Diablo Immortal hat sich verändert: Blizzard zeigt neuen Look & alte Dämonen

Ein neuer Gameplay-Trailer zeigt, was Blizzard seit dem Reveal von Diablo Immortal alles verändert hat.

von Maximilian Steffen,
07.08.2020 12:36 Uhr

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Als Diablo Immortal auf der Blizzcon 2018 präsentiert wurde, mussten die Entwickler heftige Kritik einstecken. Fans der Diablo-Reihe waren verärgert, dass sie sich nach so langer Zeit mit einem mobilen Ableger zufrieden geben sollten und hielten das Spiel für einen schlechten April-Scherz.

Ob da ein neuer Gameplay-Trailer die Fans umstimmen kann? Auf der ChinaJoy, Chinas größter Videospielmesse, wurde nun ein neues Video präsentiert, das viele Änderungen im Vergleich zum alten Trailer zeigt.

Welche Neuerungen stechen hervor?

Neues Interface

Im neuen Trailer ist zu sehen, dass die Nutzeroberfläche leicht angepasst und verändert wurde. Minimap, Inventar und die Lebensleiste sehen nun anders aus.

Die Fähigkeiten des Charakters liegen nach wie vor in der rechten, unteren Ecke, um sie mit dem Daumen leicht zu erreichen. Neben dem regulären Heiltrank, ist nun auch eine weiterer, gelber Trank vorhanden.

Grafik-Upgrade

Auch bei der Grafik hat sich etwas getan: Farben und Effekte scheinen ein Upgrade bekommen zu haben. Die Animationen wirken flüssiger und die Fähigkeiten der Charaktere voller - was insgesamt für einen hochwertigeren Look sorgt. Die Charaktermodelle wurden ebenfalls mit mehr Details und schärferen Texturen überholt und heben sich von ihren alten Versionen aus dem Reveal-Trailer ab.

Eine weitere Auffälligkeit ist das Fehlen von Blut und das verändertes Aussehen der Skelette des Nekromanten, die nun überraschenderweise über Haut verfügen. Das liegt höchstwahrscheinlich daran, dass das Video speziell für den chinesischen Markt konzipiert wurde - hier wurden auch schon früher Knochen und Bluteffekte zum Beispiel in WoW entfernt. Im westlichen Markt finden sich diese Schnitte aber in der Regel nicht.

6-Spieler-Koop

Im Trailer ist zu sehen, wie ein Dungeon-Boss von sechs Spielern gleichzeitig bekämpft wird - ein deutlicher Unterschied zu Diablo 3, in dem es bislang nur einen 4-Spieler-Koop gibt. Diese sechs Klassen sind im Trailer vertreten:

  • Barbar
  • Kreuzritter
  • Dämonenjäger
  • Mönch
  • Nekromant
  • Zauberer

Ob es der altgediente Hexendoktor aus Diablo 3 auch ins Spiel schafft, ist bislang noch ungewiss. Übrigens gibt es bereits erste Infos dazu, wie der Multiplayer und das Shared-World-System in Diablo 4 funktionieren werden.

Alter Endboss kehrt zurück

Nettes Detail für Serien-Veteranen: Am Ende bekommen wir noch Baal, den Oberbösewicht aus Diablo 2 zu sehen, der augenscheinlich eine größere Rolle im neuen Mobile-Spiel haben wird.

Über die Monster in Diablo 4 wissen wir übrigens bereits, dass sie als Familien auftreten und kämpfen!

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