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Fazit: Filmkritik zu Eternals: Warum sich der Marvel-Film nicht für jeden lohnt

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Fazit der Redaktion

Valentin Aschenbrenner

@valivarlow

Eternals fängt richtig stark an. Und obwohl ich nicht unbedingt ein Fan der kosmischen Komponenten des Marvel-Comic-Universums bin, hing ich in den ersten Minuten am Haken. Eternals besticht durch fantastische Bilder und eine epische musikalische Untermalung. Die Eternals selbst werden gottgleich inszeniert und Regisseurin Chloe Zhao schafft zu vermitteln, dass sie selbst in einer Kino-Welt voller Eisenmänner, Supersoldaten und Zauberer etwas Besonderes sind.

Über eine Laufzeit von mehr als zweieinhalb Stunden ist meine anfängliche Begeisterung und Faszination jedoch schnell verflogen - so sehr ich mich bemüht habe, mir die zu behalten. Die grundsätzlich spannende, aber unnötig verkomplizierte Handlung, vorhersehbare Plot-Twists und der meist aufgezwungene Humor machen Eternals zu einem der schwächeren Filme des Marvel Cinematic Universe. Freilich nicht auf dem Niveau eines Thor: The Dark World, The Incredible Hulk oder Iron Man 2, aber die Enttäuschung überwiegt allemal.

Trotzdem kann ich Regisseurin Chloe Zhao nur zugute halten, mit Eternals ein kleines Kunststück vollbracht zu haben. In einem - wenn auch sehr langen - Film zehn authentische und interessante Charaktere zu etablieren, die gerade von ihrer lebendigen Dynamik zueinander profitieren, muss man erst mal schaffen. Gerade in Anbetracht dessen, wie viele andere (Superhelden-)Filme daran scheitern. Die Eternals sind trotz einer blassen Hauptfigur nicht das grundsätzliche Problem, sondern viel eher, dass der Film unter seinem eigenen Gewicht zusammenbricht und sich nicht so recht für eine kohärente Identität entscheiden kann.

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