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Formula Fusion im Test - Demo für 20 Euro

Kaum unterschiedliche Fahrzeuge, keine Tutorials oder Beschreibungen, ein fast völlig sinnfreies Upgrade-System und ein inkonsistenter Schwierigkeitsgrad – dieser Racer ist schlicht unfertig.

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Formula Fusion will Wipeout beerben. Das klappt allerdings nicht. Formula Fusion will Wipeout beerben. Das klappt allerdings nicht.

Das Kickstarter-finanzierte Formula Fusion ist ein geistiger Nachfolger der hervorragenden Wipeout-Reihe, die es bekanntlich nur für die PlayStation-Konsolen von Sony gibt. Umso größer die Hoffnung, dass Formula Fusion die Future-Racer-Lücke auf dem PC ausfüllen kann. In fünf unterschiedlichen Antigravitationsfahrzeugen liefern wir uns Rennen auf acht Strecken.

Je nach Spielmodus kämpfen wir nicht nur um Platzierungen und Bestzeiten, sondern fahren auch Ausscheidungsrennen und nehmen an Ausdauerwettbewerben teil, bei denen der Fahrer gewinnt, der am weitesten kommt, bevor sein Fahrzeug den Geist aufgibt. Es gibt Rennen mit und ohne Fahrzeugbewaffnung und Solofahrten gegen die Uhr. Zur Belohnung für nahezu alle Aktionen hagelt es Credits, mit denen wir unser Gefährt und dessen Bewaffnung aufmotzen. Klingt alles toll, funktioniert gegenwärtig aber allenfalls mittelprächtig.

Lücken und Platzhalter

Ein eigentlich gutes Feature von Formula Fusion ist die Garage, in der wir Voreinstellungen für Waffen und Upgrades speichern. Doof nur, dass hier praktisch nichts erklärt wird. So können wir diverse Knarren in unser Gefährt einbauen, der Kasten für die Gegenstandsbeschreibung bleibt aber leer. Die einzige Ausnahme ist der Text des Energy Bolt: »this is a description for the energy bolt it goes pew pew« Ach so? Na, dann ist ja alles klar.

Tatsächlich bringen die Waffen im Spiel aber ohnehin nichts, sie verursachen kaum Schaden. Selbst wenn man voll über eine Mine rast, nimmt der großzügige Schildbalken lediglich um ein paar Pixel ab. Eine Upgrade-Rubrik nennt sich schlicht »Engine«. Verbesserungen erhöhen unseren Engine-Statusbalken. Verbessert das unsere Beschleunigung? Endgeschwindigkeit? Beides? Wissen wir nicht. Upgrades im Bereich »Antigravity« können unseren Antigravitationswert erhöhen oder auch senken. Wie sich das im Spiel auswirkt, wird nicht erklärt.

Na gut, dann lassen wir die Fahrzeugeinstellungen erst mal links liegen und begeben uns in die Kampagne. Davon gibt es derzeit exakt eine, aufgeteilt in fünf Geschwindigkeitsklassen (sprich: Schwierigkeitsgrade), die restlichen Kampagnen sind mit dem Vermerk »Coming soon!« gesperrt. Für die Kampagne steht uns ein einziges der fünf Fahrzeuge im Spiel zur Verfügung.

Die anderen Fahrzeuge stehen nur in den kampagnenunabhängigen schnellen Rennen zur Auswahl, dort sind aber noch die meisten der acht Strecken gesperrt, weil wir diese erst per Kampagne freischalten müssen. Für Multiplayer-Rennen stehen theoretisch alle Strecken und Fahrzeuge sofort parat, bei unserem Test war der Multiplayer-Server aber nie erreichbar und wir durften nur gegen die KI spielen. Und die ist, abhängig von Strecke und Rennmodus, entweder brutal stark oder viel zu schwach und selten irgendwas dazwischen.

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