Dying Light: Bad Blood - Early-Access-Start des »Brutal Royale«, auch in Deutschland

Parkourläufer wetzen die Klingen: Der schnelle und brutale PvP-Zombie-Slasher Dying Light: Bad Blood startet auf Steam in den Early Access.

von Christian Just,
14.09.2018 00:59 Uhr

Dying Light: Bad Blood - Dangerous! Early-Access-Trailer mit Soundtrack von Royal Deluxe 1:23 Dying Light: Bad Blood - Dangerous! Early-Access-Trailer mit Soundtrack von Royal Deluxe

Das BR-Spinoff Dying Light: Bad Blood ist in den Early Access gestartet, wie Entwickler Techland verkündete. Der Zombie-Slasher, der sich selbst dem Genre »Brutal Royale« zuordnet, kostet auf Steam 20 Euro. Oben könnt ihr den Launch-Trailer anschauen, der das gewalthaltige Treiben mit fescher Musik untermalt.

Im Vorfeld kam die Frage auf, ob der Titel wegen der Indizierung von Dying Light überhaupt in Deutschland erscheinen darf. Auf Anfrage teilte uns Techland mit, dass sie einen vollständigen Release von Bad Blood anstreben, auch für Deutschland. Zu Gesprächen mit der Selbstkontrollorganisation USK wollten sich die Entwickler nicht äußern.

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So funktioniert Bad Blood

Ähnlich wie im - man möchte sagen - Hauptspiel, springt ihr geschickt über Zäune und Dächer, kloppt auf Zombies und Gegenspieler ein, um am Ende der Last Man Standing zu werden. Die Hauptspiel-Anspielung deshalb, weil sich Bad Blood wie ein gut ausgearbeiteter DLC für das 2015er Open-World-Spiel Dying Light anfühlt.

Das muss nicht unbedingt schlecht sein, schließlich werden sich Fans der Gameplay-Mischung schnell heimisch fühlen im zombieverseuchten Harran. Bis auf einige geänderte Spots, aufpolierte Texturen und leichte Anpassungen an der Steuerung gibt es nicht viel Neues, abgesehen von der kompetitiven Ausrichtung.

Dying Light: Bad Blood - Screenshots ansehen

Ihr startet mit elf anderen Spielern in einer spielbaren Lobby, aus der ihr per typischer Gesäßlandung in einer Mülltonne oder dergleichen unsanft in die Runde startet. Nun müsst ihr größtenteils bekannte Waffen in der begrenzten und ebenfalls weitgehend aus Dying Light bekannten Spielwelt finden, um an Zombie-Hotspots so lange Blutproben zu sammeln, bis ihr am Ende per Helikopter ausfliegen dürft. Da haben freilich die anderen Spieler etwas dagegen, weshalb sich ruhige Phasen mit blutigen Kämpfen abwechseln.

Sandro hat dem schnellen Gespringe und Gekloppe schon auf der Gamescom auf den Zahn gefühlt und eine Menge Spaß gehabt, er lobte unter anderem den spürbar eigenen Ansatz im Genre. Allerdings stellte er die Frage in den Raum, ob sich das Spiel angesichts der starken Konkurrenz durchsetzen kann. Schaut euch die ganze Bad-Blood-Preview von der Gamescom unterhalb dieser Meldung an.

Techland bringt das Spinoff als kleinen Zwischenhappen, bevor 2019 mit Dying Light 2 der große Nachfolger zum Parkour-Slasher ansteht. Diesmal wollen die Entwickler einen stärkeren Fokus auf die menschliche Seite und die Geschichte der Zombie-Apokalypse legen. Dafür hat sich Techland den berühmten Story-Designer Chris Avellone ins Boot geholt.

Dying Light: Bad Blood - Sekunde, es geht doch nicht ums Battle Royale? (Vorschau-Video) 8:58 Dying Light: Bad Blood - Sekunde, es geht doch nicht ums Battle Royale? (Vorschau-Video)


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