Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-Abo
4,99€

pro Monat

12 Monate

Günstigster Preis
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Quartals-Abo
5,99€

pro Monat

3 Monate

14% gegenüber Flexi-Abo sparen
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Flexi-Abo
6,99€

pro Monat

1 Monat

Monatlich kündbar
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's

Seite 2: Black Mesa im Test: Überzeugt das Half-Life-Remake?

Xen ist endlich gut!

Stichwort Atmosphäre: Während die Levels auf der Erde für Black Mesa mehr oder weniger lediglich aufpoliert und im Fall der Außenlevels vergrößert wurden, steckt in der Alien-Heimat Xen enorm viel Arbeit. Bereits die ersten Schritte auf dem komplett neu gestalteten Planeten sind atemberaubend: Außerirdische Luftrochen fliegen an uns vorbei, überall leuchtet und glitzert es, in der Ferne ist der Turm, der den finalen Boss beherbergt, in unheimliches rotes Licht getaucht.

Auf unserem Weg durch die außerirdische Welt finden wir immer wieder Überbleibsel der Forschungsexpedition, die die Alien-Invasion erst ausgelöst hat, und erkunden eine verlassene Basis der Wissenschaftler. All das ist hervorragend umgesetzt und deutlich besser als im Original; vor allem, weil wir einen tieferen Einblick in die Lebenswelt der Aliens bekommen. Kirsche auf der Sahne: Black Mesa erklärt, warum die ursprünglich feindlichen Vortigaunts uns im Nachfolger Half-Life 2 unterstützen.

Half-Life Half-Life
Black Mesa Black Mesa

Xen in Black Mesa.

Black Mesa hat Grenzen

An Xen wird allerdings auch deutlich, was das Team nicht ganz so gut hinbekommen hat. Denn das ursprüngliche Half-Life zeichnete sich durch einen durchweg knackigen Schwierigkeitsgrad aus; in der neu konzipierten Version des Alien-Planeten fällt dieser im Vergleich zu den Levels auf der Erde deutlich ab. Hier müsste noch etwas Arbeit investiert werden.

Und trotz der stimmigen Atmosphäre werden gerade auf Xen die Grenzen der Source Engine deutlich. Mit neuerer Technik hätte man beispielsweise in Sachen Partikeleffekte noch mehr herausholen können. Abseits der technischen Aspekte hätten wir uns auch ein Feintuning der Hüpfpassagen gewünscht. Die sind mehr als nervig und stören den ansonsten sehr gelungenen Spielfluss teilweise deutlich - gerade, weil sich das Erklimmen von Leitern deutlich unflexibler anfühlt als im Original.

Project Borealis: Das »Do it yourself«-Half-Life   22     17

Mehr zum Thema

Project Borealis: Das »Do it yourself«-Half-Life

Ein Half-Life für alle

Bei all der Liebe, die Crowbar Collective in das Remake gesteckt hat, müssen wir uns zum Schluss noch eine wichtige Frage stellen: Für wen eignet sich Black Mesa überhaupt? Für Nostalgiker, die aber inzwischen an der Grafik des Originals scheitern? Oder für jene, die Half-Life nicht kennen, aber endlich mal wissen wollen, was die ganze Lobhudelei eigentlich soll? Oder für Menschen, die keine Berührungspunkte mit der Reihe haben und einfach einen neuen Shooter suchen?

Wir finden: Das Half-Life-Remake spricht alle Gruppen an. Hardcore-Half-Life-Fans finden einen gelungenen Mix aus der Atmosphäre des Originals und komfortablen Neuerungen. Neueinsteiger dürfen sich über einen modern konzipierten Shooter mit interessanter Story freuen, der den Charme einer vergangenen Ära ins Hier und Jetzt transportiert, ohne altbacken zu wirken.

2 von 4

nächste Seite


zu den Kommentaren (333)

Kommentare(333)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.