GreedFall erschlägt euch nicht mit Spielzeit, lockt aber mit mehrfachem Durchspielen

Die Story des Rollenspiels GreedFall kommt nicht an ein Witcher 3 oder Skyrim heran, soll aber mit mehreren Enden zu weiteren Durchläufen motivieren.

von Christian Just,
14.08.2019 15:37 Uhr

GreedFall wird ein vergleichsweise kurzes Rollenspiel, will aber mit Wiederspielwert punkten. GreedFall wird ein vergleichsweise kurzes Rollenspiel, will aber mit Wiederspielwert punkten.

Die Entwickler von GreedFall äußerten sich im Interview mit der Website Escapist über die Spieldauer des Fantasy-Kolonialzeit-Rollenspiels. Die könne wie üblich je nach Spielweise schwanken. So dauere die Hauptkampagne rund 30 Stunden, ein eher kleines Kaliber für Rollenspiele also.

Werden alle Nebenmissionen mitgezählt, dann erhöht sich die Zeit vom Spielstart bis zur Endsequenz laut des Entwicklers Spiders auf etwa 45 Stunden. Diese Zahlen beruhen auf den Erfahrungen von Spieltestern, die GreedFall durchgespielt haben.

GreedFall lockt mit mehreren Enden

Trotz der überschaubaren Dauer soll durchaus ein Anreiz zu mehreren Spieldurchläufen bestehen. Die eben erwähnten Tester haben nämlich vermutlich nicht alle die selbe Endsequenz zu Gesicht bekommen, schließlich bietet GreedFall mehrere Enden. Auf welche Weise die Story zu ihrem Abschluss kommt, entscheidet der Spieler selbst durch im Spiel getroffene Entscheidungen.

Der Chef von GreedFall-Entwickler Spiders betont im Interview, wie wichtig Spieler-Entscheidungen ausfallen. Außerdem soll die Story keine klare Trennlinie zwischen »Gut« und »Böse« ziehen:

"Ich möchte wirklich, dass die Spieler Entscheidungen treffen, die sich natürlich oder überzeugend für ihren eigenen Charakter anfühlen. Es ist wirklich ein Rollenspiel. Ein paar Enden können von einigen Leuten als schlecht oder von anderen als gut angesehen werden, und das ist für mich in Ordnung. Wir wollen wirklich, dass diese verschiedenen Enden nicht nur auf moralischen Entscheidungen beruhen, die von uns aufgezwungen werden."

GreedFall erscheint am 10. September 2019. Warum man trotz der schönen Bilder als Rollenspiel-Fan zumindest eine gewisse Vorsicht walten lassen sollte, führt Maurice in seiner Kolumne zu GreedFall aus.

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