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Conan Exiles im Test - Barbarische Zeiten brechen an

Beim Survival-MMO Conan Exiles bauen, kämpfen und erkunden wir eine frühzeitlich-barbarisch geprägte Welt, um einen Weg aus der Gefangenschaft zu finden.

von Gloria H. Manderfeld,
15.05.2018 17:10 Uhr

Conan Exiles enthält nun deutlich mehr als zum Early-Access-Launch. Aber reicht das?Conan Exiles enthält nun deutlich mehr als zum Early-Access-Launch. Aber reicht das?

Wüste, lebensfeindliche Wüste. Irgendwer hat euch hierher verbannt und ihr wisst zu Spielbeginn nicht, was das Ganze soll. Zu allem Überfluss hängt der Held auch noch an einem Kreuz in der sengenden Sonne!

Ein Glück, dass uns ein muskelbepackter Barbar vom Kreuz holt und in Richtung eines Flusses schickt. Dort soll es genug Wasser und Rohstoffe geben, um uns eine neue Existenz aufzubauen. Und damit haben wir auch gleich das grobe Spielziel von Conan Exiles: Überleben!

Habt ihr erst einmal das fruchtbare Flusstal erreicht und die ersten Waffen sowie Kleidungsstücke zusammengebastelt, beginnt die Suche nach dem Warum und der Aufbau einer Basis. In der könnt ihr nicht nur einen sicheren Spawnpunkt setzen, sondern auch Handwerksbänke und Altäre aufstellen, euch mit Sklaven umgeben und luxuriöse Räume einrichten.

Bis zur mächtigen Festung und der besten Ausrüstung ist es Survivalspiel-typisch ein langer Weg. Das eigentliche Ziel ist die Flucht aus dem Gefängnis der »Exiled Lands«, die ihr mit reichlich anderen Verbannten teilt.

Das Gesindel ist euch allerdings nicht wohlgesonnen, und spätestens bei zu viel Bautätigkeit schauen die Mitverbannten vorbei, um euch auf eventuelle Reichtümer und Ressourcen abzuklopfen.

Vom Early Access bis hin zum fertigen Spiel

Nach knapp einem Jahr im Early Access stand am 8. Mai für Funcoms neuesten Barbaren-Titel Conan Exiles der Release mitsamt Veröffentlichung von zwei neuen Spielregionen (Dschungel und Vulkan) an, welche die beiden bereits vorhandenen (Wüste, Norden) ergänzten.

Sempermeru ist die Stadt der Reliktjäger – dort sind Spielercharaktere nur geduldet.Sempermeru ist die Stadt der Reliktjäger – dort sind Spielercharaktere nur geduldet.

Schon im Vorfeld durch größere Patches vorbereitet lief der Start relativ flüssig. Neben der umstrittenen Entscheidung, die Menge der offiziellen PvE-Konflikt-Server zugunsten von mehr PvP-Servern zu reduzieren, rief auch der erst zu Release integrierte Trackingdienst Redshell negatives Spielerfeedback hervor, mit dem sich nicht für das Spiel relevante Nutzerdaten erheben lassen.

Funcom versprach allerdings auf Nachfrage, dass der Dienst in einem kommenden Patch deaktiviert wird. Generell zeigten sich die Entwickler während der Early-Access-Phase der Community gegenüber offen. Regelmäßig wurden die Spieler nach ihrer Meinung zu bestimmten Spielaspekten gefragt, Wünsche nach einem Farmingsystem, färbbarer Kleidung oder individualisierbarer Bekleidung für die Sklaven erfüllt.

Keine Magie, keine Reiterei

An anderer Stelle musste Funcom die Spieler trotz früherer, vollmundiger Versprechen jedoch enttäuschen: Weder das erhoffte Magiesystem noch Reittiere haben es in die Release-Version geschafft, letzteres wegen Engine-bedingten Umsetzungsproblemen.

Als Alternative zur Überbrückung weiter Entfernungen haben die Entwickler nun den Kartenraum integriert, über den die in der Spielwelt versteckten Transportobeliske immer wieder angesprungen werden können.

Mode á la Barbar: Sommer-Outfit Durch Wüste und Dschungel streift man lieber leichter bekleidet.

Winter-Trends Warm und kuschelig bevorzugen die Vanir und Cimmerier ihre Kleidung.

Abendgarderobe Von simpel zu prächtig – ein passendes Gewand gibt‘s zu jedem Anlass.

Trotz aller Verbesserungen gibt es jedoch weiterhin Feintuning-Bedarf. Im Boden festbuggende Weltbosse (die sich dadurch ohne Gegenwehr töten lassen), beim Tod wild durch die Luft fliegende Tierkadaver, ein nicht für alle Spieler einer Gruppe gleichzeitig aktiver Sandsturm, nach Platzierung nicht wieder abreißbare Zelte, fehlende Gesprächsanimationen beim NPC-Smalltalk und nicht angepasste Item-Beschreibungen zeigen deutlich, wo es hakt.

Auch eine Abschaltoption des stets in voller Lautstärke dröhnenden Cinematic-Intros bei Spielstart wäre eine tolle Sache. Wegen dieser kleinen, aber in Summe störenden Fehler werten wir um zwei Punkte ab.

Zum Helden wird man nicht geboren, sondern gemacht

Das Abenteuer eures in die »Exiled Lands« Verbannten beginnt mit einem Charaktereditor, in dem ihr das Geschlecht, Schutzgottheit, grundlegende Herkunft und optische Details wie die weibliche Brustgröße und selbst die Länge des kleinen Barbaren einstellen könnt.

Zwar gibt es kein explizites Tutorial, das Spiel führt euch jedoch in den sogenannten »Reiseschritten« langsam ein. Ums Ausprobieren und aus Fehlern lernen kommt ihr trotzdem nicht herum, was gerade beim Kampfsystem oder der Suche nach speziellen Ressourcen frustig werden kann.

Euer Avatar sammelt durch jede Aktion wie das Besiegen von Gegnern, Ressourcenabbau und Crafting Erfahrungspunkte. Bei jedem Level-Up erhaltet ihr neue Talent- sowie Attributpunkte, das Levelmaximum ist bei 60 erreicht.

Bei einem tobenden Sandsturm hilft auch keine Fackel mehr, die Sicht ist gleich Null.Bei einem tobenden Sandsturm hilft auch keine Fackel mehr, die Sicht ist gleich Null.

Mit Talentpunkten kauft ihr euch neue Herstellungsrezepte für Waffen, Rüstung, Handwerk, Dekoration und Bauteile. Attributpunkte verteilt ihr auf Werte wie Stärke, Beweglichkeit, Vitalität oder Ausdauer, um eurem Charakter Perks wie eine passive Gesundheitsregeneration, Unverwundbarkeit durch Gift sowie Krankheiten oder mehr Waffenschaden zu verpassen.

Natürlich reichen die Punkte nicht, um in allen Attributen den Maximalwert zu erlangen - ihr seid also gezwungen, die Auswahl eurem Spielstil anzupassen. Dazu kommt, dass alle Aktionen außer dem langsamen Laufen Ausdauer verbrauchen. Sinkt diese auf null, müsst ihr kurz innehalten. Blöd, wenn das mitten im Kampf gegen eine Horde Gegner passiert.

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