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Diablo 5 jetzt doch mit Shared World? Blizzard spricht erstmals über den Multiplayer

Blizzard bestätigt erstmals den Multiplayer von Diablo 5. Ob euch wie im Vorgänger ständig fremde Spieler über den Weg laufen, ist damit aber noch lange nicht geklärt.

Diablo 5 setzt weiter auf Multiplayer, doch ein umstrittenes Feature von Diablo 4 ist noch offen. Diablo 5 setzt weiter auf Multiplayer, doch ein umstrittenes Feature von Diablo 4 ist noch offen.

Bei Diablo 5 dreht Blizzard an einigen der größten Merkmale des Vorgängers: Die feste Open World verschwindet, klassische Städte fallen weg und selbst die Landschaft soll sich bei euren Reisen immer wieder verändern. Da liegt eine Frage ziemlich nahe: Was passiert eigentlich mit dem Multiplayer? Darauf gibt es jetzt zumindest eine halbe Antwort.

Diablo 5 soll komplett im Koop spielbar sein

Die Aussage stammt aus einem Gruppeninterview auf der BlizzCon 2026, an dem unter anderem PC Gamer teilnahm. Laut Shely sollt ihr Diablo 5 »solo oder im Mulitplayer, wie ihr möchtet« spielen können. Sämtliche Inhalte sollen dabei auch gemeinsam mit Freunden im Koop zugänglich sein.

Doch Multiplayer bedeutete in Diablo 4 mehr, als einfach Freunde in die eigene Gruppe einzuladen. Der Vorgänger besitzt eine Shared Open World, in der euch auch fremde Spieler begegnen. Bei öffentlichen Events und Weltbossen kämpfen mehrere Helden spontan Seite an Seite, während Städte gleichzeitig als soziale Treffpunkte dienen.

Ob genau dieses Konzept auch in Diablo 5 zurückkehrt, ließ Shely noch bewusst offen. Details dazu will Blizzard erst zu einem späteren Zeitpunkt verraten.

Video starten 0:48 Diablo 5 wurde enthüllt und stimmt mit einem Teaser auf die Zeit nach der Apokalypse ein

Die neue Welt macht die Sache kompliziert

Eigentlich baut Blizzard Diablo 5 ja gerade in eine völlig andere Richtung: Die große, von Hand gebaute Open World von Diablo 4 wird aufgegeben. Stattdessen setzt der fünfte Teil wieder stärker auf prozedural generierte Maps. Gelände, interessante Orte, Monster und sogar Belohnungen können sich laut Blizzard verändern, wenn ihr bereits besuchte Gebiete später erneut betretet.

Auch die bekannten Städte sollen als feste Rückzugsorte verschwinden. Stattdessen reist ihr mit einer Karawane durch das von Diablo verwüstete Sanktuario, die im Laufe des Spiels um Händler, Begleiter und weitere Überlebende wächst.

Das wirft für eine potenzielle Shared World natürlich die Frage auf: Wenn sich die Welt dynamisch verändert, wessen Sanktuario sehen eigentlich mehrere Spieler gleichzeitig? Denkbar wäre beispielsweise, dass Blizzard ähnlich wie in WoW mit dem sogenannten Layering arbeitet, wo ihr im selben Gebiet je nach Layer unterschiedliche Spieler seht.

Eine Antwort auf die umstrittene Shared-World-Frage solltet ihr nicht allzu bald erwarten. Diablo 5 befindet sich laut Blizzard noch in einer frühen Entwicklungsphase und soll erst im Frühjahr 2029 erscheinen. Ab 2027 möchte das Team regelmäßig über den Entwicklungsstand informieren und dabei auch Feedback aus der Community einfließen lassen.

Wie würdet ihr es lieber haben? Wollt ihr weiterhin zufällig auf andere Spieler treffen und gemeinsam Weltbosse umkloppen, oder soll Diablo 5 wieder stärker auf in sich geschlossene Partien à la Diablo 2 setzen?


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