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Deep Rock Galactic im Test: Was taugt das Left4Dead im Bergbaustollen zum Release?

Der zwergische Koop-Shooter ist ein Early-Access-Hit mit großer Fangemeinde. Aber kann die finale Version 1.0 der Mineralienjagd auch überzeugen?

von Florian Zandt,
16.05.2020 07:34 Uhr

Wir haben Deep Rock Galactic in der Release-Version getestet. Wir haben Deep Rock Galactic in der Release-Version getestet.

Im echten Leben kommen Bergbaukumpel auch ohne lange Bärte aus. Aber für virtuelle Minenarbeiter sind wallendes Gesichtshaar, eine Vorliebe für Starkbier, sowie für glitzernde Klunker offenbar ein Muss. Die Jagd nach diesen Klunkern ist der Job der intergalaktischen Bergbaufirma Deep Rock Galactic. Die gibt dem kooperativen Ego-Shooter seinen Namen und schickt zahllose Teams aus zwergischen Bergarbeitern unter die Oberfläche von Hoxxes IV.

Der gefährlichste Planet des Universums hat zwar ein Käferproblem, das sich nur mit Waffengewalt lösen lässt, bietet aber auch eine Fülle an wertvollen Materialien. Das macht die Bohrexpedition so lukrativ. Aus dieser Ausgangslage baut das Spiel allerdings wenig. Die Story ist mau bis kaum vorhanden, und nachdem wir alle Spielumgebungen freigeschaltet haben, gibt es in der Hinsicht auch nichts Neues zu entdecken.

Allerdings liegt der Fokus von Deep Rock Galactic auch ganz woanders. Im Test klären wir, was die kurzweiligen Koop-Shooter-Partien in der kürzlich veröffentlichten Version 1.0 taugen und ob die Zwergenballerei vielleicht darüber hinwegtrösten kann, dass kein neues Left4Dead kommt.

Der Release-Trailer zu Deep Rock Galactic zeigt, wie das Spiel nach zwei Jahren Early Access aussieht:

Im Early Access toll, zum Release genial: Deep Rock Galactic feiert mit Launch-Trailer 1:05 Im Early Access toll, zum Release genial: Deep Rock Galactic feiert mit Launch-Trailer



Der Autor:
Florian Zandt ist freier Autor und weiß, dass es bei Koop-Shootern immer auf die Mitspielerinnen und Mitspieler ankommt. Nach hunderten Stunden in Hits wie Destiny 2 und Left 4 Dead oder Indies wie Earthfall und Generation Zero hat er eines gelernt: Ein guter Genrevertreter sorgt dafür, dass sowohl eingespielte Teams als auch zufällig zusammengewürfelte Neulinge ihren Spaß haben und der Grind nach Erfahrungspunkten dadurch erträglicher wird. Und wenn ein Spiel dann noch Zwerge unterbringt, hat es bei ihm direkt einen Stein im Brett.

Schürfen & Schießen

Aus seiner mangelnden erzählerischen Tiefe macht das Spiel allerdings auch keinen Hehl. Deep Rock Galactic will keine maßgeschneiderte SciFi-Geschichte bieten, sondern kurzweilige und flotte Abstecher in die Tiefen von Hoxxes IV. Bevor es aber mit unserer Transportkapsel unter die Erde geht, müssen wir erst mal ein kurzes Tutorial absolvieren. Wir schlüpfen in die Haut eines Schützen, einer der vier Charakterklassen, und werden in die Grundlagen des Spiels eingeführt.

Prinzipiell geht es darum, prozedural generierte, unterirdische Höhlen in Ego-Perspektive zu erkunden, Materialien abzubauen und diese in unserem M.U.L.E. zu deponieren, einer Kreuzung aus Spinnenroboter und Lore. Um die teilweise in Wänden und Decken eingelassenen Erzadern zu erreichen zu können, graben wir uns mit unserer Spitzhacke durch die komplett zerstörbaren Umgebungen.

Wie die außerirdische Minenwelt im Detail aussieht, zeigen euch die Screenshots zum Spiel:

Deep Rock Galactic - Screenshots ansehen

Als wäre das nicht anstrengend genug, fallen uns regelmäßig Schwärme von fantasievoll gestalteten Käfern in den Rücken. Von beißenden Kämpfern über säurespuckende Prätorianer bis zu sandwurmartigen Greifern, die uns durch das halbe Level zerren, sind die Gegner enorm abwechslungsreich.

Im Tutorial wehren wir uns als Schütze mit der schnell überhitzenden Minigun gegen die Biester, später können wir frei aus den Klassen wählen. Diese haben alle ihre spezifischen Besonderheiten. Der Späher besitzt beispielsweise eine leistungsfähige Leuchtpistole und einen Enterhaken. Der Bohrer macht mit seinen handmontierten, äh, ja, Bohrern kurzen Prozess mit Erde und Gestein und sorgt mit seinem Flammenwerfer für effektive Käferkontrolle.

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Die im Orbit von Hoxxes IV schwebende Raumstation ist nicht nur Maskerade für den Wust aus Upgrade- und Charaktermenüs, sondern hat echten Charakter. Vor allem trägt sie aber zum Teambuilding bei. Nach den Missionen bleiben die Schürfertrupps nämlich zusammen und können an der Bar gemeinsam Bier schlürfen, an der Jukebox das Tanzbein schwingen oder zeigen, welches Teammitglied am präzisesten Fässer durch einen beweglichen Reifen treten kann.

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