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Inhaltsverzeichnis
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Diablo 4 geht in die richtige Richtung, aber warum die Open World?

Auf der Blizzcon 2021 hat uns Blizzard erklärt, warum Diablo 4 sich jetzt doch mehr Richtung Diablo 2 bewegt, und was uns in der Open World erwartet.

von Michael Graf,
20.02.2021 07:25 Uhr

Highlightbild Diablo 4 wird immer mehr Diablo 2, aber warum die Open World? Highlightbild Diablo 4 wird immer mehr Diablo 2, aber warum die Open World?

Manchmal, ja manchmal fällt selbst uns hochnäsigen Journalisten das Monokel in den Darjeeling. Etwa wenn Luis Barriga, der Game Director von Diablo 4, in unserem Blizzcon-Interview gesteht:

"An einigen Stellen haben wir vielleicht zu viel vereinfacht."

Bei den Großen Übeln, Luis, das stimmt! Nachdem Kollege Maurice Weber auf der letzten Blizzcon Diablo 4 angespielt hatte, kehrte er nämlich mit gemischteren Gefühlen zurück als Tyrael aus Tal Rashas Grab: Zwar passte die finstere Atmosphäre wundervoll zum weberschen Nekromantengemüt, doch unter der Haube knarrte es, vor allem die Items und die Charakterentwicklung erschienen dünn. Zu dünn, wenn man bedenkt, dass just diese beiden Systeme zu den tragenden Säulen eines Diablo gehören.

Und was macht Blizzard? Gesteht den Irrtum ein und ändert es! Was Barriga und sein Team seitdem in ihren vierteljährlichen Entwicklungs-Tagebüchern enthüllt haben, klingt - nun, böse Zungen (Peter Bathge hat so eine) würden sagen, es klingt nach Zurückrudern. Ich bin aber nicht Peter, deshalb sage ich: Es klingt nach genau dem, was ich mir nach Diablo 3 gewünscht hatte, nach einer Rückbesinnung auf die Stärken von Diablo 2:

  • Diablo 4 bekommt deutlich größere Talentbäume mit mehr Fähigkeiten, als ihr freischalten könnt.
  • Es bekommt steigerbare Charakterwerte, die sich auch spürbar auswirken sollen.
  • Es bekommt legendäre und einzigartige Items mit interessanteren Eigenschaften, als Maurice sie beim Anspielen erlebt hat.
  • Und es bekommt wieder Runenwörter, die wir zwar schon seit der letzten Blizzcon kennen, aber der Vollständigkeit halber nicht unerwähnt lassen wollen.
Ergänzt werden diese althergebrachten Diablo-Stärken durch einzigartige Spielmechaniken für jede Klasse, die wir gleich genauer anschauen. Diese Mischung aus Alt und Neu soll zu etwas beitragen, das Blizzard als ein Hauptziel für Diablo 4 ausgegeben hat: mehr Vielfalt bei den möglichen Spielweisen, oder wie man im Hack-and-Slay-Sprech sagen würde, mehr »Build Diversity«.

Statt wie in Diablo 3 sklavisch einer Handvoll Schablonen zu folgen, die von übermächtigen Sets diktiert werden, soll es in Diablo 4 wieder sinnvoller sein, an der eigenen Heldenidee zu schrauben. Zumindest bis jemand den ultimativen Rogue-Guide veröffentlicht oder sowas.

Ein Dreiertrupp aus Schurkin, Zauberin und Barbarin hackt sich durch untote Strandbewohner. Ein Dreiertrupp aus Schurkin, Zauberin und Barbarin hackt sich durch untote Strandbewohner.

Mangels Anspielmöglichkeit auf der »BlizzConline« 2021 konnten wir zwar nicht überprüfen, ob das nun wirklich funktioniert, wohl aber die Gelegenheit nutzen, nach fast anderthalb Jahren Interview-Funkstille mal wieder mit Luis Barriga und seinem Team zu sprechen. Und zwar unter anderem über die folgenden Fragen:

  • Woher kommt die allmähliche Hinwendung zu Diablo 2?
  • Was ist denn nun mit Set-Items in Diablo 4?
  • Wie wirken sich die Neuerungen bei der gerade angekündigten Jägerin-Klasse (Rogue) aus?
  • Wie wird die Open World das Spielgefühl verändern?
  • Und warum braucht Diablo 4 überhaupt eine Open World, wenn Diablo doch auch mit linearen Dungeons immer gut funktioniert hat?
Wobei - wenn Diablo 4 exakt wie früher wäre, hätte es Blizzard gleich Diablo 2 Resurrected nennen können...