Lange haben wir darauf gewartet, nun ist es endlich so weit. Blizzard startet am heutigen 12. Januar den sogenannten Tower/Turm in Diablo 4.
Ab 20:00 Uhr deutscher Zeit öffnen sich die Pforten für alle Spieler im saisonalen Realm. Wer sich im bisherigen Endgame unterfordert fühlte, bekommt nun ein Ziel, auf das es sich hinzuarbeiten lohnt. Die offiziellen Leaderboards bieten endlich einen direkten Vergleich mit der Weltspitze.
So kommt ihr in den Tower
Der Zugang zu dieser neuen Herausforderung erfolgt über den Obelisken in der Stadt Cerrigar. Bevor ihr euch jedoch in das Getümmel stürzen könnt, müsst ihr mindestens Rang 2 der aktuellen Saisonreise in Season 11 abgeschlossen haben.
Der Turm selbst fungiert als eine Art Prüfstein für eure Charakter-Builds. Das Prinzip der mehrstufigen Dungeons erinnert in seinen Grundzügen stark an die Großen Nephalemportale aus Diablo 3, wurde jedoch für die Mechaniken des aktuellen Teils angepasst. Ihr kämpft euch durch verschiedene Ebenen mit zufälligen Kartenlayouts und wechselnden Monsterfamilien. Der Fokus liegt dabei klar auf Effizienz und Geschwindigkeit.
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Im Turm seid ihr stets im Wettlauf mit der Zeit. Ihr müsst euch durch Gegnerhorden schnetzeln, um schließlich den Turm-Boss herbeizurufen.
Ein entscheidendes Element für eine Platzierung an der Spitze sind die Pylone. Diese strategischen Hilfsmittel verleihen euch massive Schadensboni oder andere Vorteile. Wer einfach nur blind drauflos stürmt, soll gegen die optimierten Strategien der Profis kaum eine Chance haben.
Die Ranglisten und das Zwei-Wochen-System
Die Bestenlisten sind das eigentliche Herzstück dieses Updates, wobei nicht pro Saison gerechnet, sondern alle zwei Wochen eine neue Runde gestartet wird. Die erste Runde startet heute und endet am 26. Januar.
Blizzard will sich so die Flexibilität bewahren, um an der Spielbalance zu schrauben. Sollten bestimmte Fehler oder übermächtige Kombinationen das Bild verzerren, bleibt dieser Effekt auf einen kurzen Zeitraum begrenzt.
Die Ranglisten sind zudem strikt nach Klassen und Gruppengröße getrennt. Da der neue Paladin derzeit durch einige Fehler extrem mächtig ausfällt, müssen sich andere Klassen wie der Zauberer oder der Jäger nicht direkt mit ihm messen. Jeder kämpft in seiner eigenen Kategorie um den Ruhm.
Der Tower und die Leaderboards starten vorerst als Beta in Diablo 4, weitere Ergänzungen und Verbesserungen sollen folgen. Daher soll es auch erst in den kommenden Seasons echte spielerische Belohnungen geben. Für den Moment steht der reine Wettbewerb im Vordergrund. Ob euer Build wirklich so gut ist, wie ihr glaubt, wird sich ab heute Abend zeigen.

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