GTA - Fans bauen funktionierenden Battle-Royale-Modus in GTA: San Andreas ein

Die Battle-Royale-Welle macht auch nicht vor älteren Spielen halt. GTA: San Andreas hat sogar zwei recht erfolgreich laufende Online-Mods, die den beliebten Modus implementieren.

von Martin Dietrich,
29.11.2017 16:54 Uhr

Dass Battle-Royale-Spiele aktuell sehr beliebt sind, bedarf wohl keiner weiteren Erklärung mehr. Spiele wie Crytek's Warface adaptieren das Erfolgsrezept oder Spieler implementieren den Spielmodus auch einfach selbst. So geschehen im Open-World-Klassiker GTA: San Andreas, der nach einem Bericht von Kotaku gleich zwei entsprechende Online-Modifikationen für die PC-Version bietet.

Damit San Andreas im Battle-Royale-Modus funktioniert, wird entweder das Tool SAMP oder MTA benötigt. MTA steht für »Multi Theft Auto« und wurde 2003 noch vor dem Launch von San Andreas gestartet. Es diente dazu, GTA 3 und Vice City online spielen zu können. Battle Royale in MTA orientiert sich stark an PUBG - Menü, Logo und Benutzeroberfläche zeigen starke Ähnlichkeiten zum Steam-Phänomen Playerunknown's Battlegrounds.

Das Inventar Die Menüführung erinnert stark an PUBG.

Startbildschirm Auch der Charakterbildschirm bleibt dicht am Original.

SAMP (»San Andreas Multiplayer«) erinnert vom optischen Design mehr an das normale San Andreas, beide Mods leihen sich aber auch sonst viele Gameplay-Elemente aus den Vorbildern. Das bedeutet: Inventarmanagement ähnelt bereits Dagewesenem, am Anfang der Runde muss man aus einem Flugzeug springen und auf der Karte sind Rüstungsteile und Waffen verteilt.

GTA: San Andreas und Battle Royale passen bei Betrachtung einiger Youtube-Videos auch wunderbar zusammen. Die große Spielwelt, chaotische Spielsituationen und der große Fuhrpark aus Booten, Flugzeugen, Trucks oder Jeeps versprechen einige spannende Runden.

Die Spielerzahlen sind dafür natürlich nicht ganz so beeindruckend. Je nach Tageszeit sind die Server mit mehreren hundert Spielern gefüllt oder erreichen auch mal Spielerzahlen von über tausend aktiven Nutzern. Für ein 13 Jahre altes Spiel ist das trotzdem noch sehr beeindruckend.


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