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EA - Firma glaubt weiterhin an Mikrotransaktionen, man muss sie nur "richtig machen"

EAs CEO Andrew Wilson kündigt an, künftig nicht auf Mikrotransaktionen verzichten zu wollen. Star Wars: Battlefront 2 sei eine Möglichkeit zum Lernen gewesen.

von Sebastian Zelada,
31.01.2018 13:01 Uhr

Electronic Arts bleibt den Mikrotransaktionen wenig überraschend treu. Immerhin machen sie einen erheblichen Teil der Gesamtumsätze aus.Electronic Arts bleibt den Mikrotransaktionen wenig überraschend treu. Immerhin machen sie einen erheblichen Teil der Gesamtumsätze aus.

Die Turbulenzen rund um die Mikrotransaktionen in Star Wars: Battlefront 2 entmutigen Electronic Arts nicht. Künftig sollen die Zahlungen weiterhin in Spiele integriert werden und das obwohl Battlefront 2 hinter den Erwartungen zurückbleibt.

Wichtig ist hierbei, dass EA die Transaktionen künftig anders anpacken möchte. Wer um den Anteil der kleinen Zahlungen am Gesamtumsatz weiß, den wundert der Schritt allerdings nicht. Mikrotransaktionen, DLC und Season-Passes machten nämlich bereits im Fiskaljahr 2017 (1. April 2016 bis 31. März 2017) satte 1,68 Milliarden Dollar aus.

EAs CEO Andrew Wilson hat im Zuge der Präsentation der neuesten Geschäftszahlen angekündigt, weiterhin auf Mikrotransationen und Live-Services setzen zu wollen. Dabei ging er nicht nur auf das am 31. Dezember 2017 beendete dritte Geschäftsquartal 2017 ein, sondern auch auf den zweifelhaften und vielfach stark kritisierten Einsatz der Zahlungen in Star Wars: Battlefront 2.

Das Spiel sei definitiv "eine Möglichkeit zum Lernen" gewesen, so Wilson. Wie wir nun wissen, werden die zwischenzeitlich entfernten Mikrotransaktionen demnächst wieder ins Spiel integriert werden. Dann wird EA von den Fans aber wohl umso schärfer beobachtet werden, denn die urspüngliche Integration der Zahlungen wurde von vielen als unfair empfunden, da die kostenpflichtigen Items das Gameplay beeinflussten. Wer sie ohne den Einsatz von Echtgeld freispielen wollte, musste unverhältnismäßig lange spielen.

Star Wars: Battlefront 2 - Die Klassen im Überblick ansehen

EAs Strategie wird von den Fans zunehmend kritisiert

Wilson beteuert, man habe nie die Absicht gehabt, eine Erfahrung zu bauen, die als unfair angesehen werde oder die den Eindruck mache, dass es keinen Fortschritt gebe. Deshalb habe man das "Feature" der Mikrotransaktionen wieder aus dem Spiel entfernt, "von dem die Fans uns sagten, dass es ansonsten großartig ist." EA sei laut Wilson in der glücklichen Lage, so leidenschaftliche Fans zu haben, die dem Unternehmen sagen, wann es etwas richtig gemacht hat und wann nicht.

Die Zukunft von Battlefront 2: Was künftige DLCs leisten müssen

Dass EA es sich mit einem nicht unerheblichen Teil der Fans momentan verscherzt hat, zeigen ähnlich negative Reaktionen auf das Bezahlsystem in Need for Speed: Payback. Auch die ersten Anspiel-Eindrücke zu UFC 3 enthielten viel Kritik, die jedoch etwas überraschend kam. Dort ist im Modus Ultimate Team der Fortschritt wie gewohnt an Mikrotransaktionen gekoppelt.

Obgleich das im Vorgängerspiel schon so war und der Ultimate Team Modus seit etwa einem Jahrzehnt in EA-Sportspielen integriert ist, war das Echo dennoch verheerend. In Ultimate Team können Spieler sich in »EA Sports«-Titeln kostenpflichtige Upgrades kaufen, um Teams und Sportler zu verbessern.

EA Sports UFC 3 - Screenshots ansehen

Bemerkenswert ist, dass dieses System seit Jahren klaglos hingenommen wird, kürzlich aber in der Beta zu UFC3 stark kritisiert wurde. Auch die Geschichte zur angeblichen Entlassung des »Plants vs. Zombies«-Schöpfers George Fan sorgte nicht zuletzt auf Reddit für Wirbel.

Es hieß, er sei von EA entlassen worden, nachdem er sich im Podcast Roundtable Live weigerte, Mikrotransaktionen in Plants vs. Zombies 2 einzubauen. Er habe das Spiel mit einer Indie-Denkweise entwickelt, hieß es im Podcast und sei dann von EA in ein Free2Play-Schema gezwungen worden. Als er dies nicht unterstützen wollte, sei er entlassen worden.

Die Geschichte stellte sich als stark vereinfacht wiedergegeben heraus. Tatsächlich hatte Fan laut des Produzenten von Plants vs. Zombies 2, Allen Murray, nichts mit der Entwicklung des Spiels zu tun gehabt, wie er gegenüber Kotaku-Redakteur Jason Schreier erklärte. Dennoch waren die Reaktionen zahlreich und negativ.

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