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Empires Apart - Was taugt der Age-of-Empires-Klon?

Empires Apart will ein Age of Empires für Multiplayer-Enthusiasten sein. Allerdings ist die Konkurrenz zur Zeit so groß wie lange nicht mehr. Wir checken die Closed Beta.

von Dimitry Halley,
09.03.2018 18:25 Uhr

Empires Apart atmet durch jede Pore Age of Empires. Aber reicht das?Empires Apart atmet durch jede Pore Age of Empires. Aber reicht das?

Eigentlich erscheint Empires Apart viel zu spät. Vor ein paar Jährchen wäre die Nische perfekt zu füllen gewesen: Ein Multiplayer-Spiel, das sich durch und durch wie Age of Empires anfühlt und anfühlen soll. Da gab es weit und breit lediglich das Remaster von Age of Empires 2. Viel Raum für Konkurrenz.

2018 sieht's ein bisschen anders aus. Das HD-Variante von Age 2 gibt's immer noch, allerdings können Strategie-Fans jetzt auch auf die gelungene Neuauflage des ersten Age of Empires zurückgreifen. Wer lieber was Neues möchte, lädt sich kostenlos 0 A.D. herunter. Am Horizont warten außerdem weitere Remaster-Varianten von Age of Empires 2 und 3. Und »last but not least« kommt ja in ferner Zukunft auch noch Age of Empires 4.

Bei so viel Age muss Empires Apart sich die Frage gefallen lassen: Braucht man noch einen Klon, der sich darüber hinaus lediglich auf den Multiplayer konzentriert? Schließlich floriert die Turnierszene von Age of Empires 2 HD mit durchschnittlich 9.000 Steam-Spielern noch ziemlich ordentlich.

Und da liegt tatsächlich auch der Hund begraben: Beim Spielen der Closed Beta von Empires Apart haben wir durchaus Spaß, aber wirklich standfest behauptet sich das Strategiespiel nicht.

Was steckt in Empires Apart?

Empires Apart erscheint Ende März, wir können aber jetzt schon im Rahmen einer Closed Beta auf einen Großteil der Features zugreifen. Namentlich die zentralen Spielmodi Skirmish und Survival. In ersterem müssen wir gegen andere Fraktionen kämpfen, in letzterem wehrt man Feindwellen ab, die regelmäßig zuschlagen.

Wer sein Militär verbessert, kann hübsche Festungen errichten.Wer sein Militär verbessert, kann hübsche Festungen errichten.

Das Tutorial steht indes noch nicht zur Verfügung, aber hey: Wer jemals Age of Empires gespielt hat, findet sich hier ohnehin sofort zurecht.

Eine Singleplayer-Kampagne sucht man übrigens vergeblich (ursprünglich sollte es eine geben, das wird aber wohl nichts mehr). Der Solo-Modus von Empires Apart dient mehr als Mehrspieler-Vorbereitung mit Bots. Vor dem Match wählt man aus sechs mittelalterlichen Fraktionen seinen Favoriten: Es gibt Araber, Azteken, Byzantiner, Chinesen, Franzosen und Mongolen.

Sehr cool: Die Völker unterscheiden sich deutlich. Wo die Mongolen mit ihren Ger-Zelten ein nomadisches Dasein fristen, errichten die Byzantiner ihre Bauten im spätrömischen Look. Und diese Unterschiede wirken sich nicht nur äußerlich aus.

Wie spielt sich Empires Apart?

Aber zuerst zu den spielerischen Gemeinsamkeiten: Jedes Volk muss sich um seine Ressourcen kümmern, den eigenen Bevölkerungsstand mit Häuserbau nach oben treiben und schnellstmöglich Soldaten rekrutieren, um nicht zerstört zu werden. Als Rohstoffe sammelt man Holz, Nahrung, Gold und Stein. So weit, so Age of Empires.

Wer genügend Ressourcen auf die Seite legt, kann außerdem seine Zivilisation weiterentwickeln. Das funktioniert etwas anders als in der Vorlage, folgt aber der gleichen Idee: In Empires Apart upgradet man das militärische Level unabhängig vom zivilisatorischen. Wir müssen uns also überlegen, ob wir erst Zugang zu besseren Wirtschaftsgebäuden haben wollen oder auf kampfstarke Einheiten setzen.

Den Anfang der Runde gewinnt der Spieler, der am besten mit seinen Arbeitern wirtschaftet. Wie bei Age of Empires.Den Anfang der Runde gewinnt der Spieler, der am besten mit seinen Arbeitern wirtschaftet. Wie bei Age of Empires.

Jede neue Stufe schaltet neue Gebäude und Einheiten frei - am Anfang muss man nur mit Häusern, Getreidesilos und Kasernen auskommen, später errichten unsere Handwerker spezialisierte Garnisonen, Wachtürme, Burgen oder Tempel.

Auch hier liegt die Parallele zu Age of Empires auf der Hand. Blöd nur, dass sich höhere Zivilisationsstufen optisch nicht auswirken. Da erzeugten die verschiedenen Epochen beim Vorbild ein deutlich schöneres Gefühl von Fortschritt, weil sich mit jedem Aufstieg sämtliche Gebäude an die neue Epoche anpassten.

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