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Seite 5: Die Spielgesellschaft - Computerspiele - soll man sie lieben oder hassen?

Grenzen des Lernens

Wenn also Übertragungen von der Spielwelt in die wirkliche Welt möglich sind - und darauf zielen Serious Games letztlich ab - und wenn sie helfen können, etwas einzuüben, dann stellt sich auch die Frage: Kann man mit Computerspielen nicht zum Beispiel auch »richtiges« Schießen trainieren? Nun, wenn die Eingabegeräte real simuliert und Force-Feedbacks realistisch übertragen würden, wenn auch Ballistik, Schusswirkung usw. authentisch wären - ja, dann schon.

Genau das trainiert man aber - wenn überhaupt - auf einem Schießstand, beispielsweise im Schützenverein. Nicht jedoch an PC oder Konsole, nicht mit einer Maus, nicht mit einem Gamepad. In einem Shooter wird die Hand-Auge-Koordination gefordert, was beispielsweise für Chirurgen eine wichtige motorische Fähigkeit darstellt. Das kann ein Shooter leisten - aber das will ein Shooter gar nicht. Schließlich soll nicht unerwähnt bleiben, dass es Schießspiele auch unter den Serious Games gibt: Re-Mission beispielsweise, in dem man als Miniroboter Chemomedizin auf Krebszellen abfeuert.

Ethik und Rache

Shooter - das ist das Genre, das im wahrsten Sinne des Wortes den Shooting-Star der Branche bildet und innerhalb der so genannten »Killerspiel-Debatte« die meiste Aufmerksamkeit auf sich zieht. In diesem Zusammenhang sei auf eine aktuelle Studie verwiesen, welche die polemische Darstellung dieser Debatte und die Reaktion der Spieler darauf explizit untersucht. Sie zeigt deutlich die bewusste Ignoranz der konventionellen Medien und stellt dar, dass derzeit fast ausschließlich die Fachpresse auf die Argumentationen der Spieler eingeht.

Als Fazit formulieren die Autoren zutreffend: »Das Gefühl der Diskriminierung und der Ohnmacht über die fehlende Präsenz der eigenen Position ist [...] ernst zu nehmen, wenn eine Debatte über den Umgang mit Spielen in unserer Gesellschaft Erfolg haben soll.« (www.mausbewegung.de).

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