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ESO Oblivion setzt auf eine Neuerung, die wir uns seit Skyrim wünschen

Elder Scrolls Online bekommt mit dem neuen Oblivion-Addon überraschend KI-Begleiter. Und die sollen mehr sein als die leeren NPC-Hüllen aus Skyrim.

von Géraldine Hohmann,
27.01.2021 11:25 Uhr

Die Elder-Scrolls-Serie kann viele Dinge - tolle Gefährten gehören definitiv nicht dazu. Umso überraschender, dass ausgerechnet The Elder Scrolls Online mit seinem neuen Oblivion-Addon den Vorstoß wagt. Denn das jahresumfassende Abenteuer Gates of Oblivion kommt neben zahlreichen neuen Inhalten auch mit einem ungewöhnlichen Feature für MMOs um die Ecke: NPC-Begleiter, die wir nach eigenem Gusto skillen und aufleveln können und mit denen sich sogar Gruppeninhalte als Solospieler bestreiten lassen. Außerdem bringen die Begleiter eigene Story-Quests mit, in denen wir sie besser kennen lernen sollen.

Ein riesiger Fortschritt, wenn wir an Skyrim zurückdenken. Dort wurden uns schließlich ebenfalls tolle Begleiter versprochen aber bekommen haben wir dann - Lydia. Unsere treue Huscarl, die wahrscheinlich noch heute emotionslos in der Walachei herumsteht und darauf wartet, von uns abgeholt zu werden. Auf zu neuen Abenteuern! Abenteuern, in denen wir sie alle 10 Minuten wiederbeleben müssen, weil sie im Kampf weitaus mehr Selbstbewusstsein als tatsächliches Kampfgeschick beweist. Und in denen sie einen von fünf Standardsätzen aus dem Handbuch für Heldenbegleitung vorliest, von dem offenbar alle Begleiter in Skyrim eine Ausgabe bei sich zu Hause haben. Was möchte ESO also besser machen?

Spiele-Highlights 2021:
Dieser Artikel ist Teil unserer Themenwochen zu den Spiele-Highlights 2021. Wir bieten euch teils exklusive Previews zu kommenden Spielen, nutzwertige Übersichten mit allen Infos, spannende Geheimtipps und mehr. In unserem Sammelartikel findet ihr alle Inhalte, die vom 21. Januar bis 5. Februar im Rahmen der Spiele-Highlights zu allen wichtigen Genres wie Rollenspielen, Strategie und mehr erscheinen.

Was steckt im Oblivion-Addon?

Das neue große Addon namens Blackwood trifft für Fans von Elder Scrolls 4: Oblivion genau die richtigen Töne. Denn es führt euch in das Höllenreich von Deadra-Prinz Mehrunes Dagon, der schon wiederholt versuchte, Tamriel zu erobern - zuletzt in Oblivion selbst. ESO spielt 800 Jahre vor den Ereignissen des Solo-Rollenspiels und erzählt die Geschichte eines Paktes, den die sogenannten Langhaus-Kaiser mit Mehrunes Dagon geschlossen haben, um gemeinsam Tamriel zu regieren.

Auch der Deadrakult der Mythischen Morgenröte, den wir noch aus Oblivion kennen, ist mit von der Partie - begleitet natürlich von den Deadra selbst.

Diese Neuerungen stecken in Blackwood:

  • 30 Stunden Story-Inhalte, die sich komplett solo bestreiten lassen
  • Neue Map um die Sumpfgegend Leyawiin in Cyrodiil
  • Neue 12-Spieler-Prüfung für das Endgame
  • Oblivion-Portale als Gruppeninhalte
  • Neues Tutorial, in dem ihr euren favorisierten Story-Beginn wählen könnt (Hauptspiel, Greymoor, Elsweyr, etc.)
  • NPC-Begleiter (zwei zum Launch, später kommen weitere hinzu)

Verbesserte Server in 2021?
Zusätzlich zu den neuen Inhalten für Gates of Oblivion haben die Entwickler eine komplette Überarbeitung ihrer Server-Hardware angekündigt, um endlich die seit Jahren bestehenden Verbindungseinbrüche in den Griff zu bekommen. Sollte das gelingen, könnten sie eines der größten Probleme von ESO lösen.

Elder Scrolls Online: Gates of Oblivion - Ankündigungstrailer zeigt Story des neuen Jahresabenteuers 3:50 Elder Scrolls Online: Gates of Oblivion - Ankündigungstrailer zeigt Story des neuen Jahresabenteuers

Warum die neuen NPC-Begleiter ein spannendes Feature sind

Am ehesten dürften hier die NPC-Begleiter ins Auge springen, die in nur wenigen MMOs eine Rolle spielen. Sie rufen Erinnerungen an Star Wars: The Old Republic von den Rollenspiel-Entwicklern Bioware wach - oder auch an deren Singleplayer-Rollenspiele. Versprochen sind nämlich auch eigene Story-Quests für unsere Begleiter.

Außerdem lassen sie sich - ähnlich wie in Dragon Age und Co. - auch nach unseren Vorlieben skillen und leveln und haben ihre eigenen Klassen und Fähigkeiten. Damit sind sie bereits jetzt den Begleitern aus Skyrim einen gewaltigen Schritt voraus, denn die waren nicht nur recht farblos geschrieben, sie hatten auch keine besonderen oder anpassbaren Fähigkeiten.

Nun lag Bethesdas Stärke in der Vergangenheit zwar durchaus im Schreiben guter Quests - auch in Elder Scrolls Online - aber nicht gerade in unvergesslichen Charakteren wie wir sie aus Bioware-Rollenspielen kennen. Ob sie uns also am Ende ähnlich ans Herz wachsen können, bleibt abzuwarten. Aber die Begleiter sind noch aus einem anderen Grund spannend für Rollenspielfans.

Sie lassen euch in ESO nämlich auch Gruppeninhalte wie Mehrspieler-Dungeons komplett Solo bestreiten, indem ihr einfach eure KI-Kumpanen mitnehmt. Damit wird ESO so Singleplayer-freundlich wie nie zuvor. Lediglich im PvP müssen eure Begleiter zu Hause bleiben.

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Wann kommen welche DLCs?

Wie üblich besteht das jahresumfassende Abenteuer aus einem großen Addon und drei kleineren DLCs, die im Laufe von 2021 erscheinen:

  • Flames of Ambition: Dungeon-DLC, der die neue Haupthandlung einleitet und neue Verliese mitbringt (erscheint am 8. März für PC und am 16. März für Konsolen)
  • Blackwood: Großes Addon mit neuer Story, neuem Gebiet und neuen Begleitern (erscheint am 1. Juni auf PC und am 8. Juni auf Konsolen)
  • Ein weiteres Dungeon-DLC im Herbst 2021
  • Ein Story-DLC im Winter 2021

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