Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-Abo
4,99€

pro Monat

12 Monate

Günstigster Preis
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Quartals-Abo
5,99€

pro Monat

3 Monate

14% gegenüber Flexi-Abo sparen
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Flexi-Abo
6,99€

pro Monat

1 Monat

Monatlich kündbar
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's

Seite 2: Dragon's Dogma: Dark Arisen im Test - Hart, aber herzlich

Vasallen-Variation

Die große Besonderheit von Dragon's Dogma ist das Vasallen-System. Vasallen sind KI-Begleiter, die uns im Kampf und in den Quests zur Seite stehen. Neben einem Hauptbegleiter können wir an sogenannten Riftsteinen zwei weitere Kollegen rekrutieren.

Klasse ist dabei der Variantenreichtum der Vasallen, denn neben den typischen Angriffs- und Abwehrunterschieden haben die Burschen auch besondere Kenntnisse über bestimmte Aufträge, verraten uns zum Beispiel, welche Schwachstellen ein Bossgegner hat oder wie wir am besten in ein schwer bewachtes Lager kommen.

Im sogenannten Rift können wir neue Vasallen rekrutieren. Die KI-Gefährten finden wir überall in Gransys. Im sogenannten Rift können wir neue Vasallen rekrutieren. Die KI-Gefährten finden wir überall in Gransys.

Zudem ist es vorteilhaft, eine ausgewogene Gruppe am Start zu haben - nur Zauberer sehen zum Beispiel in einer kampfintensiven Mission wenig bis gar kein Land. Die unterschiedlichen Stärken der KI laden zum Experimentieren ein und das Wechseln der Vasallen macht dementsprechend auch den großen Reiz von Dark Arisen aus.

Weniger gelungen ist dagegen das Befehlssystem, denn wir können den KI-Kameraden lediglich drei Kommandos geben (Angriff, Sammeln, Hilfe), die dann aber trotzdem gelegentlich missachtet werden - zum Beispiel werfen sich unsere Kollegen selbst bei einem Sammelbefehl hin und wieder dem Feind entgegen. Das fällt auf, wirkt sich aber nicht sonderlich negativ auf die Spielerfahrung aus.

Rollenspiel satt

Die Spielwelt Gransys ist den Entwicklern sehr gut gelungen. Sie lädt nicht nur zum ausgiebigen Erkunden ein, sondern ist auch riesengroß und abwechslungsreich. Recht früh im Spiel sind wir zum Beispiel in der Hauptstadt Gran Soren unterwegs, die sich schnell als wichtiges Handels- und Auftragszentrum entpuppt, später erkunden wir den Turm des blauen Mondes, den Hexenwald oder düstere Höhlen im Osten der Karte.

Die teils enorm langen Fußmärsche lassen sich später mit (wenn auch ziemlich seltenen) Reisesteinen abkürzen.

Die Ursprungs-Version:GamePro-Test zu Dragon's Dogma von 2012

Die Charakterklassen verzweigen sich später im Spiel. So sind etwa Mischformen aus Zauberer und Kämpfer anwählbar. Die Charakterklassen verzweigen sich später im Spiel. So sind etwa Mischformen aus Zauberer und Kämpfer anwählbar.

Überall in der Welt gibt es Herausforderungen, Missionen, Gegner und interessante Beute, die in Kombination mit dem ausgeklügelten Charakter- und Verbesserungssystem zur Langzeitmotivation beiträgt. Denn unsere Charakterklasse können wir später noch spezialisieren und zudem dank Crafting-Möglichkeiten eigene Gegenstände, Tränke oder Items herstellen.

Die Hauptstory beschäftigt für etwa 30 bis 40 Stunden, mit etlichen Nebenaufgaben kann man knapp aber auch problemlos doppelt so viel Spielzeit in Dragon's Dogma versenken - dazu kommen die Dark Arisen-Inhalte.

Relativ früh im Spiel können wir in Kassardis zur Insel Finstergram übersetzen - hier warten in düsteren Verliesen neue Gegnervarianten wie gepanzerte Zyklopen oder Riesenwürmer auf uns. Achtung: Die Kämpfe in Finstergram sind enorm schwer bis teilweise unfair, wir empfehlen den Besuch der Insel deshalb erst ab Level 50 - wer entsprechend hoch gestuft ist, kann noch einmal knappe 15 Stunden Spielzeit auf Finstergram einplanen. In Sachen Umfang gibt es also nichts zu meckern.

Die schönste Version

Technisch schlägt die PC-Fassung die drei Jahre alten PS3- und Xbox 360-Versionen zwar erwartungsgemäß, allerdings weniger deutlich als vermutet. Die Texturen wirken auf dem Rechner schärfer, die Sichtdistanz ist höher, und auch die Framerate läuft stabiler - wahlweise in 30 und 60 Frames oder auch einer variablen Bildrate.

Die Optik des Spiels ist eher zweckmäßig, hat aber auch ein paar Highlights zu bieten. Die Optik des Spiels ist eher zweckmäßig, hat aber auch ein paar Highlights zu bieten.

Trotzdem merkt man Dragon's Dogma: Dark Arisen sein Alter sehr stark an: Die Spielwelt ist zwar detailliert und interessant, wirkt aber im Vergleich zu anderen Genrevertretern eher karg und hölzern, genau wie die stellenweise hakeligen Animationen und spröde Präsentation. Die Sounduntermalung macht dagegen fast alles richtig - tolle Effekte, gute englische Sprachausgabe und ein kultig-kurioser Titelsong.

Dragon's Dogma: Dark Arisen - PS3 und PC im Grafikvergleich 3:58 Dragon's Dogma: Dark Arisen - PS3 und PC im Grafikvergleich

2 von 4

nächste Seite


zu den Kommentaren (81)

Kommentare(81)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.