Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-Abo
4,99€

pro Monat

12 Monate

Günstigster Preis
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Quartals-Abo
5,99€

pro Monat

3 Monate

14% gegenüber Flexi-Abo sparen
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Flexi-Abo
6,99€

pro Monat

1 Monat

Monatlich kündbar
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's

Inhaltsverzeichnis

Seite 13: Die 100 besten PC-Rollenspiele aller Zeiten: Von Hexern, Dunklen Seelen und jeder Menge Magie

Die 100 besten PC-Rollenspiele - das große GameStar-Genre-Ranking (Platz 7).Die 100 besten PC-Rollenspiele - das große GameStar-Genre-Ranking (Platz 7).

7. Mass Effect

Entwickler: BioWare
Publisher: Electronic Arts
Release: Juni 2008

Elena Schulz: Mass Effect 1 ist immer noch mein Lieblings-Mass-Effect. Teil 2 und 3 lebten vor allem von den Begleitern, die ich natürlich mit jedem Spiel mehr ins Herz geschlossen habe. Man bestreitet schließlich zahlreiche Abenteuer zusammen und läuft durch die Selbstmord-Mission in Mass Effect 2 sogar Gefahr, Gefährten ganz zu verlieren.

Aber das erste Mass Effect war für mich einfach ein Tor in eine komplett neue Welt, ein unbekanntes Sci-Fi-Universum, das ich unbedingt erforschen wollte. Kreaturen wie Asari oder Turianer waren neu und aufregend und Figuren wie Liara oder Garrus mir auf Anhieb sympathisch.

Hinzu kam, dass ich Mass Effect zu einer Zeit spielte, als ich gerade umgezogen war. Über Wochen war mein Internet ausgefallen und ich langweilte mich zu Tode. Rausgehen? Keine Option! Weil ich nichts Besseres zu tun hatte, fing ich an die Kodex-Einträge im Spiel zu lesen und versank damit noch tiefer in der Spielwelt.

Natürlich war Mass Effect nicht perfekt. Da waren die völlig leeren Planeten mit den gleichförmigen Raumstationen, die man besuchen konnte, oder die albernen Aufzuggespräche, die Ladezeiten kaschieren sollten. Die Mischung aus Rollenspiel und Shooter war zwar innovativ, aber längst noch nicht ausgereift. Und selbstverständlich war da noch der unglaublich schwerfällige Mako, unser Außeneinsatz-Fahrzeug, für dessen richtige Steuerung man fast einen Abschluss in Raketenwissenschaft benötigte. Wie oft hing ich verzweifelt in den immer gleichen, hässlichen roten Pixelbergen!

Aber irgendwie konnte ich das Mass Effect damals leicht verzeihen. Das lag zum einem an dem oben erwähnten faszinierenden Universum und zum anderen an der großartigen Story. Mass Effect hat mich damals von Anfang an mit der packenden Jagd nach einem abtrünnigen Spectre (eine Art Weltraum-Geheimagent) gefesselt und am Ende sogar noch einen draufgesetzt.

Auch wenn das Spiel mittlerweile elf Jahre alt ist, möchte ich nichts spoilern, weil die Geschichte für mich immer noch das Herzstück des Spiels ist. Nur so viel: Die Enthüllung am Schluss macht alles noch einmal größer und verstrickter - eine gewaltige Weltraum-Verschwörung und ich bin als Commander Shepard mit meinem chaotischen Heldenteam mittendrin.

»Mein« ist hier außerdem das entscheidende Stichwort. Von all den Spielehelden, die ich bislang begleitet an, fühlte sich niemand für mich so sehr nach meiner Figur an wie Commander Shepard, die ich über drei Spiele hinweg durch Entscheidungen geformt hatte. Sie hatte Freunde, Feinde, eine Liebesbeziehung und Dinge, an die sie aus voller Überzeugung geglaubt hat, weil ich sie für richtig hielt.

Wir haben das alles zusammen durchgestanden und am Ende von Mass Effect 3 musste ich sogar ein Tränchen verdrücken, als es Abschied nehmen hieß. Ich bin Mass Effect bis heute dankbar, dass es mir damals die Chance gegeben hat, zum ersten Mal in die Rolle dieser außergewöhnlichen Figur zu schlüpfen, die für mich am Ende meiner Reise wirklich eine Person war und nicht nur ein leerer Avatar.

Trivia:
- Der Name »Mass Effect« bezeichnet im Spiel eigentlich eine Kraft, die das Raum-Zeit-Gefüge kontrolliert und damit den Menschen das Reisen ins All ermöglicht hat
- 2010 erwarb Legendary Pictures die Filmrechte an Mass Effect für eine Kino-Umsetzung. Bislang wurde daraus allerdings nichts.

Die zehn besten Rollenspiele - Platz 7: Mass Effect - »Ich bin im Zimmer auf und ab gerannt, weil ich mich nicht entscheiden konnte« PLUS 8:22 Die zehn besten Rollenspiele - Platz 7: Mass Effect - »Ich bin im Zimmer auf und ab gerannt, weil ich mich nicht entscheiden konnte«

13 von 19

nächste Seite



Kommentare(3261)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen