Fallout 76 - »Crossplay war nie ernsthaft geplant«, sagt Pete Hines und widerspricht Todd Howard

Fallout 76 wird keine Crossplay-Funktion zum Spielen über Plattformgrenzen hinweg bieten - angeblich, weil sich PS4-Besitzer Sony dagegen wehrt. Jetzt widerspricht Bethesdas Marketing-Chef Pete Hines seinem Kollegen Todd Howard: Demnach habe man beim ersten Multiplayer-Fallout nie ernsthaft über Crossplay nachgedacht.

von Peter Bathge,
07.09.2018 15:54 Uhr

In einem Interview mit GameStar hat Pete Hines erklärt, dass für Fallout 76 nie ernsthaft eine Crossplay-Mechanik zwischen PC, PS4 und Xbox One geplant war. Hines ist verantwortlich für das Marketing bei Publisher Bethesda.In einem Interview mit GameStar hat Pete Hines erklärt, dass für Fallout 76 nie ernsthaft eine Crossplay-Mechanik zwischen PC, PS4 und Xbox One geplant war. Hines ist verantwortlich für das Marketing bei Publisher Bethesda.

Fallout 76 wird kein Crossplay über Plattformgrenzen zwischen PC, PlayStation 4 und Xbox One anbieten - aber nicht etwa wegen der angeblichen Blockadehaltung von PS4-Macher Sony. Stattdessen sei die Crossplay-Funktionalität in der Entwicklungsphase des Online-Rollenspiels nie wirklich ein Thema gewesen, meint Pete Hines im GameStar-Interview. Damit widerspricht der Marketing-Chef des Mutterkonzerns Bethesda seinem Kollegen Todd Howard von Fallout-Entwickler Bethesda Game Studios.

"Bei Fallout 76 gab es einige Hürden, die wir meistern mussten und die für uns eine höhere Priorität hatten, weshalb Crossplay von Anfang an nie etwas war, das wir wirklich ernsthaft erwägt haben. Ich habe ganz persönlich keine Ahnung, ob wir es später nachliefern werden."

Fallout 76 - Screenshots ansehen

Laut Fallout-76-Mastermind Todd Howard sei Sony »nicht so hilfsbereit, wie das alle gerne hätten« und das sei der Grund für das Fehlen des Crossplays im neuen Multiplayer-Ableger der Rollenspielserie. Dazu kommentierte Howard: »Wir würden das liebend gerne machen, aber aktuell ist das nicht möglich.« Dem widerspricht sein Kollege Pete Hines nun.

Grundsätzlich erklärte der Marketing-Chef zum Crossplay-Feature: »Es wird Spiele geben, für die das wichtig ist, und welche, wo es nicht so ist.« Für die Zukunft gebe es einen Funken Hoffnung: »Was ich sagen kann, ist dass wir mit allen Plattformeignern wie Microsoft, Nintendo und Sony im Kontakt stehen. Dabei geht es um eine Vielzahl von Themen, nicht nur Crossplay. Die Übernahme des Fortschritts über Plattformgrenzen wird auch diskutiert, dass Erfolge und Sachen, die dir auf einer Plattform verdienst, auf einer anderen auftauchen.«

Möglich also, dass sich die Konsolenhersteller mit Bethesda zu einem späteren Zeitpunkt auf die Unterstützung von Crossplay einigen werden, wenn wohl auch nicht bei Fallout 76. Dessen Release ist für den 14. November 2018 angesetzt. Alle Infos findet ihr in der großen Fallout-76-Preview. Außerdem haben wir exklusiv für Plus-User die Mythen, Monster und Monumente von West Virginia recherchiert, die in Fallout 76 vorkommen werden.

Das komplette Pete-Hines-Interview gibt es ebenfalls bei GameStar Plus, darin begründet er unter anderem Bethesdas Entscheidung, auf einen Steam-Release von Fallout 76 zu verzichten:

Fallout 76 nicht auf Steam - »Wir glauben, das ist der richtige Weg« - Pete Hines von Bethesda im Interview PLUS 23:00 Fallout 76 nicht auf Steam - »Wir glauben, das ist der richtige Weg« - Pete Hines von Bethesda im Interview


Kommentare(33)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen