Totgesagte leben bekanntlich länger: Beim Release von Fallout 76 im November 2018 lief dermaßen viel schief, dass der Shitstorm für Bethesda Game Studios nicht lange auf sich warten ließ. Reichlich Bugs, Serverprobleme, eine leere Spielwelt mit lahmem Endgame, fragwürdige Merch-Gegenstände und einiges mehr sorgten für reichlich Zündstoff in der Community.
Hätte damals jemand gemutmaßt, dass Fallout 76 acht Jahre später lebendiger denn je sein würde, hätte das vermutlich selbst das Entwicklerteam nicht unbedingt geglaubt: Nach 26 großen Inhalts-Updates präsentiert sich das Spiel im Nachtest deutlich gereift. Wir haben uns für euch genauer angeschaut, was euch heute in Appalachia erwartet und ob die Veränderungen taugen.
Zweimal mehr Karte
Wer in einem MMO die Spielerschaft bei der Stange halten will, muss regelmäßig neuen Stoff nachliefern, da gerade Langzeitfans irgendwann das Ende der Charakterentwicklung erreicht haben und nach Abwechslung verlangen: Das hat angesichts von rund vier großen Inhalts-Updates pro Jahr in den letzten sechs Jahren meist geklappt, allerdings stießen nicht alle Entscheidungen auf Gegenliebe. Manche Neuerungen wie der Battle-Royale-Spielmodus Nuclear Winter oder Bethesdas erster Versuch eines Raids fielen bei den Fans sogar komplett durch.
Das Entwickler-Team hatte zwar mit dem Wastelanders-Update im April 2020 endlich Menschen in die Welt gepackt und mit der Stählernen-Bruderschaft-Story eine der bekanntesten Fraktionen des Fallout-Universums bis Mitte 2021 in der Spielwelt etabliert.
Zum letzten Nachtest in 2022 entwickelte sich das Spiel aber nicht konsequent genug weiter, da es mit dem Update The Pitt auf eher grindlastige als spannende Expeditionen ging. Bei denen reisten kleine Gruppen Ödland-Überlebender in instanzierte Gebiete und erledigten dort eine begrenzte Anzahl von Aufgaben. Eigene CAMPs bauen oder weiträumig erkunden? Fehlanzeige!
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