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Escape from Tarkov - Wird der Hardcore-Shooter zur Open Beta endlich richtig gut?

Die Open Beta von Escape from Tarkov öffnet bald die Tore für Interessierte. Wir prüfen, was sich seit dem missglückten Closed-Beta-Beginn getan hat.

von Christian Just,
24.01.2018 16:53 Uhr

Escape from Tarkov ist ein ambitionierter Hardcore-Shooter, der neue Maßstäbe setzen will. Kann er vor Open-Beta-Start schon überzeugen?Escape from Tarkov ist ein ambitionierter Hardcore-Shooter, der neue Maßstäbe setzen will. Kann er vor Open-Beta-Start schon überzeugen?

Escape from Tarkov will mit dichter Atmosphäre und hohem Hardcore-Anspruch überzeugen und soll noch 2018 fertiggestellt werden. Aber der Closed-Beta-Start 2017 weckte einige Zweifel an diesen ehrgeizigen Zielen: Zu durchwachsen war der Zustand des Spiels, zu gering die gebotenen Inhalte.

Nun soll Anfang diesen Jahres soll die Open Beta starten und damit die Tore für alle Testwilligen öffnen. Das ist Grund genug für uns, noch einmal ganz genau hinzuschauen. Ist das Spiel endlich auf dem richtigen Weg? Und lohnt sich inzwischen der Spieleinstieg?

Neu in Tarkov? Unser Einsteiger-Guide hilft euch bei den ersten Spielstunden

Was ist Tarkov?

Der komplexe Hardcore-Shooter Escape from Tarkov des russischen Entwicklers Battlestate Games will eine Realismus-orientierte Spielerfahrung bieten, die viel Einarbeitung erfordert und besonders virtuellen Waffennarren gefallen möchte.

Als Söldner im Kampfgebiet zurückgelassen, muss der Spieler auf sich (und seine Freunde) gestellt im Kampf gegen KI und Gegenspieler bestehen, um wertvolle Beute zu sammeln und den rettenden Ausgang der Map zu erreichen. Gelingt das nicht, ist alles zuvor Mitgebrachte verloren. Das Szenario spielt in der fiktiven Stadt Tarkov, die im Konflikt eines Konzerns mit der russischen Regierung zum Kriegsgebiet geworden ist.

In Escape from Tarkov kann jeder Fehler das Rundenende bedeuten.In Escape from Tarkov kann jeder Fehler das Rundenende bedeuten.

Im August 2017 wechselte Escape from Tarkov von der Alpha- in die Beta-Phase seiner Entwicklung. Aber unser Redakteur Johannes stellte nach prüfendem Blick fest, dass der Beta-Start wohl eher politischer Natur war.

Mit einer halben neuen Map (Shoreline heißt sie), einigen Verschlimmbesserungen und einer nach wie vor schwächelnden Performance hatte sich im Vergleich zur Alpha einfach zu wenig in die richtige Richtung bewegt. Nun, fast ein halbes Jahr später, schauen wir noch einmal genau hin und fassen unsere Erkenntnisse zusammen.

Stand der Inhalte

Die halbe Map Shoreline ist inzwischen vervollständigt worden. In einem großen Update zum Neujahr wurden die zweite Hälfte der Karte implementiert und zudem zahlreiche neue Waffen und Ausrüstungsgegenstände, wie Varianten des AKM-Sturmgewehrs und ein Infrarot-Visier, hinzugefügt. Dies fand in Vorbereitung des Open-Beta-Starts statt, der Escape from Tarkov Anfang diesen Jahres endlich für alle Tester verfügbar machen soll.

In den vorangegangenen Updates sind weitere neue Items und Waffen hinzugekommen, auf weitere Maps dagegen muss die Community noch warten. Nachdem zunächst kommuniziert wurde, dass die Stadtkarte »Streets of Tarkov« die nächste auf der Liste sei, wurden zum Neujahrsupdate die ersten Bilder von »Interchange« geteasert, die nun vorgezogen wird.

Der Release der Map Streets of Tarkov wurde nach hinten verschoben.Der Release der Map Streets of Tarkov wurde nach hinten verschoben.

Die Features

Auch einige neue Features haben mittlerweile ihren Weg in den Live-Build gefunden. Nun kann man beispielsweise blind über eine Deckung feuern, wenn das Gefecht zu hitzig ist, als dass man seinen Kopf herausstrecken möchte.

