dazu, wie die Entwicklung des Spiels startete. Lead Director Michel Ancel wollte dem CEO zufolge erst einmal andere Projekte ausprobieren. Ubisoft soll ihn jedoch davon überzeugt haben, dass jetzt die richtige Zeit für ein Sequel zu Jades Abenteuer gekommen ist. Auch die Entwicklerteams waren bereit und die Arbeiten konnten beginnen.

Auf die Äußerung des Interviewers, dass er dachte Ancel hätte Ubisoft überzeugen müssen, entgegnete der CEO, dass man sich stets gegenseitig zu etwas bewegen muss. Immerhin dauere die Entwicklung von einem neuen Spiel viele Jahre, und jeder muss dazu bereit sein, über einen so langen Zeitraum seine Energie in das Projekt zu stecken.

Beyond Good & Evil 2 - Screenshots ansehen

Ein Richtungswechsel könnte anstehen

IGN gegenüber erwähnte Guillemot weiter, dass er erst kürzlich mit Michel Ancel darüber gesprochen hat. In dieser Diskussion unterhielten sich die beiden dem Ubisoft-Chef zufolge über einen Richtungswechsel. Eine Antwort darauf, wie sie letzten Endes verblieben, gibt es nicht.

Das wissen wir aktuell über BGE2: Seit der offiziellen Vorstellung im Jahr 2017 erklärte Ubisoft uns bereits, dass Beyond Good & Evil 2 auf ein prozedural generiertes Sonnensystem setzen soll. Statt einer Singleplayer-Kampagne will man auf eine »Shared World« setzen und die Online-Erfahrung in den Mittelpunkt stellen. Für Ende dieses Jahres ist zudem eine spielbare Beta geplant.

Eine Neuausrichtung muss nicht schlecht sein: Bei einem Richtungswechsel könnte sich an diesen Punkten bis zur Veröffentlichung noch einiges ändern. Nicht selten verwerfen Entwickler Spielmechaniken oder Inhalte, weil ein Projekt sich in eine andere Richtung entwickelt, oder die ursprünglich geplanten Ideen beim Testen keinen Spaß machten. Es muss also kein schlechtes Zeichen sein.

Auf der offiziellen Webseite vom Spiel gibt es derweil in unregelmäßigen Abständen neue Informationen zum Spiel. Der neueste Eintrag stammt von Ende März 2019 und gibt einen Einblick in die Stadt Naraka. Diese Welt ist regelmäßig Meteoritenschauern ausgesetzt, die von Hybriden gesammelt werden. Die Spieler sollen hier die Wahl haben, ob sie die Schiffe der Hybrid-Sklaven angreifen und sie befreien, oder stattdessen versuchen ihre wertvolle Fracht zu stehlen.

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