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Seite 8: Die Spielgesellschaft - Computerspiele - soll man sie lieben oder hassen?

Anspruch und Zukunft

Gamedesigner wie Will Wright sind Popstars - nur nicht in Deutschland. Gamedesigner wie Will Wright sind Popstars - nur nicht in Deutschland.

Computerspiele sollen Kulturgut werden, aber bitte nur die »guten«, die anspruchsvollen. Was aber ist anspruchsvoll in den Augen einer Gesellschaft? Crysis ist eine der wenigen international erfolgreichen Produktionen aus Deutschland, die CryEngine hat Crytek hohe Anerkennung eingebracht. Aber Crysis ist eben ein Shooter, und deshalb brüstet sich Deutschland nicht mit diesem Spiel. Designer wie Peter Molyneux oder Will Wright sind fast überall auf der Welt Popstars - nur nicht in Deutschland. Grand Theft Auto 4-Plakate hängen in den Großstädten der Welt selbstverständlich neben Kino- und Konzertpostern - wo sehen wir die deutschen Produktionen an den Plakatwänden?

Ohne Spiele wäre die technologische Entwicklung von Computern anders verlaufen. Wer braucht schon eine schnelle Grafikkarte für die Ausführung eines Office-Programms? Photorealismus ist zwar keine notwendige Bedingung für gute Spiele; hohe Qualität bei der Spielmechanik und der Geschichte kann auch mit wenig technischem Aufwand erreicht werden. Dennoch wird sich der Standard der grafischen Entwicklung wohl irgendwann auf dem Niveau von Echtzeit-Raytracing-Verfahren einpendeln. Was kommen wird: Ästhetiken, die Spiele als Kunstform bestätigen; fantastische Geschichten, die an die antike Tradition des dramatischen Erzählens erinnern; stilbildende Komik im Spiel; nachhaltigeres Lernen durch Spielprinzipien. All das und die Vermischung mit anderen Künsten kann Computerspiel-Anwendungen zu einer anerkannten, vielleicht zur weitestverbreiteten Kunst- und Unterhaltungsform überhaupt machen.

(Linda Breitlauch)

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