Die Entwicklung der Halo: The Master Chief Collection läuft laut dem Team ganz nach dem Motto »Ein einfacher Port von der Konsole ist nicht gut genug« ab. Ein großes Augenmerk liegt dabei auf dem Fortschrittssystem der Spiele. Bisher verriet das Studio nur wenige Details, verspricht aber, »interessante Elemente« einzubauen.
So sah das Fortschrittssystem 2010 auf der Konsole aus:
- Mit der Ingame-Währung Credits habt ihr neue Teile für eure Rüstung freigeschaltet
- Einige wenige Teile konntet ihr zudem vom Onlineportal Halo Waypoint herunterladen
- Ihr konntet die Teile beliebig miteinander kombinieren und so ein einzigartiges Rüstungsdesign erschaffen
- Manche Teile könnt ihr erst nach dem Erreichen eines bestimmten Rangs kaufen
- Sämtliche Teile sind rein kosmetisch, auf das Gameplay wirken sie sich nicht aus
Das wird auf dem PC anders:
- Bestätigt ist, dass man das alte Fortschrittssystem nicht 1:1 übernehmen wird
- Allen voran wird es zunächst ein geradliniges Levelsystem geben
- Die bisherigen Aussagen deuten darauf hin, dass ihr mit einfachen Level-Ups neue Gegenstände freischaltet
- Dabei soll es aber nicht bleiben und das Team gibt an, »ein Ass im Ärmel« zu haben.
Ab hier wird es spekulativ:
- Komplett von den Credits wird man sich wahrscheinlich nicht lösen. Man kann davon ausgehen, dass das System für einige Standardmäßige Gegenstände erhalten bleibt.
- Möglicherweise guckt sich das Studio ein paar Dinge bei Halo 3 ab. Hier konntet ihr neue Teile durch das Erreichen von Achievements freischalten.
- Auch ein Battlepass-System, wie sie heutzutage in vielen Spielen populär sind, wäre denkbar. Dann aber im kostenlosen Stile eines Warframe. Hier erledigt ihr tägliche und wöchentliche Aufgaben und schaltet so einzigartige kosmetische Gegenstände frei.
Mikrotransaktionen sollen kein Teil des neuen Systems sein. Geld werdet ihr für ihr ein cooles Outfit also nicht ausgeben müssen und wohl nichtmal können: Sämtliche freischaltbaren Inhalte sollen ausschließlich an das Gameplay gekoppelt sein.
Was bringt die PC-Version noch?
Auch die sonstigen bisherigen Aussagen zur PC-Version decken sich mit dem Bild, dass der Entwickler viel Wert auf den Port legt. 343 Industries kündigte in der Vergangenheit bereits die folgenden Features an:
- Unbegrenzte und nicht limitierte Framerate: 30FPS oder mehr als 144. Die einzige Beschränkung soll eure Hardware sein.
- FoV-Slider: Alle Teile bekommen einen Slider für das Field-of-View. Die Minimal und Maximalwerte des Reglers können sich aber von Teil zu Teil unterscheiden.
- Steuerung: Alle Vorzüge des PCs sollen genutzt werden. Neben der Tastenbelegung als solcher werdet ihr auch Dinge wie die die Maussensibilität einstellen können. Keine Lust auf Tastatur und Maus? Wer will, kann das Spiel auch mit einem Controller spielen, der XInput unterstützt.
- Ultrawide-Support: Neben 4:3, 5:4 und 16:9 unterstützt die MCC auch Auflösungen wie 21:9 und 16:10. Außerdem gibt es Unterstützung für Auflösungen jenseits der 4k und auch GSync oder FreeSync könnt ihr einsetzen.
- Anti-Cheat-Maßnahmen: Im Multiplayer-Modus wird man Maßnahmen anwenden, um Cheats zu verhindern.
Wann ihr die Halo: The Master Chief Collection erstmals auf dem PC spielen könnt, verrät das Studio noch nicht. Auch die einzelnen Entwicklerteams selbst sind sich beim Releasedatum noch nicht einig. Es scheint aber wahrscheinlich, dass zumindest die ersten Teile der Shooter-Reihe noch dieses Jahr auf dem PC erscheinen.
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