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Bodycam: Ultra-realistischer Shooter ist jetzt bei Steam, zieht umgehend tausende Spieler an

Bodycam ist endlich da, nachdem es bei über einer Million Menschen auf der Steam Wishlist gestanden hat. Aber der Start des Shooters verläuft holprig.

Video starten 1:28 Bodycam - Der ultra-realistische Swat-Shooter geht schon morgen in den Early Access auf Steam

Der Hype um den ultrarealistischen Multiplayer-Shooter Bodycam war im Vorfeld groß. Über eine Million Spielerinnen und Spieler hatten das Spiel auf ihrer Steam Wishlist.

Jetzt ist der Shooter mit der eigenwilligen First-Person-Perspektive endlich da und zumindest die Spielerzahlen können sich blicken lassen. Denn rund 17.000 Spieler ballern sich aktuell durch die fast fotorealistischen Level. Doch der Start in den Early Access verläuft dennoch holprig.

Gekaufte Assets und Serverprobleme: Ein holpriger Start

Trotz der ursprünglichen Begeisterung sehen die Steam Reviews kurz nach dem Start ziemlich durchwachsen aus: Nur 64 Prozent aller Spieler bewerten Bodycam aktuell positiv.

Ein häufiges Problem scheint derzeit der Zugang zum Spiel zu sein, denn auch dieser relativ kleine Indie-Titel setzt statt auf dedizierte Server auf ein Peer2Peer-System. Verlässt der Host das Spiel, fliegen somit auch alle anderen Teilnehmer aus der Partie.

Auch die hohen Anforderungen der Grafik werden immer wieder kritisiert. Das überragende optische Niveau der Trailer sei selbst auf High-End-Systemen mit maximierten Einstellungen nicht zu erreichen. Allerdings wird genau diese Grafik auch immer wieder gelobt – obwohl es so scheint, dass viele Grafik-Assets direkt aus dem Unreal Store gekauft wurden.

Trotz der durchwachsenen Kritiken bietet Bodycam, das von nur zwei sehr jungen Entwicklern stammt, einige interessante Ansätze beim Gameplay. Klassische Modi wie Deathmatch und Team Deathmatch werden durch den neuen Modus Body Bomb ergänzt, der mittelfristig als Ranglistenmodus geplant ist.

Trotz der Kritik scheint Bodycam Potenzial zu haben und könnte sich in der Early-Access-Phase noch deutlich verbessern. Wenn die technischen Probleme gelöst und die grafischen Versprechungen eingehalten werden, steht einer erfolgreichen Zukunft nach Ansicht vieler User nichts im Wege.

Bis dahin sollten aber wohl zunächst nur diejenigen zuschlagen, denen beim oben eingebetteten Trailer das Wasser im Mund zusammenläuft. Schließlich dürfte es noch eine Weile dauern, bis die versprochenen regelmäßigen Updates und Patches das Spiel den ursprünglichen Erwartungen näher bringen.

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