Das neue Gesten-System ermöglicht zudem, Handzeichen an seine Mitspieler zu geben. Das ist eine enorme Bereicherung, da man nun nicht mehr auf hektisches Wackeln mit dem virtuellen Oberkörper angewiesen ist, wenn man Kontakt zu fremden Mitspielern aufnehmen möchte. So lassen sich einfacher mögliche Verbündete gewinnen. Außerdem trägt die nonverbale Kommunikation unter Mitspielern stark zur Immersion bei.

Auch lassen sich die Schulterstützen mancher Waffen nun einklappen, um im Inventar etwas Platz zu sparen. Außerdem wirkt sich die Verkürzung der Waffe auf das Handling aus, man ist im Kampf wendiger und kommt in engen Räumen leichter um Ecken herum.

In engen Räumen kann es ratsam sein, die Schulterstütze der Waffe einzuklappen.In engen Räumen kann es ratsam sein, die Schulterstütze der Waffe einzuklappen.

Das Versteck

Vom Spielerversteck, das ein betretbares Inventar mit Schießstand und Waffen-Basteltisch darstellen soll, fehlt weiterhin jede Spur. Zuletzt versprachen die Entwickler die zeitnahe Implementierung des Hideout auf der Gamescom 2017. Dort war es sogar schon spielbar, bislang scheint es aber andere Prioritäten bei Battlestate Games zu geben. Aktuell findet die gesamte Inventarverwaltung noch über das Spielmenü statt.

Händler-Aufgaben

Escape from Tarkov möchte auch ein storygetriebenes Spiel sein, bis vor Kurzem war davon aber praktisch nichts zu spüren. Mit der Implementierung von Händler-Aufgaben wurde der Grundstein für ein weitreichendes Task-System gelegt, das Spieler letztendlich eine komplette Geschichte aufdecken lassen soll. Die ersten verfügbaren Aufgaben sind allerdings ernüchternd langweilig, mal soll man bestimmte Gegenstände auf einer Map sammeln, mal eine bestimmte Anzahl KI-Gegner erschießen. Als Belohnung steigt man beim jeweiligen Händler im Ruf auf, schaltet neue Waffen und Ausrüstung frei und kann bessere Preise für Warenan- und Verkauf erzielen.

Überarbeitete KI & neues Spawn- und Exit-System

Der von Johannes kritisierte Punkt "Killer-KI" hatte in den Wochen nach dem Beta-Start für erhebliche Frustration bei den Spielern gesorgt. Die »Scavs« verteilten aus hundert Metern zuverlässig Headshots aus der 180-Grad-Drehung und sahen und trafen Spieler sogar durch Büsche und Sträucher hindurch. Mit einem Hotfix machten die Entwickler daraufhin die Änderungen an der KI rückgängig und nahmen weitere Optimierungen an der KI schrittweise vor.

Die KI in Escape from Tarkov ist nun schlauer. Gegen gewiefte Spieler haben sie aber aber dennoch wenig Chancen.Die KI in Escape from Tarkov ist nun schlauer. Gegen gewiefte Spieler haben sie aber aber dennoch wenig Chancen.

Inzwischen wirken die Scavs weitaus intelligenter und unnachgiebiger als zuvor, verfolgen Geräusche effektiver und werden auch skeptisch, wenn sie getötete Kumpane sichten. Gleichzeitig sind sie aber nicht so übermächtig wie zu Beginn, sondern handeln eher wie echte Menschen. In puncto KI sind die Entwickler also auf dem richtigen Weg.

Das Spawn- und Exit-System wurde mit dem Neujahrsupdate generalüberholt. Nun benötigt man Landkarten der Maps, um einen Spawnpunkt wählen zu können. Hat man die nicht, startet man an einem zufälligen Ort, wie es vor dem Patch immer der Fall war. Die Ausgänge sind nun für jede Instanz zufällig geöffnet, geschlossen oder nur in einem festgelegten Zeitfenster verfügbar. Das macht die Extraktion aus dem Kampfgebiet auch für erfahrene Spieler jedes Mal aufs neue schwierig. Dadurch erhöht sich der Schwierigkeitsgrad besonders für Einsteiger, da man ohne Karte auf das Glück vertrauen beziehungsweise jedes Exit abklappern muss, bevor man ein geöffnetes gefunden hat.

Unser Profi-Guide zu Escape from Tarkov liefert nützliche Tipps vom Insider

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Escape From Tarkov - Gameplay-Trailer zeigt wilde Schießereien der Closed Beta 1:38 Escape From Tarkov - Gameplay-Trailer zeigt wilde Schießereien der Closed Beta

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