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Fazit: Evolve im Test - Evolutionssprung mit kleinen Gendefekten

Fazit der Redaktion

Sebastian Stange: Ich habe Evolve bereits auf Messen und Vorschau-Events anspielen können und wusste um die Qualitäten der kuriosen Mehrspieleridee. Doch ich wusste nicht, ob sie am Ende auch dauerhaft unterhält und mich zum Dranbleiben motiviert. Ich freue mich also, das Evolve ein wirklich rundes Spiel geworden ist, das eine absolut solide und neuartige Spielerfahrung bietet. Allerdings tut es nicht viel anderes. Der zentrale Spielmodus – »Jagd« – ist famos, der macht Evolve zum empfehlenswerten Spiel. Der ganze Rest wirkt etwas unausgegoren und lässt mich auf einen reiferen und raffinierteren Nachfolger hoffen. Und es wäre eine Schande, wenn es den nicht gäbe. Genau wie bei Titanfall traut sich ein Entwickler hier mal, Abwechslung im Genre-Einlerlei auszuprobieren und in den Laden zu bringen. Dafür meine Hochachtung!

Petra Schmitz: Mensch, Evolve! Ich find dich ja grundsätzlich prima, aber du könntest dich echt noch ein bisschen mehr entwickeln. Wie viel cooler wäre es beispielsweise, wenn sich deine Maps so sehr voneinander unterscheiden würden, dass ich nicht das Gefühl habe, ständig durch die gleiche Pampa zu latschen? Wie viel cooler wäre es, wenn ich mich als Monster tatsächlich im Laufe einer Runde signifikant verändern würde? So mit komplett neuem Aussehen und anderen Skills? Wie viel cooler wäre es, wenn ich bis zum Start einer Partie nicht drei Vollbäder nehmen könnte? Gottchen, was das immer dauert! Aber hey, wenn ich es als Monster schaffe, dem Tod gleich mehrfach von der Schippe zu springen und schließlich als Stufe-3-Gigant diese lächerlichen Jägerzwerge genüsslich aufmische, dann ist mir das alles komplett egal. Zumindest bis zur nächsten Partie.

Jonas Gössling: Evolve steht in letzter Zeit vor allem wegen seiner zugegeben fragwürdigen DLC-Preise und Vorbestellerboni in der Kritik. Konzentriert man sich aber auf das, was im Hauptspiel drin ist, bleibt immer noch ein verdammt guter Multiplayer-Shooter übrig. Klasse, wie sich schnelle und ruhige Momente mischen und jede Partie unvorhersehbar bleibt. Die Motivation stimmt auch durchgehend, ich habe immer Anreize für noch ein Match. Lediglich die Modi »Nest« und »Rettung« lassen mich etwas enttäuscht zurück, weil das spannende asymmetrische Spielprinzip hier eher außen vor bleibt und sie so recht uninspiriert wirken. Zu guter Letzt muss ich auch noch einmal über die Karten meckern. Die können ja noch so gut designt sein, aber wieso zum Teufel sehen die alle gleich aus? Sei es drum, das Gefühl, das sich einstellt, wenn ich mich mit meinem Liebling Geist durch die Gegend schlängle und die Jäger hinterrücks ausschalte, ist ebenso groß- wie einzigartig.

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