Cyberpunk 2077: Pen-&-Paper-Erfinder Mike Pondsmith bekommt Gastrolle

Mike Pondsmith erfand Cyberpunk 2020, die Vorlage für Cyberpunk 2077. Kein Wunder, dass CD Projekt ihm eine Rolle im Spiel gewährt. Vielleicht sogar neben Keanu Reeves.

von Dimitry Halley,
13.08.2019 11:15 Uhr

Die düstere Welt von Cyberpunk 2077 stammt indirekt aus der Feder von Mike Pondsmith.Die düstere Welt von Cyberpunk 2077 stammt indirekt aus der Feder von Mike Pondsmith.

Mike Pondsmith mag innerhalb der Gaming-Community kein allzu bekannter Name sein, doch für die Entstehung von Cyberpunk 2077 spielt der US-Amerikaner eine sehr, sehr große Rolle. Ihm verdanken wir nämlich die Pen-&-Paper-Vorlage Cyberpunk 2020. Bei der Entwicklung von CD Projekts Rollenspiel fungiert er außerdem als Berater. Und für diese beiden wichtigen Dienste gewähren ihm die Entwickler nun einen Gastauftritt im Spiel.

Das verrät Pondsmith in einem Interview mit dem offiziellen Xbox-Magazin. Wie genau der Cameo aussieht, will er allerdings noch nicht verraten. Offenbar wollten ihn so viele Fans im Spiel sehen, dass CD Projekt die Idee just umgesetzt hat. Ursprünglich war Pondsmith bereits für eine spezielle Rolle ins Aufnahmestudio gegangen, allerdings hätten sich die Pläne geändert - nun verkörpere er eine andere Person im Spiel. Was immer das bedeutet.

Im Interview witzelt er zudem, dass er womöglich sogar an der Seite von Keanu Reeves' Figur Johnny Silverhand auftauchen könnte: »Ich stelle mir das so vor: An irgendeinem Punkt spielt er [Johnny Silverhand] Gitarre und ich komme hervor, um den Bass zu bedienen.« Gemeinsam mit Keanu Reeves zu jammen, macht sich im Lebenslauf sicher nicht schlecht.

Mike Pondsmith hat sich in der Vergangenheit übrigens darüber geäußert, warum ausgerechnet CD Projekt von ihm die Cyberpunk-Lizenz bekam. Auch wir haben den Pen-&-Paper-Schöpfer ausführlich interviewt. Das komplette Video findet ihr hier:

Cyberpunk 2077 - Mike Pondsmith im Interview: »Persönliche Geschichten besser als große Verschwörungen« PLUS 22:29 Cyberpunk 2077 - Mike Pondsmith im Interview: »Persönliche Geschichten besser als große Verschwörungen«


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