Am 02. Oktober erscheint mit Ghost of Yotei der mit Spannung erwartete nächste große Samurai-Blockbuster für die PlayStation 5. Mit dem neuen Serienteil verabschiedet sich Entwickler Sucker Punch von Jin Sakai und der Insel Tsushima und schickt uns stattdessen nach Hokkaido, wo wir in der Haut der Söldnerin Atsu alte Rechnungen begleichen.
Wir haben die Rache-Geschichte für unseren Test bereits vollendet und verraten euch, wie viel Spielzeit das neue Japan-Abenteuer für die Sony-Konsole hergibt.
Wie viel Spielzeit bietet Ghost of Yotei?
In puncto Spielzeit und Story-Länge bewegt sich Yotei in beinahe identischen Maßstäben wie sein Vorgänger Ghost of Tsushima. Konzentriert ihr euch nur auf die Hauptstory, könnt ihr das Spielende bereits nach 25 Stunden erreichen.
Mit seiner weitläufigen Open World und vielen lockenden Nebenaktivitäten arbeitet das Spiel allerdings aktiv daran, euch immer wieder von der Hauptquest abzulenken. Nehmt ihr - so wie Autor Jesko für unseren Test - in jedem Gebiet ein paar Nebenquests mit und wertet Skills und Waffen moderat auf, vergehen rund 35 Stunden bis zum Abspann.
Wollt ihr allerdings alle Waffen, Rüstungen, Skills und Trophäen freischalten und auch keine Nebenquest unerledigt lassen, dann solltet ihr gut 60 Stunden für Ghost of Yotei einplanen.
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Ghost of Yōtei ist das nächste Open-World-Highlight - mit einem Haken
Ghost of Yotei verfolgt mit seiner verzweigten Hauptstory einen weniger linearen Erzählansatz als der Vorgänger und lässt euch in der offenen Spielwelt selbst nach den Spuren eurer Widersacher suchen. Wenn ihr euch wie Kollege Heiko Klinge leicht in Open Worlds verliert, könnt ihr schon im Startgebiet fast 20 Stunden verbringen, ohne in der Hauptquest nennenswerte Fortschritte gemacht zu haben.
Unter dieser Zerfaserung leidet allerdings das Erzähltempo der Geschichte. Wir empfehlen euch daher, im Startgebiet zunächst einige Stunden lang fokussiert den Spuren von Atsus Feinden nachzugehen. Zeit für die Open World habt ihr danach noch genug. Mehr zu dieser Problematik erfahrt ihr in unserem umfangreichen Test.
Worum geht’s in Ghost of Yotei?
16 Jahre, nachdem sie als kleines Mädchen hilflos dabei zusehen musste, wie ihre Familie von maskierten Schurken grausam ermordet wurde, kehrt die Söldnerin Atsu in ihr ehemaliges Zuhause auf Hokkaido zurück, um Rache zu nehmen. Statt innerhalb der Open World auf einem vorgegebenen Pfad in der Hauptstory voranzuschreiten, schickt euch Yotei auf eine Schnitzeljagd nach den Yotei Six, deren erste Ziele ihr selbst bestimmt.
Abgesehen davon bleibt jedoch fast alles beim Alten: Wir reiten, klettern und schleichen durch die weitläufige Gegend, heben feindliche Lager aus, beten an Schreinen und baden in heißen Quellen. Das Kampfsystem ist noch eine Spur knackiger als das von Tsushima; auch optisch dürft ihr euch mit Yotei erneut auf einen echten Hochkaräter freuen.
Unseren Test zum Samurai-Epos und mehr zum Open-World-Konkurrenten aus dem Hause Ubisoft lest ihr in der obigen Linkbox.
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