Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-Abo
4,99€

pro Monat

12 Monate

Günstigster Preis
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Quartals-Abo
5,99€

pro Monat

3 Monate

14% gegenüber Flexi-Abo sparen
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Flexi-Abo
6,99€

pro Monat

1 Monat

Monatlich kündbar
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's

Inhaltsverzeichnis
1

In Endzone errichtet ihr ein Bollwerk gegen den Fallout

Nach vorbildlichem Early Access testen wir exklusiv die Release-Version - und erleben einen weiteren Beweis, wie gut Aufbau und Survival zusammenpassen.

von Martin Deppe,
15.03.2021 15:00 Uhr

Als einziges deutsches Magazin testen wir die finale Endzone-Version schon jetzt. Als einziges deutsches Magazin testen wir die finale Endzone-Version schon jetzt.

Strahlende Siedler, Wirtschaft im grünen Bereich: Was bei anderen Aufbauspielen super ist, führt in Endzone schnell zur Katastrophe! Dabei beginnt Endzone ganz klassisch: Bäume fällen, Fische fangen, Gemüse anbauen, Schrott sammeln, Filtermasken fertigen. Moment, Schrott recyceln und Filtermasken basteln? Genau das. Denn Endzone spielt nicht Anno Irgendwas-mit-Quersumme-Neun, sondern 150 Jahre nach einer nuklearen Katastrophe.

Mit einem uralten Bus wagen sich die Überlebenden wieder aus ihrem Bunker, und euer Einsatz beginnt: Eine Siedlung bauen und ihre Bewohner vor Hunger, Durst, Verstrahlung, Sandstürmen, Dürren, Plünderern und dem Finanzamt schützen. Okay, letzteres war geflunkert - nach 150 versäumten Steuererklärungen wären wir ja auch schlagartig pleite.

Seit Anfang April 2020 schwelte Endzone im Early Access und wurde währenddessen regelmäßig erweitert und gepflegt. Drei Tage vor dem Release am 18. März 2021 haben wir die finale Version nun exklusiv getestet.

Endzone: Unser Test-Fazit zum Endzeit-Aufbauspiel PLUS 12:00 Endzone: Unser Test-Fazit zum Endzeit-Aufbauspiel

Anfangs waren wir skeptisch: Vom Wiesbadener Entwickler Gentlymad Studios stammt auch Pizza Connection 3. Das war zwar ganz spaßig, doch die Spielmechanik dahinter war so flach wie eine Diät-Margherita.

Und siehe da: Endzone hat einen großen Sprung nach vorne gemacht, die Elemente greifen viel besser ineinander. Effizienzbauer und Wegeoptimierer können sich in Endzone regelrecht verlieren.

An anderer Stelle fehlt der Endzone-Endzeit aber auch etwas, wie der Vergleich zu Frostpunk und Rimworld zeigt.

Eignet sich für euch, wenn ...
  • ... ihr gerne an Wegen und Prozessen tüftelt.
  • ... euch eine Bedrohung auch dann motiviert, wenn sie unsichtbar ist.
  • ... euch effiziente Produktion wichtiger ist als dramatische Inszenierung.
Eignet sich nicht für euch, wenn ...
  • ... ihr Kämpfe wichtiger findet als Wirtschaft.
  • ... ihr alle paar Minuten besondere Ereignisse braucht.
  • ... ihr gerne minutenlang am Grab von Holzfäller Siggi trauert.

Nebenmission geschafft: Wir haben die Kolonisten mit ausreichend Medizin versorgt, die aus Kräutern gefertigt wird. Die grünen Bereiche zeigen eine leichte Bodenstrahlung. Nebenmission geschafft: Wir haben die Kolonisten mit ausreichend Medizin versorgt, die aus Kräutern gefertigt wird. Die grünen Bereiche zeigen eine leichte Bodenstrahlung.

Der Autor
GameStars ehemaliger Stellvertretender Chefredakteur Martin Deppe testet Strategiespiele seit ungefähr 1914 - 1918. Und das war gleich ein zarter Hinweis auf eines seiner Lieblingsspiele: History Line! Weil Martin aber nicht nur Bunker kaputtmacht, sondern auch gerne Siedlungen aus dem Boden stampft, sind Aufbauspiele und Wirtschaftssimulationen genau sein Ding. Vor allem, wenn er darin Bäume fällen darf.

»Ich kann nicht, wenn alle gucken!«

Der Hauptreiz von Endzone besteht darin, dass ihr ständig auf nahende Gefahren reagieren und euch vorbereiten müsst. Unten im Interface tickert nämlich der Wetterbericht für die kommenden Saisons durch (eine Saison ist quasi ein Tag und eine Nacht):

Oh, in drei Saisons kommt eine Dürre, also schnell mehr Wasser aus dem See schöpfen, mehr Angler einsetzen und einen Brunnen bauen! Hoppla, in sechs Tagen regnet's starken Fallout, also Schutzanzug-Produktion steigern und kurz vorher die Felder und Regenwasserspeicher abdecken!

Info-Layer verraten euch unter anderem, wo der Boden gerade wie radioaktiv ist. Im grünen Bereich strahlt er schon ein bisschen, im roten kriegt jeder Geigerzähler Schnappatmung - ohne Schutzkleidung solltet ihr hier niemanden hinschicken.