Gears 5 überrascht mit riesigen, non-linearen Spielwelten statt Schlauchleveln

Mit einem offeneren Ansatz will Gears 5 das lineare Leveldesign der Vorgänger über Bord werfen und Spielern mehr Raum für Entfaltung einräumen.

von Christian Just,
30.08.2019 16:10 Uhr

Gears 5 wird viel stärker auf Erkundung setzen als noch Gears of War 4.Gears 5 wird viel stärker auf Erkundung setzen als noch Gears of War 4.

Obwohl es in Gears 5 zwar keine echte Open World geben wird, wählt The Coalition einen non-lineareren Ansatz als in bisherigen Teilen der Serie. Dies ließen die Entwickler gegenüber Gamespot verlauten.

Man wolle es aber nicht mit Ubisoft-Spielen wie Ghost Recon: Breakpoint oder Rockstars Red Dead Redemption 2 aufnehmen, was spielerische Freiheit betrifft. Gears 5 soll ein Gears of War bleiben:

"Denn [Open World] ist nicht wirklich, was dieses Spiel ist. Wir wollten uns nur von Genres inspirieren lassen, die wir lieben, um Gears-Spielern ein wenig mehr Freiheiten zu geben."

Eines der größeren Gebiete in Gears 5 ist die aus dem ersten E3-Trailer bekannte verschneite Bergregion, in der Kait mit ihrem Windsurf-Fahrzeug - dem Skif - unterwegs ist. Das schnittige Gefährt bleibt nicht etwa bloßes Trailer-Beiwerk, sondern dient uns in Gears 5 zur Fortbewegung durch die Spielwelten.

Am anderen Ende der Temperaturskala wartet eine Wüstenregion auf die Spieler von Gears 5. Das erinnert an ein Metro: Exodus, das ebenfalls auf mehrere große Gebiete in unterschiedlichen Klimazonen setzt.

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Auch Story nicht immer linear

Die non-linearen Level sind nicht das einzige Novum in Gears 5. So sollen Spieler nicht nur mehr geografischen Bewegungsspielraum erhalten, sondern mit eigenen Entscheidungen auch eine weniger lineare Handlung erleben dürfen.

Es ist von mehreren Verzweigungen die Rede, deren Missionen die Spieler nicht unbedingt in einer festgelegten Reihenfolge erledigen müssen. Außerdem gibt es in den offenen Leveln neben den Missionen auch viele interessante Orte zu entdecken, wodurch noch mehr spielerische Freiheit entstehen soll.

Wir erhalten beispielsweise die Aufgabe, einen Turm zu finden und Signale scannen, die wiederum Orte in der Spielwelt aufdecken. Das erinnert nun doch ein wenig an Ubisoft-Spiele wie Assassin's Creed: Origins oder Far Cry 4, wo wir ebenfalls erhöhte Positionen besteigen, um wichtige Orte zu lokalisieren. Wie sehr sich Gears 5 aber auf dieses System verlässt und wieviel wir auf eine organischere Weise entdecken können, wird der Release von Gears 5 zeigen.

Kämpfe gestalten sich freier

Aus der offeneren Herangehensweise ergibt sich laut Coalition auch mehr Entscheidungsgewalt über den Zeitpunkt, einen Kampf zu beginnen. Während in der bislang stets linearen Gears-of-War-Reihe alle Gegner die Spieler sofort bemerkten, soll in Gears 5 meist der Spieler den ersten Schuss abgeben. Das eröffnet die Chance, sich zuvor taktisch in Position zu bringen.

Gears 5 erscheint am 6. September für PC und Xbox One. Obwohl es als Microsoft-Titel im Windows-Store landet, findet es zeitgleich mit voller Crossplay-Funktionalität seinen Weg auf Steam.

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