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Ghostwire Tokyo hat alles, was es braucht, aber nichts, was mich begeistert

Nach sechs Stunden im Spiel können wir den Horror-Shooter bereits gut einschätzen, aber sind abseits der Open World nur mäßig beeindruckt.

von Rémy Bournizel,
17.03.2022 05:00 Uhr

In Ghostwire Tokyo ballert ihr in einer Open World japanische Horrorgestalten wie in einem Ego-Shooter mit Zaubersprüchen weg. Ob das Spaß macht, haben wir ausprobiert. In Ghostwire Tokyo ballert ihr in einer Open World japanische Horrorgestalten wie in einem Ego-Shooter mit Zaubersprüchen weg. Ob das Spaß macht, haben wir ausprobiert.

Als Shinji Mikami auf der E3 2019 das erste mal sein neues Projekt Ghostwire Tokyo enthüllte, wusste niemand so recht, um was für eine Art Spiel es sich handelt. Die ersten Gameplay-Trailer gaben mir zwar schon einen besseren Eindruck, so ganz hatte ich es zu diesem Zeitpunkt aber immer noch nicht verstanden. Zu abstrakt war das Gezeigte, zu weit weg von den Titeln, die man bis dato von dem berühmt-berüchtigten Horror-Entwickler kannte.

Viele von euch werden sich wahrscheinlich an die Szene aus Resident Evil erinnern, in der euch ein gammliger Vierbeiner von hinten anspringt. Ich bin in dieser von Mikami mit erdachten Szene tausend Tode gestorben, was wahrscheinlich auch meinem etwas zu jungen Alter geschuldet war. 

Aber auch beide Teile von The Evil Within unter der Federführung von Shinji Mikami konnten mir mit der dichten Atmosphäre, dem grausigen Gegner-Design und den vielen surrealen Momenten das Fürchten lehren.

Nun habe ich für euch bisher sechs Stunden in den ersten zwei Kapiteln von Ghostwire Tokyo verbracht. Mein erstes Fazit: Euch erwartet eine unglaubliche stimmungsvolle Open-World, die aber viel Potenzial verschenkt.

Der Autor
Könnt ihr euch noch an diese riesigen CD-Rom-Taschen von damals erinnern? In genau solch einer befanden sich die ersten beiden Teile von Resident Evil, die Rémy Bournizels Onkel ihm in viel zu frühem Alter überreichte. Damit hat der Onkel nicht nur Rémys damals 12-jähriges Ich für Wochen bis ins Mark verstört, sondern auch dessen Liebe für Mikamis Werke entfacht. Ob Resi, Dino Crisis oder The Evil Within, bis dato wurde noch kein Teil ausgelassen.

Ghostwire Tokyo spielt sich im Kern wie ein Ego-Shooter. Aber sobald ihr Gegner geschwächt habt, könnt ihr ihre Kerne absorbieren, um Munition wiederzuerlangen. Ghostwire Tokyo spielt sich im Kern wie ein Ego-Shooter. Aber sobald ihr Gegner geschwächt habt, könnt ihr ihre Kerne absorbieren, um Munition wiederzuerlangen.

Ein viel zu wilder Genre-Cocktail

Ich werde direkt ins Geschehen geworfen und befinde mich inmitten mysteriöser Ereignisse, die sich in einer japanischen Großstadt abspielen. Die Seelen der Bewohner werden allesamt von einem maskierten Griesgram aufgesaugt - bis auf die von Akiro, dem Protagonisten des Spiels. Heil übersteht aber auch er die Vorfälle nicht, da er teilweise von einem Geist namens KK übernommen wird.

Auch wenn KK anfangs noch wie ein ungebetener Gast rüberkommt, kristallisiert sich ziemlich schnell eine nützliche Partnerschaft heraus, da er seine Fähigkeiten auf Akiro überträgt. Fortan setzte ich alles daran, den mysteriösen Maskenträgern auf die Pelle zu rücken und meine Schwester aus ihren Fängen zu befreien.

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